Bezirk Altona

Heine Park

Der Heine Park gehört zu den Parks am Elbufer. Das Parkgelände hatte mit der Familie Blacker, dem Kaufmann Peter Rücker und dem Auktionär Wilhelm August Frisch Anfang des 19. Jahrhunderts wechselnde Besitzer. Unklar ist, wer von ihnen die Parkanalage anlegen ließ. Sie wurde nach Entwürfen von Joseph Ramée gestaltet.

1812 kaufte der Bankier Salomon Heine, ein Onkel Heinrich Heines, das Grundstück und erweiterte den Besitz in den Folgejahren.

Direkt an der Elbchaussee liegt das  1832 erbaute ehemalige Gartenhaus, heute Heine Haus (Elbchaussee 31). Es wurde 1962 unter Denkmalschutz gestellt und ist seit 2001 eine Außenstelle des Altonaer Museums.

Schwerpunkt der vom Verein Heine Haus e.V. organisierten Vortragsreihen sind jüdische, literarische, musikalische und topographische Themen.

Im Park steht ebenfalls die 1913 erbaute, inzwischen denkmalgeschützte, „Plangesche Villa“ (Elbchaussee 43), in der heute der „Business Club Hamburg“ seinen Sitz hat. Die Familie Plange hatte das Anwesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erworben und die Villa errichten lassen.

Anlässlich der Altonaer Gartenbauausstellung 1914 stellte sie Teile des Parks für Sonderschauen zur Verfügung.

Seit 1939 ist das Anwesen im Besitz der Stadt Hamburg, aber erst seit der Umbenennung  von „Park an der Seefahrtschule“ in Heine Park 1984 öffentlich zugänglich.

Der Garten um das Gärtnerhaus wurde 2006 aus Spendengeldern neu gestaltet. Das Ensemble Heine Park steht seit 2007 als „Dokument der Geschichte der Landhauskultur an der Elbchaussee und als Zeugnis der Bau- und Wohnkultur des frühen 19. und 20. Jahrhunderts sowie aus ortsgeschichtlichen Gründen  unter Denkmalschutz.

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Lage: Zwischen Elbchaussee und Neumühlen

HVV: Bus 112 und 283 bis Elbberg 

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