Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Gute Arbeit - faire Löhne Mindestlohn

Hamburg gehörte zu den Vorreitern bei der Einführung des Mindestlohnes in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2017 gilt in Hamburg ausschließlich der bundesweit gültige Mindestlohn.

Mindestlohn Hamburg

Hamburg als Vorreiter

Hamburg hat bereits 2013 mit dem Landesmindestlohngesetz ein Zeichen für  das Prinzip „Gute Arbeit - faire Löhne“ gesetzt. 

Mit dem Inkrafttreten des Hamburgischen Mindestlohngesetzes am 10. Juni 2013 galt für die Hamburger Unternehmen sowie für die Auftragnehmer von öffentlichen Aufträgen ein Mindestlohn von 8,50 Euro. Der Senat hat diesen Mindestlohn dann ab 1. Oktober 2015 auf 8,67 Euro erhöht.  

Mit dem Landesmindestlohn wurde sichergestellt, dass Empfängerinnen und Empfänger öffentlicher Leistungen dem öffentlichen Interesse an sozialen Mindeststandards gerecht werden und öffentliche Mittel damit stets nur im Gemeinwohlinteresse verwendet werden. Wer öffentliches Geld erhält, musste sich im Gegenzug verpflichten, seinen Beschäftigten einen anständigen Lohn zu zahlen.

Bundesweiter Mindestlohn

Am 1. Januar 2015 wurde der bundesweit gültige Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde eingeführt. Der Mindestlohn wurde zum 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro erhöht. 

Um Doppelregelungen zu vermeiden und die Gesetze zum Mindestlohn zu vereinfachen und übersichtlich zu halten, wurde das Hamburgische Mindestlohngesetz mit dem 31. Dezember 2016 aufgehoben. 

Seit dem 1. Januar 2017 gilt in Hamburg ausschließlich der bundesweit gültige Mindestlohn.

Mehr Informationen

Informationen und Hinweise zum Mindestlohn hierzu finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter dem Link www.der-mindestlohn-wirkt.de