Achtung Falschgeld!
Die Bundesbank hat im Jahr 2008 rund 41.000 falsche Euro-Banknoten registriert. Das sind 1.000 mehr als im Jahr davor. Der durch Falschgeld angerichtete Schaden hat sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr verringert. Das liegt daran, dass zunehmend kleinere Geldscheine gefälscht werden. Die am häufigsten kopierte Banknote ist der 100 Euro-Schein, die Zahl falscher 200-Euro-Scheine ging deutlich zurück.
Was tun, wenn Sie Geld als falsch erkennen?
Wenn man an Falschgeld gerät, muss man sofort die Polizei informieren. Die Weitergabe der Blüten ist - ebenso wie die Herstellung - strafbar. Banknoten sollten stets sofort bei Erhalt aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es keinen Ersatz. In die Prüfung sollten mehrere Sicherheitsmerkmale einbezogen werden, denn die Sicherheit der Euro-Banknoten liegt im Zusammenspiel der verschiedenen Merkmale. Empfehlenswert ist es, bei der Prüfung verdächtiger Scheine eine echte Note zum Vergleich heran zu ziehen. Ist man sich nicht sicher, ob es sich um echtes oder falsches Geld handelt, kann man es auch von der Deutschen Bundesbank prüfen lassen.
Prüfgeräte
Das Spektrum der Banknotenprüfgeräte reicht von Lupen über UV-Lampen bis hin zu elektronischen Geräten mit eigenständiger Prüfung. Bei der Kaufentscheidung ist den Geräten der Vorzug zu geben, mit denen sich verschiedene Merkmale der Banknoten testen lassen. Weitere Informationen zu Prüfgeräten finden Sie auf der Seite der Deutschen Bundesbank.
Diese Merkmale haben nur echte Scheine
5-Euro- und 20-Euro-Scheine: Beim Kippen des Scheines zeigt ein silbriger Spezialfolienstreifen mehrfach das Euro-Symbol oder die Wertzahl als Hologramm. Außerdem wird auf der Rückseite ein goldfarbener Streifen sichtbar, in dem sich Euro-Symbol und Wertzahl dunkel absetzen.
50-Euro- bis 500-Euro-Scheine: Beim Kippen der Banknote zeigt ein silbriges Folienelement im farbigen Wechselspiel das Architekturmotiv oder die Wertzahl als Hologramm. Zudem wechselt die mit Spezialfarbe gedruckte Wertzahl auf der Rückseite von Purpurrot zu Olivgrün oder Braun.
Richtige Hologramme: Bei der Prüfung der Folienelemente ist neben dem farbigen Wechselspiel der Hologramme auch auf die richtigen Hologrammbilder (Wertzahl und Euro-Symbol bzw. Architekturmotiv) zu achten.
Fühlen: Wenn man mit den Fingern über den Schein streicht, kann man den Urheberrechtsvermerk, die fünf Abkürzungen der Europäischen Zentralbank in den verschiedenen Amtssprachen sowie die große Wertzahl rechts daneben deutlich fühlen.
Gegen Licht halten: Im Gegenlicht werden bei allen Scheinen das Architekturmotiv, die Wertzahl und dunkle senkrechte Balken als Wasserzeichen sichtbar. Zudem erkennt man eine dunkle Linie mit heller Beschriftung als Sicherheitsfaden und die sich aus Fragmenten auf Vorder- und Rückseite zusammensetzende Wertzahl als Durchsichtsregister.
Papierqualität: Das spezielle Papier der Scheine ist aus Baumwollfasern und fühlt sich nicht glatt, sondern griffig an.
Ausführliche Informationen zu Falschgeld finden Sie auf der Seite der Deutschen Bundesbank.
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