Kooperationen: Arabische Welt (mit Nordafrika)
Bereits 1839 schlossen die Hansestädte Hamburg und Lübeck einen Handelsvertrag mit dem osmanischen Reich, der einen Importverkehr aus der arabischen Welt nach Hamburg in Gang setzte. Zu Anfang entwickelte sich der Handel über den Hamburger Hafen nur schleppend. Zu unterschiedlich waren die beiden Regionen und ihre jeweiligen Bedürfnisse zu dieser Zeit. Erst mit dem Ölboom Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die arabischen Länder zu einem gefragten Handelspartner. Ihre Kaufkraft stieg bedeutend an und der Hamburger Hafen profitierte enorm von der neu entstehenden Nachfrage nach europäischen Exportgütern. Inzwischen wächst der Import- und Exporthandel Hamburgs mit dieser Region jährlich. Wichtigste Handelspartner sind dabei Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
Als Themenfelder für Kooperationen zwischen Hamburg und den arabischen Ländern wurden folgende wirtschaftlichen Bereiche genannt: Gesundheitswesen, Tourismus, Logistik und Kultur. Ob Experten-Austausch im öffentlichen Nahverkehr, Förderung des "Patiententourismus" gemeinsam mit Hamburger Krankenhäusern oder Theater- und Konzert-Veranstaltungen - die Bandbreite der gemeinsamen Aktivitäten ist so bunt wie die arabischen und nordafrikanischen Länder selber.
Einige Fotos in der Rubrik "Arabische Welt" wurden der Stadt Hamburg freundlicherweise von der Arab Union of Photographers e.V. zur Verfügung gestellt. Arab Union of Photographers e.V. wurde 2004 in Hamburg als internationale Fotoverband gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten sowohl professionelle Fotografen wie auch ambitionierte Amateure, Künstler und Kulturinteressierte. Mittlerweile blickt der Verein zahlreiche Events zurück, wie zum Beispiel das Arabisch - Europäische Fotofestival sowie jährliche Ausstellungen in Deutschland, in Europa und in den arabischen Ländern. Weitere Informationen unter www.auop.de.

Mister Wong
Webnews
Yigg
Del.icio.us