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Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Projekte des Amtes für Arbeitsschutz

Das Amt für Arbeitsschutz führt verschiedene Projekte zum Arbeits- und Gesundheitsschutz durch. In kleinen und mittleren Unternehmen konzentriert sich das Amt auf branchen- und belastungsspezifische Projekte. Über diese Projekte hinaus gibt es zahlreiche Aktivitäten zu übergreifenden Themen.  Ergebnisse aus früheren Projekten finden Sie auf unseren Branchenseiten. 

 

Bild für Startseite Projekte
(Bild: Amt für Arbeitsschutz)

Das Amt für Arbeitsschutz führt Kooperationprojekte unter dem Dach der Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (als  GDA-Projekt gekennzeichnet) und der ArbeitsschutzPartnerschaft Hamburg, durch

Bau- und Montagearbeiten (GDA-Projekt)
Bauhaupt- und Baunebengewerbe
Abbruchunternehmen,
Gerüstbauer
Die Branchen der Bauwirtschaft weisen ein relativ hohes Arbeitsunfallrisiko auf. Dieses Risiko zu verringern, gelingt nur durch eine konsequente, systematische Wahrnehmung des Arbeitsschutzes. Dabei muss auch das Problem der ständig wechselnden Arbeitsplätze berücksichtigt werden.
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen bei Bau- und Montagearbeiten, insbesondere in Bezug auf die Unfallschwerpunkte „Gerüste“ und „Abbruch- und Rückbauarbeiten“ zu verringern. Dafür werden Baustellen und Betriebe des Bauhaupt- und Baunebengewerbes aufgesucht, überprüft und beraten. Das Projekt wird in Kooperation mit den Unfallversicherungsträgern und der Baubehörde Hamburg durchgeführt.
Kontakt: Herr Johannsen
Link: gda-portal.de/de/Arbeitsprogramme/Bau.html

Büro (GDA-Projekt)
Bürotätigkeit ist oft durch einseitige Körperhaltungen, Bewegungsarmut und psychosoziale Belastungen gekennzeichnet. In einer betrieblichen Präventionskultur können Belastungen des Muskel- und Skelettapparats durch einen systematischen Arbeitsschutz, ergänzt durch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bewusst gemacht und gemindert werden.
Im GDA-Projekt "Gesund und erfolgreich arbeiten im Büro"  werden die Betriebe unterstützt, eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und die Gesundheitskompetenz von Führungskräften und Beschäftigten zu erhöhen.
Kontakt: Herr Feith 
Link: gda-portal.de/de/Arbeitsprogramme/Bueroarbeit.html

Pflege (GDA-Projekt)
Durch demografischen Wandel und den stetig steigenden Fachkräftemangel in der Pflege, wird die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter für Unternehmen der Pflege wichtig, um auf dem Markt zu bestehen und zu überleben.
Das GDA-Projekt "gesund pflegen" sammelt vorhandene regionale und überregionale Aktivitäten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz von Pflegenden. Betriebe werden unterstützt die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern.
Kontakt: Frau Dr. Müller-Bagehl
Link: gda-portal.de/de/Arbeitsprogramme/Pflegeberufe.html

Schulen
"Berufsstart und Arbeitsleben – aber sicher"
In Schulen, Berufsbildenden Schulen und in Ausbildungsbetrieben soll ein erhöhtes Bewusstsein und Verständnis für Gesundheit und Sicherheit in der Schule, in der Ausbildung und im Berufsleben entwickelt werden. Dazu wird ein Netzwerk gebildet.  Die Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler, Schuleiter und Lehrer, sowie Betriebsinhaber, Personalverantwortliche und Auszubildende in Weiterbildungseinrichtungen oder kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert und ist eine Kooperation des Projektträgers inab mbh der bfw (Unternehmen für Bildung) mit dem Amt für Arbeitsschutz.
Kontakt: Frau Braun
Links:  bfw, ArbeitsschutzPartnerschaft

Strahlenschutz
"Neue Messgrößen"
Mit der Novelle der Strahlenschutzverordnung im Jahr 2001 wurden neue gesetzliche Messgrößen für die Personen- und die Ortsdosimetrie eingeführt. Zur Umstellung der Dosismessungen gewährte der Gesetzgeber eine Übergangsfrist von 10 Jahren, die am 01. August 2011 ausläuft.
Das Projekt „Neue Messgrößen im Strahlenschutz“ informiert Nutzer von Messgeräten an den Ablauf der Übergangsfrist und die damit zwingende Umstellung der Messgeräte. Desweiteren findet vor Ort eine betriebliche Kontrolle und Beratung statt.
Kontakt: Frau Sabine Köhler

Transportgewerbe
"Sicher fahren und transportieren" (GDA-Projekt)
Der Transport im öffentlichen Verkehr und der innerbetriebliche Transport weisen überdurchschnittlich hohe Unfallzahlen auf. Unfälle sollen durch gezielte Beratung der Unternehmen deutlich verringert werden. Die Arbeitsschutzexperten von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der staatlichen Aufsicht werden dabei abgestimmt und arbeitsteilig vorgehen, um ein optimales Ergebnis bei möglichst geringem Zeitaufwand für die Unternehmen zu erreichen.
Kontakt: Herr Sauer 
Link: gda-portal.de/de/Arbeitsprogramme/Transport.html

Zeitarbeit (GDA-Projekt)
Seit Jahren wächst die Zeitarbeitsbranche in Deutschland einhergehend mit steigenden Unfallzahlen. Unfallursache ist oft eine mangelnde Kommunikation zwischen Ent- und Verleiher.
Branchenübergreifend werden Entleihfirmen besichtigt und zu Arbeits- und Gesundheitsschutzthemen beraten. Ziel ist dabei, die Arbeitsbedingungen von Zeitarbeitnehmern zu verbessern.
Kontakt: Frau Ludwig
Link: gda-portal.de/de/Arbeitsprogramme/Zeitarbeit.html 

  

Die Projekte aus den vergangenen zwei Jahren: