Bezirk Altona

Das Projekt Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA

Altona tut mehr für den Klimaschutz. Das Bezirksamt startet die  Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA. Bis zum Herbst dieses Jahres wird, gemeinsam mit interessierten Menschen, ein Klima-Fahrplan (Integriertes Klimaschutzkonzept) mit Projekten zu Klimaschutz und -anpassung erarbeitet. Ab 2019 sollen sie umgesetzt werden. Die Projekte tragen dazu bei, die Ziele des Hamburger Klimaplans und die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Mit ihnen werden die Lebensqualität verbessert und ein umweltfreundlicher Lebensstil in Altona befördert.

Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA

Herausforderung: Hamburger und nationale Klimaschutzziele erreichen

Laut dem Hamburger Klimaplan soll  der CO2-Ausstoß in Hamburg bis 2020 um 40 Prozent, bzw. um knapp 2 Millionen Tonnen, bis 2030 dann im Vergleich zu 1990 halbiert und bis 2050 dann schrittweise um mindestens 80 Prozent reduziert werden. Damit das gelingt, setzt die Stadt Hamburg bereits verstärkt eigene Maßnahmen um und unterstützt lokal die bundespolitischen Aktivitäten.

Das Konzept: Projekte für drei Handlungsfelder entwickeln

Die zentralen Handlungsfelder des Klima-Fahrplans Altona sind:

  • Klimaschutz in der Stadtentwicklung
  • Klimaschutz im Haushalt und nachhaltiger Konsum
  • Klimaschutz durch vorbildhaftes Verhalten der Verwaltung

Ziel ist es, bis zum Herbst 2018 in diesem Handlungsfeldern möglichst viele Projekte zu entwickeln, die im Bezirk verwirklicht werden können.

Die Beteiligung: Einen Dialog zum lokalen Klimaschutz initiieren

Die Zukunftsinitiative STADTKLIMA ALTONA wird Menschen und Institutionen zusammenbringen, die gemeinsam Ideen für mehr Klimaschutz und -anpassung in Altona diskutieren und entwickeln wollen.

Parallel dazu wird ein breiter Dialog zum lokalen Klimaschutz initiiert: Von Mitmach-Ständen vor Ort, über Online-Beteiligung bis zu drei öffentlichen Klimawerkstätten und einer Klimakonferenz im Sommer 2018. Die Ergebnisse der Beteiligung fließen in die Konzeptentwicklung mit ein.

Die Vorgeschichte

2015 beschloss die Bezirksversammlung Altona, den Klimaschutz und die energetische Modernisierung von Gebäuden in Altona voranzubringen. In einem ersten Schritt wurde das Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt (ZEBAU) mit der aus Bundesmitteln geförderten „Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz“ beauftragt. Bis Ende 2016 erarbeitete das Büro fachliche Grundlagen, ermittelte wichtige Akteure im Themenfeld und legte mit Verwaltung und Politik einen ersten Handlungs- und Zeitplan für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für den Bezirk Altona fest. Im Juni 2016 stimmte die Bezirksversammlung der Antragstellung für ein Integriertes Klimaschutzkonzept für den Bezirk Altona zu.

Die Finanzierung

Gefördert wird das Vorhaben durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (Förderkennzeichen: 03K05375).

Mit der Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Zudem wird das Projekt mit Mitteln der Leitstelle Klimaschutz der Behörde für Umwelt und Energie gefördert.

StadtKlimaAltona

Für Rückfragen und weitere Auskünfte steht Ihnen beim Bezirksamt Altona Frau Martina Nitzl, 428 11 6017 zur Verfügung.

Vertreter der Presse wenden sich bitte an die Pressestelle des Bezirksamts Altona: Herr Martin Roehl, 428 11 1512

Die Projektpartner

Zur Durchführung des Verfahrens und der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes hat der Bezirk Altona externe Dienstleister beauftragt. Auftragnehmer ist eine Bietergemeinschaft aus Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt (ZEBAU) in Zusammenarbeit mit der Averdung Ingenieurgesellschaft sowie dem Kommunikationsbüro SUPERURBAN. Die Bietergemeinschaft wurde 2017 über ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb ermittelt. Der Bearbeitungszeitraum für die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes erstreckt sich vom 01.10.2017 bis 30.09.2018.