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Andere Voraussetzungen Arbeit für schwerbehinderte Menschen

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) setzt sich besonders für schwerbehinderte Menschen ein.

Arbeitsplätze Stellenangebote für Schwerbehinderte

Flyerdeckblatt

Bereits jetzt arbeiten mehr schwerbehinderte Menschen für die FHH als gesetzlich vorgeschrieben. Das finden wir gut.

Schwerbehinderte Menschen ins Arbeitsleben zu bringen ist das Ziel. Die FHH ist damit Vorbild für andere Arbeitgeber in Hamburg.

Im Folgenden geben wir Ihnen Informationen zu Ihren Möglichkeiten bei uns zu arbeiten:

1. Bewerben Sie sich auf freie Arbeitsplätze der FHH

Wir möchten Sie ermutigen, sich bei uns zu bewerben.

Als schwerbehinderter Mensch dürfen Sie sich auf alle freien Arbeitsplätze bewerben. Auch auf die Stellen, die nur für die FHHeigenen Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter ausgeschrieben werden.

Wo finden Sie freie Arbeitsplätze?

Alle Stellenanzeigen finden Sie im Internet unter www.hamburg.de/stellensuche.

Hinweis: Beantworten Sie in der Suchmaske die Frage «Gehören Sie zum internen Arbeitsmarkt?» unbedingt mit «Ja». Nur so erhalten Sie alle Stellenanzeigen die für Sie relevant sind.

Bei Interesse an einer freien Stelle bewerben Sie sich direkt bei der in der Stellenanzeige genannten Behörde.

Wir empfehlen Ihnen, auch immer die jeweils zuständige Schwerbehindertenvertretung über Ihre Bewerbung zu informieren.

2. Bewerben Sie sich auf Arbeitsplätze speziell für schwerbehinderte Menschen

Es gibt bereits seit den 80er Jahren ein Programm der FHH, das spezielle Arbeitsplätze in Behörden und Ämtern für schwerbehinderte Menschen fördert und finanziert.

Diese Arbeitsplätze sind extra für Sie. Sie müssen nicht mit anderen Beschäftigten ohne Schwerbehinderung konkurrieren. Sie erhalten jedoch einen regulären Arbeitsvertrag und haben die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Beschäftigten der FHH.

Bitte erfragen Sie vor einer Bewerbung, ob es derzeit freie Arbeitsplätze aus diesem Programm gibt.

Beschäftigungsvoraussetzungen § 72 Sozialgesetzbuch IX

  • Sie sind über 50 Jahre alt oder
  • Ihre Behinderung schränkt Sie dauerhaft im Arbeitsleben ein, z.B. wenn

    • Sie für die Arbeit nicht nur vorübergehend eine besondere Hilfskraft brauchen
    • Ihre Beschäftigung für den Arbeitgeber außergewöhnliche Aufwendungen erforderlich macht, z.B. Kosten für Hilfsgeräte

    • Ihre Arbeitsleistung verglichen mit durchschnittlichen Anforderungen wesentlich geringer ist

    • Sie geistig oder seelisch behindert sind oder ein Anfallsleiden haben (Grad der Behinderung mindestens 50 %)

    • Sie wegen der Behinderung keine Berufsausbildung haben.

Ihre Ansprechpartner/innen helfen

Ihre allgemeinen Fragen, ob Sie die Voraussetzungen für das besondere Beschäftigungsprogramm erfüllen oder ob es freie Stellen gibt, beantworten Ihnen

  • die Berater der Integrationsfachdienste
  • das Jobcenter für schwerbehinderte Menschen
  • die Berater des Berufsförderungswerkes
  • die Schwerbehindertenvertretungen in den Behörden und Einrichtungen der FHH oder
  • die Personalabteilungen der Behörden und Einrichtungen

Recherchieren Sie diese Kontakte im Internet:

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