S-Bahn muss Strafe zahlen
von Marc Buckesfeld
Die Hamburger S-Bahn muss erstmals eine Millionenstrafe zahlen, weil im vergangenen Jahr zu viele Züge verspätet waren. Die Höhe der Strafe liege bei mehr als einer Millionen Euro, sagte eine Sprecherin des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) am Donnerstag.
S3 nach Stade mit den meisten Verspätungen
Grund: Der HVV hatte Anfang vergangenen Jahres erstmals mit vier Verkehrsunternehmen Zielvereinbarungen für Kundenzufriedenheit, Qualität und Pünktlichkeit getroffen. Danach hätten 94,7 Prozent der S-Bahnzüge 2008 pünktlich ihr Ziel erreichen müssen. Tatsächlich lag die Quote nur bei gut 90 Prozent. Besonders häufig von Verspätungen betroffen war dabei die Linie S 3 nach Stade.
Meist waren technische Probleme wie defekte Weichen und Bauarbeiten für die Verspätungen verantwortlich. Hier will die die S-Bahn deshalb zukünftig gezielt gegensteuern.
Schneiden die Unternehmen besser ab als vereinbart, erhalten sie einen Bonus.
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