Bezirk Altona

AltonAgendA 21 Leitbild

Altonaer Agenda 21

Die Erhaltung der Umwelt und damit der Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen ist eine zentrale Aufgabe unserer Zeit. "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können".* In diesem Sinne bedeutet Nachhaltigkeit, die Lebensweise unserer Gesellschaft und unser Wirtschaften so zu verändern, dass die Gemeinschaft auch in Zukunft einen lebenswerten Raum vorfindet. Gefordert ist der Dreiklang einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung und damit die Entkopplung von Wohlstand und Ressourcenverbrauch. "Gut leben statt viel zu haben" (Studie: Zukunftsfähiges Deutschland, 1996) sollte ein tragfähiges Leitbild für Alle und unsere Zukunft darstellen.

Nachhaltigkeitsstrategien beginnen vor Ort. Deshalb ist es Aufgabe der Kommunen, den Menschen vor Ort die Möglichkeit zu geben, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Wenn sich diese für das gemeinsame Ziel - Nachhaltigkeit als individuelle, gesellschaftliche und kommunale Aufgabe - verantwortlich fühlen, werden sie zu wichtigen Impulsgebern für neue lokale Ideen.

Der Bezirk Altona weist eine große soziale Vielfalt auf und viele Menschen engagieren sich im Bereich der Stadt- und Umweltentwicklung. Die AltonAgendA 21-Gruppe versteht sich als Mittlerin und Multiplikatorin, die mit Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern nachhaltiges Wirtschaften im Bezirk fördert. Es ist daher erklärtes Ziel der AltonAgendA 21, im Bezirk Altona den Menschen Mut zu machen, Lebens- und Wirtschaftsweisen zu entwickeln und auszuprobieren, die z.B. weniger Energie verbrauchen, natürliche Ressourcen schonen und regionale Wertschöpfungsketten nutzen.

Die AltonAgendA 21 ist Forum für nachhaltige Entwicklungsstrategien. Sie unterstützt das entsprechende Handeln der lokalen Akteure und will eine bezirkliche Selbstverpflichtung zu nachhaltigem Handeln.

Die lokalen Akteure in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie die Bewohnerinnen und Bewohner sind gleichermaßen gefordert. Dies bedeutet z.B., Produkte und Dienstleistungen so zu gestalten, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht und möglichst wenig Schadstoffe an die Umwelt abgegeben werden. Die AltonAgendA 21 wirkt auch als lokale Klimaschutzstelle.

Die AltonAgendA 21 wird auf die Ergebnisse dieser Prozesse im Bezirk aufmerksam machen und sie stetig veröffentlichen.

 

* Definition der Brundtland-Kommission in ihrem Zukunftsbericht "Unsere gemeinsame Zukunft",1987