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Hornbach möchte sich in Billstedt ansiedeln

19.01.2012, 12:08 Uhr

Die Baumarktkette Hornbach plant einen neuen Baumarkt in Billstedt und wird damit 120 Arbeitsplätze schaffen. Arbeitslose aus der Region profitieren. Ebenso will der neue Betrieb auch ausbilden.

 

Baumarktkette Hornbach will nach Billstedt
Baumarktkette Hornbach will nach Billstedt (Bild: © fotolia, Rumkugel | Collage: Arnd Hemken)

Der Stadtplanungsausschuss hat gestern einstimmig der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens Billstedt 109 „Hornbach Baumarkt“ auf Basis des B-Plan-Entwurfs zugestimmt.

Der Entwurf sieht einen Baumarkt mit 8.500m² Verkaufsfläche zuzüglich eines 4.500m² großen Freilagers als Gartencenter sowie ein Baustofflager vor. Das Gebiet ist östlich der Bundesautobahn A1 an der Abfahrt Öjendorf gelegen und wird im Norden durch die Glinder Straße und im Südosten durch den Oststeinbeker Weg begrenzt.

Die hier betroffenen Flächen liegen seit Jahren brach. Bis 2006 wurde ein Teil der Fläche durch ein Bauunternehmen als Bodenlagerfläche genutzt. Auf dem angrenzenden städtischen Grundstück soll sich eine alte Hausmülldeponie befinden. Hier liegen zwei Altlastverdachtsflächen, die im weiteren Planverfahren genauer untersucht werden müssen.
Der westlich neben dem Baugrundstück liegende Hundeclub ist nicht betroffen und bleibt weiterhin bestehen.

Der Bezirk unterstützt die Pläne von Hornbach.
„Es ist gut, dass ein umsatzstarkes Unternehmen seine Steuern in Hamburg bezahlen will. Hornbach wird 120 Arbeitsplätze schaffen, wobei in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur zur Hälfte Arbeitslose und Langzeitarbeitslose aus dem Stadtteil ausgebildet bzw. eingestellt werden sollen. Außerdem werden 5 bis 10 Ausbildungsplätze geschaffen. Das Bauvorhaben wird für die Anwohner zusätzliche Vorteile bringen, denn der geplante Baumarkt wird als Lärmschutz dienen. Durch die besondere Architektur und Anordnung des Gebäudes wird der Straßenlärm der Autobahn von der Fassade geschluckt“, freut sich Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte.

Allerdings muss für das Bauvorhaben zuvor der Flächennutzungsplan geändert werden und ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden, so dass mit der Realisierung und Fertigstellung nicht vor 2014 zu rechnen ist.

Damit sich Anwohner und Interessierte umfassend informieren können, soll es am 9. Februar um 18.30 Uhr dazu eine öffentliche Veranstaltung geben.

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