Hamburger Bündnis für Altenpflege
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Pressemitteilung vom 22. Juni 2009
Heute sind in den rund 500 Pflegediensten und -heimen in Hamburg mehr als 8.500 Fachkräfte aus der Alten- und Krankenpflege beschäftigt.
Die Arbeit in der Kranken- und Altenpflege ist vielseitig, menschlich und bietet eine sichere Berufsperspektive. Derzeit übersteigt die Zahl der offenen Fachkraftstellen in der Hamburger Altenpflege jedoch merklich das Arbeitskräfteangebot.
Das Bündnis für Altenpflege soll dazu beitragen, dass auch in Zukunft ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen.
Ziele und Maßnahmen
- 100 Arbeitslose können 2009 und 2010 eine Umschulung zur Altenpflege beginnen.
- Weitere 50 angelernte Pflegehelfer der Pflegeeinrichtungen können berufsbegleitend zu Altenpflegerinnen und Altenpflegern qualifiziert werden.
- Die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze in der ambulanten und stationären Altenpflege soll zum Ausbildungsjahr 2009/2010 um 60 Plätze und zum Ausbildungsjahr 2010/2011 um 175 Plätze auf dann 440 Plätze steigen.
- Um für ambulante Pflegebetriebe einen Anreiz zu schaffen, noch nicht in eine Ausbildung vermittelte Schüler auszubilden, wird die Wirtschaftsbehörde 100 solcher Ausbildungsplätze für die dreijährige Ausbildungsdauer fördern. Das heißt: Für die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern, die auch zwei Monate nach Beginn des Ausbildungsjahres noch keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, wird für die Ausbildung in der ambulanten Pflege ein Zuschuss in Höhe von monatlich 450 Euro gewährt.
Alle Informationen finden Sie unter www.info-altenpflege.de.
Information und Beratung
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit informiert und berät zu den Ausbildungsmöglichkeiten der Alten- und Krankenpflege. Gefördert werden können auch die berufsbegleitende Weiterbildung von beschäftigten Pflegehelfern zu examinierten Pflegekräften sowie spezielle berufliche Umschulungen für die Alten- und Krankenpflege.
Ausbildungswillige Betriebe werden durch die Hamburgische Pflegegesellschaft beraten.

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