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Shaikh Zayeds Wüstengarten

Pyramiden im Wüstengarten im Botanischen Garten Pyramiden im Wüstengarten im Botanischen Garten

(FHH)

Ein Geschenk der ganz besonderen Art machte der 2004 verstorbene Shaikh Zayeds bin Sultan Nhyan, ehemaliger Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, der Stadt Hamburg: einen Wüstengarten, der als Dauerausstellung im Botanischen Garten in Klein-Flottbek zu besichtigen ist. Auch ein Stück Natur kann die Geschichte eines Landes erzählen - und dies tut der Wüstengarten.

Auf eindrucksvolle Weise verdeutlicht er die landschaftlichen Herausforderungen, denen sich die VAE in den letzten Jahrzehnten erfolgreich gestellt und somit einen Wandel vom Wüstenstaat hin zu modernen Gartenstädten vollzogen hat. Für die Gegenwart und Zukunft der Vereinigten Arabischen Emirate stehen die 15 Meter hohen Doppelpyramiden, die Wechselausstellungen zum Thema "Wüstenausbreitung und -bekämpfung" beheimaten. Die beiden Pyramidenbauten sind eine Anspielung auf den typisch emiratischen Baustil, der sich gerne traditioneller Elemente bedient.

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Neben Tradition und Moderne treffen konventionelle und ungewöhnliche Gartenkulturen aufeinander: Europäische Äpfel und Birnen neben Feigen, Quitten, Pfirsichen und Wein.

Neben all seiner Symbolik ist der Garten aber vor allem eins: paradiesisch!

Der Garten ist das ganze Jahr über geöffnet. Besonders am 17. Juni - dem alljährlichen Wüstentag - lohnt sich ein Besuch, da ein vielfältiges Programm die Besucher über Probleme und Faszination der Wüste informiert.

Wüstengarten im Botanischen Garten Hamburg
Wüstengarten im Botanischen Garten Hamburg