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Sport

 

Marathon
Marathon (Bild: dpa)

Hamburg: eine Stadt des Sports

Hamburg ist eine Stadt, in der sich die Bürgerinnen und Bürger vielfältig sportlich betätigen. Wir fördern den Sport in der Breite und an der Spitze.

Der Senat erkennt die vielfältigen zivilgesellschaftlichen Leistungen der Sportvereine und ‐verbände an und bietet dem organisierten Sport eine faire und verlässliche Partnerschaft an.

Mit der Übergabe des Berichtes von Prof. Dr. Wopp sind die Grundlagen für die Sportentwicklungsplanung gelegt. Die Umsetzung von Ideen und Anregungen werden wir im Dialog zwischen Politik und Sportakteuren in Angriff nehmen bzw. ein Leitbild für den Sport in Hamburg entwickeln.

Eine Gebühr für die Nutzung städtischer Sportstätten wird es ebenso wenig geben wie ein zentralisiertes Sportstättenmanagement. Eine Optimierung ist notwendig, aber die Vereine brauchen entscheidungsbefugte Ansprechpartner in den Bezirken, mit denen sie ihre Angelegenheit vor Ort regeln können.

Hamburg steht für die Sicherung und den Ausbau seines Leistungssportstandortes. Der Senat wird ein Entwicklungs‐ und Förderprogramm Leistungssport bis 2020 beauftragen, das auf den geschaffenen Grundlagen, wie zum Beispiel dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig‐Holstein und dem Sportpark Dulsberg u.v.m. aufbaut.

Sanierung der Sportinfrastruktur

Auch im Bereich des Sports werden wir einen Schwerpunkt auf die Instandhaltung, Sanierung und Modernisierung der vorhandenen Infrastruktur legen. Instandhaltung, Sanierung und Modernisierung haben angesichts der derzeitigen Haushaltslage Vorrang vor dem Neubau.

Aufbau eines Netzwerks Gesundheit und Sport

Wir werden die gesundheitsorientierten Angebote der Vereine und Verbände stärken und unterschiedliche Institutionen und Ideen der Stadt bündeln, um den Gesundheitssport auszubauen.

Nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen

Hamburg wird sich als Austragungsort von herausragenden nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen bewerben. Dafür kommen insbesondere Schwimmen, Rudern und Hockey in Frage. Auch die Bewerbung um das Internationale Deutsche Turnfest mit mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden wir prüfen.

Top‐Veranstaltungen als Aushängeschilder der Sportstadt Hamburg

Hamburg wird sich als Austragungsort von hochrangigen, regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wie zum Beispiel Marathon, Triathlon und Cyclassics gezielt profilieren. Wir werden dabei das Hamburger Profil der Vernetzung von Weltklassesport mit Breiten‐ und Schulsport weiter ausbauen. Zum Profil der Sportstadt tragen die großen Veranstaltungen in den Traditionssportarten (zum Beispiel Pferdesport, Segeln, Tennis) wesentlich bei.

Indem sich Hamburg als Bühne für Nachwuchstalente profiliert, werden junge nationale und internationale Sportlerinnen und Sportler als Multiplikatoren im Sinne der Sportstadt Hamburg wirken.

Einführung einer Profilquote für Spitzensportler an den Hamburger Hochschulen

Die Schulabgängerinnen und Schulabgänger in den Hamburger Schwerpunktsportarten (unter anderem die der Eliteschule des Sports) streben zu einem großen Teil einen akademischen Abschluss an einer der Hochschulen an. Mittels Einführung einer Profilquote für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler beim Hochschulzugang können diese Sportlerinnen und Sportler längerfristig an Hamburg gebunden werden. Gleichzeitig wird die Stadt auch für externe Talente attraktiver, wenn es um die Auswahl des Lebensmittelpunktes geht. Die erfolgreichen jungen Sportlerinnen und Sportler dienen der Sportstadt Hamburg national und international als Multiplikatoren.

Kooperation zwischen Schulen, Kitas und Vereinen

Die Kooperation zwischen Schulen, Kitas und Sportvereinen wollen wir ausbauen, um die frühkindliche Förderung im Bereich Bewegung zu stärken und Kinder im frühen Stadium an sportliche Aktivitäten heranzuführen. Durch den Einsatz lizensierter Trainer und Übungsleiter der Sportvereine soll die Bindung an den Sportverein im Quartier gefördert werden.