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Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Projekte des Amtes für Arbeitsschutz

Das Amt für Arbeitsschutz führt zahlreiche Projekte zum Arbeits- und Gesundheitsschutz durch. In kleinen und mittleren Unternehmen konzentriert sich das Amt auf branchen- und belastungsspezifische Projekte. Über diese Projekte hinaus gibt es zahlreiche Aktivitäten zu übergreifenden Themen.  Ergebnisse aus früheren Projekten finden Sie auf unseren Branchenseiten. 

HH Plakat grün-rot-blau aneinandergehängt
"Wir wollen gesunde Arbeit in Hamburg"

(bsg/g23/AS1)

   

Das Amt für Arbeitsschutz führt 2010 Kooperationprojekte durch, unter dem Dach:

Die Projekt-Übersicht aus den vergangenen Jahren:

Branchenspezifische Projekte (in alphabetischer Reihenfolge)

Arztpraxen
Um Nadelstichverletzungen zu vermeiden, müssen jetzt sichere Instrumente im Gesundheitswesen zwingend genutzt werden. Während dies mittlerweile in den Hamburger Krankenhäusern Praxis ist, verwenden niedergelassene Ärzte weitgehend noch herkömmliche Instrumente, die sie häufig von diagnostischen Laboren beziehen.
Ziel des Projektes ist, die Hamburger Arztpraxen zum Thema sichere Instrumente zu informieren.
Kontakt: Herr Hellbach

„Bau- und Montagearbeiten“ (GDA-Projekt)
Bauhaupt- und Baunebengewerbe
Abbruchunternehmen,
Gerüstbauer
Die Branchen der Bauwirtschaft weisen ein relativ hohes Arbeitsunfallrisiko auf. Dieses Risiko zu verringern, gelingt nur durch eine konsequente, systematische Wahrnehmung des Arbeitsschutzes. Dabei muss auch das Problem der ständig wechselnden Arbeitsplätze berücksichtigt werden.
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen bei Bau- und Montagearbeiten, insbesondere in Bezug auf die Unfallschwerpunkte „Gerüste“ und „Abbruch- und Rückbauarbeiten“ zu verringern. Dafür werden Baustellen und Betriebe des Bauhaupt- und Baunebengewerbes aufgesucht, überprüft und beraten. Das Projekt wird in Kooperation mit den Unfallversicherungsträgern und der Baubehörde Hamburg durchgeführt.
Kontakt: Herr Raddatz
Link: www.GDA-Bau

Berufskraftfahrer
Das Amt für Arbeitsschutz beteiligt sich an der Präventionskampagne „Risiko Raus“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Es erfasst systematisch die Arbeitsschutzbedingungen am Arbeitsplatz „Berufskraftfahrer“ und listet mögliche Mängel auf.  Gestützt auf eine detaillierte Befragung der Unternehmen sollen die Arbeitsbedingungen in der Branche verbessern werden.
Kontakt: Herr Hellbach

Büro
Siehe Muskel- und Skeletterkrankungen (S. 2)

Filmgewerbe
Die Arbeitszeiten bei Dreharbeiten können durch den neuen Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende über das Arbeitszeitgesetz hinaus erweitert werden. Die neuen Regelungen zur den maximalen Tagesarbeitszeiten bei Dreharbeiten werden im Rahmen des Projektes überprüft.
Kontakt: Frau Nieporte

Kfz-Handwerk
Eine Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung durchzuführen, ist für die Kfz-Branche nicht ganz einfach. 2008 wurde dafür eine pragmatische Hilfestellung entwickelt: der Gefahrstoff-Check. Er wird um neu hinzu gekommenen Piktogramme und Gefahrenhinweise ergänzt, nach dem internationalen Kennzeichnungssystem GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals). Zwei weitere branchenspezifische Handlungshilfe wurden erarbeitet: der Hautschutz-Check und der Motorabgas-Check, der kurz vor der Fertigstellung steht. Alle Handlungshilfen bieten wir als Download an.
Projektseite: Gefährdungsbeurteilung nach neuer Gefahrstoffverordnung in Kfz-Betrieben
Link:  ArbeitsschutzPartnerschaft

Metallbe- und verarbeitende Betriebe

Oberflächenbeschichtung mit lösemittelhaltigen Lacken
Die Projektteilnehmer ermitteln die Belastung der Atemwege und der Haut bon Beschäftigten beim Spritzlackieren von Metallen. Gemeinsam mit den Ländermessstellen in Hessen und Rheinland-Pfalz wird eine branchenspezifische Handlungshilfe zur Minimierung der Gefahrstoffbelastung erstellt.
Kontakt Frau Krutisch 

Pflege (GDA-Projekt)
Durch demografischen Wandel und den stetig steigenden Fachkräftemangel in der Pflege, wird die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter für Unternehmen der Pflege wichtig, um auf dem Markt zu bestehen und zu überleben.
Das GDA-Projekt "gesund pflegen" sammelt vorhandene regionale und überregionale Aktivitäten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz von Pflegenden. Betriebe werden unterstützt die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu verbessern.
Kontakt: Frau Dr. Müller-Bagehl
Link: www.GDA-Pflege

Schulen
Strahlenschutz
Der Umgang mit radioaktiven Stoffen weist teilweise Defizite auf, weil Pflichten aus dem  Strahlenschutzrecht nicht erfüllt werden. In diesem Projekt werden die Strahlenschutzorganisation, die Buchführungs- und Anzeigepflichten, der Abgleich des Bestandes an radioaktiven Stoffen und die Sicherung dieser Strahler überprüft. Ziel ist eine bessere Transparenz gegenüber der Aufsichtsbehörde und ein erhöhten Verantwortungsbewusstseins in den Schulen.
Kontakt: Herr Paul

„Berufsstart und Arbeitsleben – aber sicher“
In Schulen, Berufsbildenden Schulen und in Ausbildungsbetrieben soll ein erhöhtes Bewusstsein und Verständnis für Gesundheit und Sicherheit in der Schule, in der Ausbildung und im Berufsleben entwickelt werden. Dazu wird ein Netzwerk gebildet.  Die Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler, Schuleiter und Lehrer, sowie Betriebsinhaber, Personalverantwortliche und Auszubildende in Weiterbildungseinrichtungen oder kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert und ist eine Kooperation des Projektträgers inab mbh der bfw (Unternehmen für Bildung) mit dem Amt für Arbeitsschutz.
Kontakt: Frau Braun
Links:  bfw, ArbeitsschutzPartnerschaft

Seeschifffahrt
Auf Seeschiffen gibt es spezifische Arbeitsschutzprobleme. Durch einen intensiveren  Informationsaustausch der Aufsichtsbehörden auf internationaler Ebene sollen die Kontrollen des Arbeitsschutzes auf Seeschiffen verbessert werden.
Kontakt: Herr Hellbach

Systemgastronomie

Die Ketten der Systemgastronomie arbeiten nach den jeweils gleichen Konzepten und Vorgaben in ihren verschiedenen Filialen, nur die Räumlichkeiten unterscheiden sich. Die Arbeitsschutz­organisation der gesamten Kette kann daher zentral organisiert werden, sie muss aber in die einzelnen Filialen hinein wirken und dort sichtbar sein. In den Filialen muss eine Gefährdungsbeurteilung vorliegen, die alle Gefährdungen der Filiale betrachtet.
Kontakt: Frau Bösche

Transportgewerbe

Siehe Unfallrisiken: "sicher fahren und transportieren"