Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Arbeitsschutz Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

Welche Unterstützung wünschen sich betriebliche Akteure?

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt fördern

Die psychische Gesundheit von Beschäftigten ist als ein wichtiges Thema in Betrieben angekommen. Hamburger Arbeitsschutzpartner - der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg, der Unternehmensverband Nord, der Industrieverband Hamburg und die Handwerkskammer - wollten wissen, welchen Bedarf an Beratung und Unterstützung betriebliche Akteure für ihren Betrieb formulieren und welche externen Angebote sie für geeignet halten, die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern. Die Ergebnisse von 433 befragten Unternehmens- und Geschäftsleitungen, Beschäftigten aus Personalabteilungen, Betriebs- und Personalräten, Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten liegen jetzt vor. Das Amt für Arbeitsschutz unterstützte die Befragung gemeinsam mit dem Landesverband Nordwest der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und dem Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV bei der Entwicklung des Fragebogens und der Auswertung der Daten.

Die Befragungsergebnisse Hamburger Arbeitsschutzpartner finden Sie im Downloadbereich. Darin wird auch deutlich, dass sich die befragten Unternehmensleitungen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte sowie entsprechende Beschäftigtenvertretungen Unterstützung dabei wünschen, bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz einzubeziehen. Hierbei kann die neu geschaffene Anlaufstelle für Beschäftigte und Betriebe, die „PAG – Perspektive Arbeit & Gesundheit“ ansetzen: Sie berät kostenlos und vertraulich Beschäftigte in belastenden Arbeitssituationen und unterstützt betriebliche Akteurinnen und Akteure, die für gesundheitsgerechte Bedingungen im Betrieb (mit)verantwortlich sind. Damit wird eine bislang bestehende Beratungslücke in Hamburg geschlossen.

Die Anlaufstelle startet als zweijähriger Modellversuch und wird von den Hamburger Behörden für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) finanziert. Das Modellvorhaben wird durch die Agentur für Arbeit Hamburg mit einem speziellen Beratungsangebot begleitet und zudem von den Partnern der ArbeitsschutzPartnerschaft Hamburg sowie dem „Aktionsbündnis für Bildung und Beschäftigung – Hamburger Fachkräftenetzwerk“ unterstützt. Träger der Beratungsstelle ist der Verein „Arbeit & Gesundheit“.

Weitere Informationen zu den Kampagnen erhalten Sie auf den Internetseiten der „PAG – Perspektive Arbeit & Gesundheit“.

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