Alfred Toepfer Stiftung
(Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.)
Hintergrund zur Stiftung
Der Hamburger Kaufmann und Landwirt Alfred Toepfer (1894 - 1993) gründete die Stiftung zum Jahreswechsel 1931/32 als »Stiftung F.V.S.«. Alfred Toepfer, der als Unternehmer eines der größten Getreidehandelshäuser der Welt aufgebaut hatte, brachte sein gesamtes Vermögen in verschiedene gemeinnützige Stiftungen ein. Trotz methodischer Kontinuität hat sich die Arbeit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. seit ihrer Gründung in Zielsetzung und Profil deutlich gewandelt. Dabei sucht die Stiftung stets die offene Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte und den biographischen Stationen ihres Stifters. Die kritische Bestandsaufnahme der Kulturpreise der Stiftung F.V.S. von 1935 - 45 und der Stiftungsgeschichte durch eine unabhängige wissenschaftliche Kommission sind in verschiedenen Publikationen einsehbar.
Programmbereiche
Die Stiftungsarbeit gliedert sich heute in drei Programmbereiche. Sie bilden die Grundsätze für die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung:
- Mit dem Programmbereich In Menschen investieren begleitet und fördert die Stiftung Menschen auf ihrem Lebensweg.
- Die Aktivitäten im Programmbereich Gesellschaftliche Innovation setzen Akzente im europäischen und kulturellen Leben und leisten einen Beitrag zum konstruktiven Miteinander in Europa.
- Der Programmbereich WerteDialog stellt die Leitfrage »Was ist wichtig?« in immer neue Kontexte und regt ein Gespräch über Werte an. Dieser Programmbereich ist bewusst auf je eine Laufzeit von 5 Jahren angelegt und wird zum Geschäftsjahr 2010/2011 in den neuen Programmbereich Gegenwartsfragen überführt.
Darüber hinaus gibt es die zwei Sonderbereiche Hamburger Momente und natur@toepfer-fvs.
Gegenwartsfragen
Welches Arbeitsfeld wirft nicht so viele bislang ungeklärte Fragen auf, wie die Fragen zur Zukunft unserer Kinder und damit verbunden Fragen zu Bildung und Erziehung der nachwachsenden Generation. Die Idee des ganzheitlichen Lernens kann nur dann funktionieren, wenn die unterschiedlichen Bildungs- und Erziehungsinstitutionen sinnvoll miteinander kooperieren. Deshalb möchte die Stiftung sich dafür einsetzen die Schnittstellen der verschiedenen Institutionen stärker zu miteinander zu verknüpfen. Sie engagiert sich als Grundpatin im Förderprogramm Lernen vor Ort. Ziel dieses Förderprogramms ist es ein kohärentes Bildungsmanagement vor Ort aufzubauen, das den Zugang zu lebenslangem, aufeinander abgestimmtem Lernen für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglicht.
Weitere Informationen:
www.toepfer-fvs.de

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