Kostenlose Babyschlafsäcke für Altonas Neugeborene
(Sperhake-Design)
Das Baby braucht eine gesunde Schlafumgebung, es sollte im eigenen Bett ganz in der Nähe der Eltern schlafen. Frische Luft ist wichtig und es darf nicht zu warm sein. Da das Baby schon mit wenigen Wochen seine Bettdecke über den Kopf ziehen kann oder sich darunter strampelt, sollte es in einem passenden Schlafsack auf den Rücken zum Schlafen gelegt werden.
Um die Eltern noch besser zu unterstützen, erhält jetzt jedes neu geborene Baby in Altona einen passenden Schlafsack kostenfrei in der Mütterberatung.
Gesund von Anfang an!
Unter diesem Motto beraten die Mitarbeiterinnen der Mütterberatung die Eltern zu allen Fragen rund um ihr Baby. Jeder Familie wird ein Begrüßungs-Hausbesuch angeboten. Ab sofort gibt es für alle Familien, die das Angebot des kostenlosen Hausbesuches annehmen, einen Gutschein für einen kostenfreien Babyschlafsack.
„Im letzten Jahr haben die Kolleginnen der Mütterberatung mehr als jedes zweite von 2.613 Neugeborenen Zuhause besucht. Sie bringen Informationsmaterial über die wohnortnahen Unterstützungsangebote und nun auch einen Gutschein für einen kostenfreien Schlafsack mit“, sagt Gesundheitsdezernentin Imogen Buchholz. Dieser kann von der Familie während einer Sprechstunde an den 6 Standorten der Mütterberatung eingelöst werden.
Zum Team der Altonaer Mütterberatung gehören Kinderkrankenschwestern, Ärztinnen, Hebammen, Krankenschwestern, eine Ökotrophologin und ein Kinderarzt.
Mit dieser Aktion möchte das Bezirksamt Altona alle Eltern über die Risiken des plötzlichen Säuglingstods und die Angebote der Mütterberatung aufmerksam machen:
Mütterberatung Altona
In der Mütterberatung können sich Eltern beraten lassen in allen Fragen
· zum gesunden Babyschlaf,
- der Ernährung,
- zur Entwicklung und Pflege,
- zur Rachitis- und Kariesprophylaxe
- rund ums Stillen,
- zu weiteren Hilfsangeboten.
Das Kind kann in jeder Sprechstunde gewogen und gemessen werden. Die Expertinnen koordinieren gerne weiterführende Hilfen.
Es finden Kurse zur Babymassage und zur Säuglingspflege für Eltern in besonderen Lebenslagen statt.
- Durch Asklepios-Rückkehrerinnen ist das Team von drei Kinderkrankenschwestern in 2008 auf insgesamt 12 Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Gesundheitsberufen ergänzt worden.
- Seit Jahresbeginn 2009 kann damit jeder Familie mit einem Neugeborenen ein Begrüßungs-Hausbesuch angeboten werden, einmal in der Woche macht eine Kollegin die Arbeit der Mütterberatung und des Netzwerkes Frühe Hilfen Altona den Wöchnerinnen in der Asklepios Klinik Altona bekannt.
- In 2010 wurden:
2613 Geburten gemeldet
1379 Begrüßungs-Hausbesuche unternommen
1861 Kontakte zu Kindern in den Sprechstunden, Baby-Massage-Kursen und Krabbelgruppen der
Mütterberatung verzeichnet
2121 Beratungen (auch anonym) am Telefon durchgeführt
Nähere Informationen über die Mütterberatung Altona sind zu finden unter:
http://www.hamburg.de/muetterberatung.html
„Hamburg schützt seine Kinder“
Unter dieses von der Hamburger Bürgerschaft beschlossene Programm fallen auch die Aktivitäten der Frühen Hilfen Altona. Darunter ist die Kooperation verschiedener Träger wie der Mütterberatung des Gesundheitsamtes, ADEBAR von der Gemeinwesenarbeit St. Pauli Süd, der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Hamburg e. V., der Sozialdienst katholischer Frauen Hamburg-Altona e. V. und das Jugendamt Altona zu verstehen.
http://www.hamburg.de/familienwegweiser/118072/beratung.html
Informationen zum Plötzlichen Säuglingstod
(SIDS= Sudden Infant Death Syndrom):
Eine Definition lautet: „SIDS ist der plötzliche Tod eines Kindes unter einem Lebensjahr, der nach sorgfältiger Untersuchung inklusive vollständiger Obduktion, Untersuchung der Auffindesituation und Auswertung der Krankengeschichte unerklärt bleibt.“ (Gesundheitsbericht der FHH Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz: Rund um Schwangerschaft und Geburt, Juni 2010, S. 89; Bezug kostenlos über gesundheitslotsen@bsg.hamburg.de).
Dieses Phänomen ist trotz Verringerung noch immer eine der wichtigsten Todesursachen im Kindesalter in Deutschland mit 300-400 Fällen pro Jahr. In Hamburg wurden in 1990 35 Fälle, in 2008 5 Fälle vom Institut für Rechtsmedizin gezählt. Der Rückgang wird mit Ursachenforschung und Aufklärung der Eltern zur Risikominderung vom Hamburger Bündnis gegen den plötzlichen Säuglingstod erklärt.
http://www.hamburg.de/contentblob/117004/data/flyer-sid-schlafsack.pdf
http://www.hamburg.de/ploetzlicher-saeuglingstod/122806/ploetzlicher-saeuglingstod.html

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