Behörde für Umwelt und Energie

Hamburgs Anpassungsstrategien Aktionsplan Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel wird auch in Hamburg zu spüren sein. Die Stadt Hamburg passt sich deshalb an die Folgen des Klimawandels an.

Aktionsplan Anpassung an den Klimawandel

Hitze in den Innenstadtbereichen, starke Regenfälle, Sturmfluten oder auch die zunehmende Gefahr trockener Sommer können eine Bedrohung für Bewohner sowie für Tiere und Pflanzen darstellen.

Forschung zum Klimawandel

Es ist wichtig zu wissen, was auf uns zukommt, und den Erkenntnisstand zu den möglichen Folgen des Klimawandels kontinuierlich zu beobachten. In enger Zusammenarbeit mit den KlimaCampus Hamburg, Institutionen wie dem Deutschen Wetterdienst und dem Norddeutschen Klimabüro sowie dem Climate Service Center verfolgt Hamburg die Entwicklung. Außerdem ist die Stadt eng verbunden mit dem Forschungsprojekt KLIMZUG-NORD, das sich mit Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel beschäftigt hat. Dies Projekt geht jetzt nach fünf Jahren zu Ende. 

Entwicklung einer Strategie zur Anpassung an den Klimawandel

Ende des Jahres 2011 hat der Hamburger Senat die Drucksache „Entwicklung einer Hamburger Strategie zur Anpassung an den Klimawandel“ (Drs. 2011/02368) beschlossen. Grundlage der Entwicklung der Hamburger Anpassungsstrategie bildet das Gutachten "Fachlicher Orientierungsrahmen: Klimaänderung und Klimafolgen in Hamburg", das die Bandbreite der zu erwartenden Klimaveränderungen und Klimafolgen in Hamburg darstellt. Die nächsten Schritte sind einerseits der Aktionsplan Klimafolgenanpassung, der alle zwei Jahre aktualisiert werden soll, und zum zweiten das Klimafolgen-Monitoring.

Aktionsplan Anpassung

Hamburg hat einen ersten Aktionsplan Anpassung an den Klimawandel vorgelegt, der verschiedene Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in der Stadt Hamburg bündelt. Die Maßnahmen erstrecken sich über alle relevanten Themen der Stadt: Hafenwirtschaft, Küstenschutz, Wasserwirtschaft, Gesundheit, Stadtplanung, Verkehr, Natur- und Bodenschutz, Land- und Forstwirtschaft, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz und Bildung.

Klimafolgen-Monitoring

Um bewerten zu können, wie sich der Klimawandel tatsächlich auf die Stadt Hamburg auswirkt und ob Anpassungsmaßnahmen wirksam sind, entwickelt die Stadt Hamburg derzeit ein Klimafolgen-Monitoring.
Dieses umfasst Indikatoren zum Klimawandel selbst, zu den Auswirkungen und zu den Maßnahmen, die Hamburg trifft oder getroffen hat. Langfristig soll dies Aussagen möglich machen, ob Hamburg ausreichend Vorsorge getroffen hat und ausreichend angepasst ist.

Norddeutsche Zusammenarbeit bei der Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel wird Hamburg mit ähnlichen Veränderungen und Herausforderungen konfrontieren wie unsere Nachbarländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb findet ein enger Austausch über Anpassungsstrategien, Anpassungsmaßnahmen und Klimafolgenindikatoren der Bundesländer statt. Bei der Regionalkonferenz „Klimaanpassung Küstenregion“ im März 2011 haben die norddeutschen Bundesländer und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU gemeinsam Betroffene, Entscheider, Planer und Interessensvertreter an einen Tisch geholt, um Ansätze zur Anpassung an Sturmfluten, Veränderungen in der Landwirtschaft und Konzepte für eine klimaangepasste Hafenwirtschaft zu diskutieren und zu entwickeln.

Die 2. Regionalkonferenz Klimaanpassung Küstenregion hat am 8./9. November 2012 in Bremerhaven stattgefunden. Alle Dokumente dieser Konferenz finden Sie hier: www.umwelt.bremen.de/regionalkonferenz2012.

Eine dritte Konferenz Klimaanpassung Küstenregion  hat am 5. Juni 2014 in Lübeck stattgefunden. Der Schwerpunkt der Konferenz lag auf den Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft. Die Länder Hamburg und Bremen haben gemeinsam einen Workshop unter dem Titel „Natur und Landschaft im urbanen Raum“ vorbereitet. Nähere Informationen zu dieser Konferenz wurden dokumentiert.

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Helga Schenk
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg