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Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Aufgabe


WAS IST DIE AUFGABE DER REGIONALEN BILDUNGSKONFERENZEN?

In jedem Bezirk, Stadtteil oder Quartier gibt es unterschiedliche
Bildungsangebote, Strukturen und Netzwerke. Die Dichte an
Bildungseinrichtungen und die Bedürfnisse der Bewohner unter-
scheiden sich. Daher verschaffen sich die Bildungskonferenzen
zunächst einen Überblick über den Bestand der Einrichtungen und
der vorhandenen Netzwerke. Verbindungsstellen von Angeboten
werden definiert und Bildungsbedarfe ermittelt. Im nächsten Schritt
entwickeln die Bildungskonferenzen Vorschläge, insbesondere für
-  die Abstimmung der Bildungs-, Erziehungs- und Beratungsange-
bote von Schulen, Kitas, der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendmu-
sikschule, Volkshochschule und Sportvereinen,
- die Koordination der fachlichen Profile der Schulen,
- die Erschließung außerschulischer Bildungsangebote zur Verbrei-
terung und Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten der Kinder
und Jugendlichen eines Quartiers, Stadtteils oder einer Region,
-  die Verbesserung der Übergänge zwischen Kita und Grundschu-
le, Grundschule und weiterführenden Schulen sowie Schule und
Ausbildung,
-  die Qualitätsentwicklung der einzelnen Bildungs-, Erziehungs-
und Beratungsseinrichtungen.
Soweit diese Vorschläge nicht von den beteiligten Bildungsein-
richtungen vor Ort selber umgesetzt werden können, werden die-
se in Form von Empfehlungen an die Lenkungsgruppe geleitet,
die sie berät und auswertet, um sie der Behörde für Schule und
Berufsbildung bzw. ggf. anderen zuständigen Fachbehörden zur
Entscheidung vorzulegen. Die Behörde für Schule und Berufsbil-
dung wird innerhalb von sechs Wochen zu den Empfehlungen
Stellung nehmen.
Die Inhalte und Themen der Regionalen Bildungskonferenzen
werden sich jeweils an den Bedürfnissen der Quartiere und ihrer
Bewohner ausrichten. Das regionale Bildungs-, Erziehungs- und
Betreuungsangebot wird regelmäßig überprüft und auf die aktuel-
len Erfordernisse abgestimmt.