Active City – Für mehr Bewegung in Hamburg Hamburg plant den Sport neu

Der Hamburger Senat hat den Masterplan „Active City“ ins Leben gerufen. Dieser Plan soll die Anregungen und Impulse der Olympiabewerbung Hamburgs für die Sommerspiele 2024 aufgreifen. Mit dem klaren Ziel: Der Sport in Hamburg soll sich immer weiter entwickeln.

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Active City

Hamburgs Sportplanungen bis 2024

„No Sports“ sagte einst Englands Premier-Minister Winston Churchill auf die Frage, was ihn so alt gemacht habe. Da ist Hamburg aber völlig anderer Meinung. Gerade Sport ist gut für die Gesundheit. Und auch deswegen blickt die Hansestadt überaus sportlich in die Zukunft. Hierfür wurde der Masterplan „Active City“ (MPAC) entwickelt. Er enthält die sportlichen Planungen bis zum Jahr 2024. Und wie fast immer im Leben, ist nichts umsonst getan: Zahlreiche Projekte, die für die Olympischen Spiele angedacht waren, werden langfristig weiter verfolgt, damit die Möglichkeiten zum Sport treiben in Hamburg noch besser und vielfältiger werden.

Die zweite Dekadenstrategie Sport

Mit dem MPAC soll die zweite Dekade der Strategie Sport umgesetzt werden. Vorrangige Ziele dieser Philosophie sind:

- die Entwicklung moderner, aktivierender Veranstaltungsformate,

- der niedrigschwellige Zugang zu Sportangeboten in der gesamten Stadt,

- die Unterstützung eines aktiven Lebensstils und damit verbunden der Anspruch, die Idee der aktiven Stadt in die gesamtstädtische Entwicklungskonzeption zu integrieren.

Die Handlungsfelder

26 Vorhaben und sechs Empfehlungen versucht die Stadt Hamburg in die Tat umzusetzen. Fünf Handlungsfelder sind hier besonders wichtig:

- Schul-und Vereinssport

- Sport im Öffentlichen Raum

- Sport für Alle

- Nachwuchs-Leistungssport

- Spitzensport

Was bedeutet das?

Der barrierefreie Ausbau von Schulsporthallen bzw. der Bau von „Bewegungsinseln“ muss vorangetrieben werden. Und zwar in allen sieben Bezirken der Stadt.

Weitere Maßnahme: Bestehenden Sportanlagen sollen erhalten bleiben, aber zweitgemäß umgebaut werden. Beispiel: Das Tennisstadion am Rothenbaum. Hier ist der Abriss des alten, inzwischen zu groß gewordenen Stadions, geplant. Ein Neubau soll das Bestehen des ATP-Turniers sichern. Vorteil: Mehr Platz für Vereinsport, in diesem Fall Tennis und Hockey. Die Feld-Hockeyplätze des Clubs an der Alster befinden sich bisher in Wellingsbüttel. In Zukunft sollen sie an der Hallerstraße sein. Kurze Wege sind dann garantiert.

Auch das Laufen und Radfahren steht hoch im Kurs. So sollen in Hamm und Horn neue Laufstrecken geschaffen werden. Und die Schlickdeponie Francoop kann in eine Mountainbike-Anlage verwandelt werden.

Besonders wichtig: Sport im Alter. Dem will die Stadt Hamburg mit dem Projekt „Mach mit, bleib fit“ Rechnung tragen. Ein Projekt, mit dem Sportvereine Menschen in Heimen zielgruppengerechte Bewegungsangebote machen.

Wie geht es weiter?

Natürlich befinden sich die 26 Projekte und sechs Empfehlungen in unterschiedlichen Planungsstadien. Einige sollen zeitnah begonnen werden:

- die Erweiterung der Dreifeld-Halle Julius-Leber-Schule

- den Tribüneneinbau in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-STS in Altona

- eine Hockeyausstattung für Hallen in Wandsbek.

- Bewegungsinseln zum wohnortnahen Sporttreiben im Freien

- der Wiederaufbau der Einfeldhalle Mittlerer Landweg

- die Modernisierung und Sanierung der Regattastrecke Dove-Elbe.

Der Masterplan Active City als Download
Der detaillierte Masterplan als PDF-Datei
178 Seiten, 5,8 MB

Präsentation Masterplan Active City
Präsentations-Folien der Landespressekonferenz am 22.11.16 als
PDF-Datei, elf Seiten, 830 KB

Mitteilung des Senats
Masterplan Active City: Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 22. 11. 2016 als PDF-Datei, fünf Seiten, 141,24 KB

Hier geht es zum Internetauftritt der Behörde für Inneres und Sport