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„Zukunftslotsen“ in Harburg

Seit April 2011 engagieren sich 22 „Zukunftslotsen“ im Bezirk Harburg. Sie unterstützen die Menschen in ihrem nachbarschaftlichen Umfeld zu Fragen rund um das Thema Bildung – Lernen – aktiv sein. Sie informieren, vermitteln und motivieren ihre Mitmenschen Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote in Anspruch zu nehmen.

 

Harburgs Zukunftslotsen
 Die Harburger Zukunftslotsen (v.l.): Silke Peters, Ugur Sayan, Alexandra Jaquest, Eva Janßen, Sonja Mareyen, Lea Thiele, Marina Hill, Ursula Ehmcke-Tewis, Kumar Tschana (Bild: BSB)

„Wo kann ich den Hauptschulabschluss nachholen, eine Eltern-Kind-Gruppe oder ein passendes Sportangebot in meiner Nähe finden?“ Solche Fragen beantworten die "Zukunftslotsen" an ganz unterschiedlichen Orten im Stadtteil.

Sie sind dort anzutreffen, wo die Menschen sich aufhalten. In der Bücherhalle, im Sportverein, in der Moschee, in der Elternschule, im Kinderzentrum oder in den sozialen Einrichtungen „In Via Hamburg e. V.“ und dem „Integrationszentrum der Bürgerinitiative ausländische Arbeitnehmer e.V.“. Aber auch im Jobcenter team.arbeit.hamburg wird das Wissen aus der Schulung zum "Zukunftslotsen" durch beteiligte Mitarbeiter eingebracht.

Das Elbe-Wochenblatt hat einige Zukunftslotsen zu ihrer Motivation, an dem Modellprojekt teilzunhemen, interviewt. Näheres erfahren Sie hier. Pro Monat rechnen die „Zukunftslotsen“ mit ca. 50 Gesprächen. Der weitere  Aufbau und die Etablierung des „Zukunftslotsen“-Netzwerks wird von der Haspa Hamburg Stiftung unterstützt.

Zukunftslotsen

(Harburgs „Zukunftslotsen“ )

Start der Zukunftslotsen

Der offizielle Start der "Zukunftslotsen" fand am 20. April 2011 im Kinderzentrum (KIZ), Schneverdinger Weg statt. „Wir freuen uns, dieses innovative Vorhaben für den Bezirk Harburg gewinnen zu können und erhoffen uns, dass dadurch vermehrt Bildungsangebote genutzt werden“, verkündete Dezernent Holger Stuhlmann freudig den anwesenden Gästen. Zum Start überreichte er den Engagierten ein "Starter-Paket" u. a. gefüllt mit Plakaten, Visitenkarten, Flyer, Buttons und Traubenzucker.

„Das ist die richtige Idee, dass die Berater dahin gehen wo sich die Leute aufhalten“, so das Statement von Ute Feucht, eine der ehrenamtlichen "Zukunftslotsen", auf die Frage nach ihrer persönlichen Einschätzung zum Modellprojekt. Vier Monate hat die Schulung gedauert. Nun freuen sich die "Zukunftslotsen" auf ihre neue Aufgabe. Unterstützung erhalten sie dabei von der Harburger Volkshochschule. Mit Frau Rose, Leiterin des Projekts HarAlt, haben sie eine erfahrene und vertrauensvolle Ansprechperson an ihrer Seite.

Die "Zukunftslotsen" sind Teil des aus Bundesmitteln finanzierten Projekts „Lernen vor Ort“, dass sich zum Ziel gesetzt hat, Lebenslanges Lernen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg wird eine Befragung über die Qualität der Beratung und Zufriedenheit der Ratsuchenden und Berater durchgeführt. Läuft das Modellprojekt in Harburg erfolgreich, wird es ab Sommer 2012 auch auf andere Bezirke übertragen.

Parallel ist das Bildungsportal www.harburg-aktiv.de aufgebaut worden. Es informiert die Menschen im Bezirk über wohnortnahe Bildungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Damit bietet es allen Harburgerinnen und Harburgern, die sich beruflich oder persönlich weiterentwickeln wollen, die Orientierung, die sie brauchen, um das jeweils passende Bildungsangebot zu finden. Alle Projekte, Einrichtungen und Initiativen können ihre Angebote in das Portal einstellen lassen.

Kontakt über:
Ulrike Heidmeier
Tel.: 040 - 428 843 – 596
E-Mail: ulrike.heidmeier@bsb.hamburg.de