Behörde für Inneres und Sport

Polizei Hamburg

Die Schutzpolizei

Im ersten Angriff übernehmen Sie die Bearbeitung bei Unfällen, Verbrechen und mehr.

Sie sind als Funkstreife fast immer als Erste vor Ort. Mal sind es die kleinen Dramen, die der Alltag bereit hält, mal ist es ein schwerer Unfall, mal stehen Sie vor einem kapitalen Verbrechen. Sie müssen die Situation sofort erfassen, flexibel reagieren und im kleinen Team koordiniert handeln: Sie erlassen eine Fahndungsmeldung, sichern Beweise und führen Vernehmungen durch. Für die Arbeit bei der Schutzpolizei brauchen Sie daher Offenheit, Fingerspitzengefühl und Ausgeglichenheit.



Silke, Schutzpolizistin

"Bevor ich zur Polizei kam, wusste ich nicht genau, wie breit gefächert die Aufgaben sind, mit wie vielen Menschen man täglich zu tun hat und in wie viele Haushalte man kommt. Reden und sich auf Leute einstellen zu können ist in meinem Beruf ganz wichtig.

Zu unserem Revier gehören soziale Brennpunkte Hamburgs, wir haben täglich mehrere Körperverletzungen, außerdem viele Einbrüche und Verkehrsdelikte. Ich hätte nicht gedacht, dass Gewalt für so viele Menschen zum Alltag gehört. Aber ich versuche, offen und optimistisch zu bleiben – auch wenn man zum fünften Mal zu einer Frau kommt, die von ihrem Mann verprügelt wird und doch keins unserer Hilfsangebote annimmt. Manche Ereignisse berühren mich trotzdem stark, etwa als ein Mann seine Frau erstochen hat – vor den Augen der Kinder. Wir haben den Täter abtransportiert und mit den Kleinen gespielt, bis professionelle Betreuer kamen.

Zum Glück können wir in der Wache darüber reden. Als Polizistin ist man Gefahren ausgesetzt. Manchmal rasten Leute aus oder wehren sich gegen uns, dabei werden immer mal Kollegen verletzt. Dienst ohne Schutzweste ist für mich darum undenkbar.

Was mich motiviert: Mit unserer Arbeit können wir etwas ändern. Neulich erzählten mir zwei Mädchen, ihre Mutter habe mit dem Trinken aufgehört, seit sie eine Nacht auf der Wache verbringen musste, weil sie randaliert hatte."


Yunus, Bereitschaftspolizist

Mein Name ist Yunus E., ich bin 26 Jahre alt und Polizeikommissar bei der Polizei Hamburg. Ich bin in Hamburg geboren. Meine Eltern sind vor meiner Geburt aus der Türkei nach Hamburg gezogen. Ich habe hier ein Gymnasium besucht. Ein Jahr bevor ich mein Abitur bestanden hatte, bewarb ich mich erfolgreich bei der Polizei Hamburg um einen Ausbildungsplatz. Die Ausbildung war eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis und hat mich für die anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit als Polizeibeamter gut vorbereitet. Schon in meinem Praktikum konnte ich meine Muttersprache bei vielen Einsätzen anwenden und so Missverständnisse vermeiden sowie helfend eingreifen.
Jetzt mache ich Dienst in einer Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei. Mein Berufsleben gestaltet sich so, wie ich es mir immer vorgestellt habe, es wird nie langweilig. Jeder Tag bringt mich und meine Kollegen zu immer neuen Einsätzen und immer haben wir es mit unterschiedlichen Personen, Lebenslagen und Sachverhalten zu tun. Kein Arbeitstag ist hier wie der andere und auf jede Einsatzsituation muss man sich wieder neu einstellen. Meine kulturellen Wurzeln sind mir sehr wichtig. In meinem Elternhaus spreche ich ausschließlich türkisch. Die Kenntnisse der türkischen Kultur und meine Muttersprache haben uns bei vielen Einsätzen geholfen.


Ihre Aufgaben

Viele haben bei dem Begriff "Schutzpolizei" nur das Bild eines uniformierten Polizisten vor Augen, der zu Fuß seine Runde dreht. Dabei beinhaltet der Dienst bei der Schutzpolizei so viel mehr: Schutzpolizisten sind immer diejenigen, die zuerst am Ort des Geschehens eintreffen - ganz gleich, ob es sich um einen Unfall, ein schweres Verbrechen oder eine Personalienfeststellung handelt. Die Schutzpolizei arbeitet deshalb auch eng mit Feuerwehr und Ambulanz zusammen. Klar, dass da Zusammenarbeit gefragt ist.

Andererseits sind bei der Schutzpolizei auch Spezialisierungen möglich: Zivilfahnder, Taucher, Funksprecher in der Einsatzzentrale, Verkehrsermittler, Diensthundeführer oder Lehrer in der Jugendverkehrserziehung sind nur einige Beispiele für die Vielfalt des Berufes. Aber für welche Richtung Sie sich auch entscheiden, Ihr Dienst wird immer abwechslungsreich und spannend bleiben. Dafür sorgen schon die unterschiedlichen Diensttätigkeiten:

  • Zeugen befragen: Nicht alle Zeugen haben automatisch ein großes Interesse, bei der Polizei auszusagen (keine Zeit, Angst etc.). Für die Aufklärung von Straftaten bzw. die Belastung oder Entlastung von Beschuldigten sind Zeugenaussagen jedoch unverzichtbar. Polizeibeamte müssen sich auf die Befindlichkeiten dieser Menschen einstellen können, um schließlich der Wahrheitsfindung zu dienen.
  • Beschuldigte vernehmen: Gerichte entscheiden in einem Rechtsstaat, ob jemand schuldig oder unschuldig ist. Polizeibeamte müssen sich mit Beschuldigten auseinander setzen. Dabei ist persönliche Betroffenheit in Form von Wut, Trauer oder Abscheu nur menschlich, darf aber nicht dazu führen, dass ein Beschuldigter, der in Polizeigewahrsam ist, unfair behandelt wird.
  • Opfer von Straftaten befragen und beraten: Polizeibeamte erleben hautnah, was es heißt, beraubt, zusammengeschlagen oder vergewaltigt worden zu sein. Menschliches Einfühlungsvermögen ist dabei gleichermaßen gefordert wie zielgerichtete Informationsgewinnung.
  • Berichte schreiben: Polizeibeamte müssen ihr Handeln in Berichten dokumentieren und deshalb in der Lage sein, sich schriftlich korrekt und prägnant auszudrücken.
  • Täter verfolgen: Ob Ladendieb oder Geiselnehmer, Strafverfolgung kann auf der Straße, am Tatort, aber auch am Schreibtisch, am Computer oder auch am Telefon stattfinden.
  • Streitende trennen: Wo andere sich nicht einmischen, wird oft die Polizei gerufen. Nicht immer ist es einfach, als unbeteiligter Dritter einen Streit zu schlichten. Von beiden Seiten akzeptiert zu werden, sich einzumischen ohne Partei zu ergreifen, ist keine leichte, aber eine spannende, verantwortungsvolle Aufgabe.
  • Anordnungen treffen und durchsetzen: Unklare Rechtsverhältnisse und unvorhergesehene Situationen erfordern häufig vorläufige Regelungen. Bevor zuständige Behörden erreichbar sind, müssen Polizeibeamte dafür sorgen, dass Gefahren beseitigt werden.



Voraussetzungen

Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht unbedingt erforderlich, d.h. es können sich Menschen aller Nationalitäten bewerben. Die ursprüngliche Staatsangehörigkeit kann auch nach der Ausbildung beibehalten werden.

Laufbahnabschnitt I (mittlerer Dienst)

  • Alter: 16-34 Jahre
  • Schulbildung:
    • Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung
    • Realschulabschluss
    • Studierfähige Fachhochschulreife
    • Abitur
  • Weitere Anforderungen:
    • Schulische Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Politik und Sport im Abschlusszeugnis mindestens mit der Note "ausreichend" (Ausnahmen sind nach Einzelfallbetrachtung möglich)
    • Guter gesundheitlicher Allgemeinzustand, keine chronischen Erkrankungen
    • Sehleistung beträgt ohne Sehhilfe mindestens 30% (bei unter 20-Jährigen mindestens 50%)
    • Eine kieferorthopädische Behandlung muss spätestens bis drei Monate vor der geplanten Einstellung abgeschlossen sein
    • Der so genannte „Body- Maß-Index“ liegt zwischen 18 und 27,5
    • Mindestkörpergröße 160 cm
    • Vorhandene Körpermodifikationen (u.a. Tätowierungen) dürfen beim Tragen der Uniform (kurzärmeliges Diensthemd) nicht sichtbar sein (Ausnahmen sind im Einzelfall möglich)
    • Fahrerlaubnis der Klasse B muss spätestens bis zum Ende der Ausbildung vorliegen
    • Schwimmnachweis (Abzeichen „Freischwimmer“ oder Bronze)
    • Polizeidiensttauglichkeit
    • Erfolgreiche Teilnahme am Einstellungsverfahren
    • Verfassungstreue
  • Sonstiges:
    • Sollten Sie vorbestraft sein oder sollte aktuell gegen Sie ermittelt werden, kann dies zum vorzeitigen Ausschluss aus unserem Bewerbungsverfahren führen.

Laufbahnabschnitt II (gehobener Dienst)

  • Alter: höchstens 34 Jahre zur Einstellung in den Polizeidienst
  • Schulbildung:
    • Abitur
    • Studierfähige Fachhochschulreife 
  • Weitere Anforderungen:
    • Schulische Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Politik und Sport im Abschlusszeugnis mindestens mit der Note "ausreichend" (Ausnahmen sind nach Einzelfallbetrachtung möglich)
    • Guter gesundheitlicher Allgemeinzustand, keine chronischen Erkrankungen
      Sehleistung beträgt ohne Sehhilfe mindestens 30% (bei unter 20-Jährigen mindestens 50%)
    • Eine kieferorthopädische Behandlung muss spätestens bis drei Monate vor der geplanten Einstellung abgeschlossen sein
    • Der so genannte „Body- Mass -Index“ liegt zwischen 18 und 27,5
    • Mindestkörpergröße 160 cm
    • Keine sichtbaren Körpermodifikationen (u.a. Tätowierungen) beim Tragen der Uniform (kurzärmeliges Diensthemd), Ausnahmen sind im Einzelfall möglich
    • Fahrerlaubnis der Klasse B muss spätestens zum Ende des Studiums vorliegen
    • Schwimmnachweis (Abzeichen „Freischwimmer“ oder Bronze)
    • Polizeidiensttauglichkeit
    • Erfolgreiche Teilnahme am Einstellungsverfahren
    • Verfassungstreue
  • Sonstiges:
    • Sollten Sie vorbestraft sein oder sollte aktuell gegen Sie ermittelt werden, kann dies zum vorzeitigen Ausschluss aus unserem Bewerbungsverfahren führen. 

 

Ausbildung

Laufbahnabschnitt I (mittlerer Dienst)

Die Ausbildung umfasst sowohl die berufliche Bildung als auch die Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit. Nach abgeschlossener Ausbildung soll der Beamte u.a.- die Wertentscheidungen des Grundgesetzes verinnerlicht haben

  • vorurteilsfrei und selbstständig entscheiden und
  • polizeiliche Maßnahmen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen und Normen selbstbeherrscht und angemessen ergreifen können.

Bildungsweg
Die Ausbildung dauert 2½ Jahre und wird an der Akademie der Polizei durchgeführt.

In dem ersten Jahr erhalten Sie im Rahmen des beamtenrechtlichen Vorbereitungsdienstes eine in Fächern organisierte allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Grundausbildung, die mit einer Zwischenprüfung endet. Anschließend erfolgt  ein Berufspraktikum von einem halben Jahr an einem Polizeikommissariat, ehe die Ausbildung an der Landespolizeischule fortgesetzt wird. In der weiteren Ausbildung werden Themen zunehmend fächerübergreifend behandelt, mit praktischen Anteilen verknüpft und der erreichte Wissens- und Könnensstand in Rollenspielen, Fallstudien, Übungen, Projekten und Gruppenarbeit vertieft. Je nach Ausbildungsstand werden die Auszubildenden zusätzlich an Polizeieinsätzen beteiligt.
Am Ende der 2½-jährigen Ausbildung ist als Abschluss die Laufbahnprüfung I abzulegen.

Ziel der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst sowohl die berufliche Bildung als auch die Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit. Nach abgeschlossener Ausbildung soll der Beamte u.a. die Wertentscheidungen des Grundgesetzes verinnerlicht haben, vorurteilsfrei und selbstständig entscheiden und polizeiliche Maßnahmen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen und Normen selbstbeherrscht und angemessen ergreifen können.

Inhalte der Ausbildung

Der Ausbildungsgang zur Vorbereitung auf die zukünftige Verwendung im Polizeivollzugsdienst im Laufbahnabschnitt I umfasst folgende Fächer, Seminare und Ausbildungsvorhaben:

  • Allgemeinbildung
    • Politik/Verfassungsrecht
    • Deutsch
    • Englisch
    • Drogen/Umfeld
  • Rechtsausbildung
    • Straf-/Strafprozessrecht
    • Eingriffs-/Verfahrensrecht
    • Polizei-/Verwaltungsrecht
    • öffentliches Recht
    • Ordnungswidrigkeitenrecht
    • Verkehrsrecht
    • Datenschutz
  • Praktischer Dienst
    • Kriminalistik
    • Erste Hilfe
    • Einsatzlehre
    • kraftfahrtechnische Ausbildung
    • Schießausbildung
    • Datenverarbeitung/Auskunftsdienst
    • Polizeiberufs-/Polizeidienstkunde
  • Soziale Kompetenz
    • Ethik
    • angewandte Psychologie
    • Sozialpraktikum
    • Umgang mit sozialen Minderheiten
  • Dienstausbildung
    • Fernmeldedienst
    • Katastrophenselbstschutz 
  • Sport
    • Selbstverteidigung/Einsatztraining
    • Schwimmen/Retten
    • Kondition

Studium Laufbahnabschnitt II (gehobener Dienst)

Der Studiengang Schutzpolizei ist ein dualer Studiengang, der in Vollzeit studiert wird. Der Studiengang dauert drei Jahre. Das zweite und das dritte Studienjahr beginnen jeweils mit einem sechsmonatigen Praktikum. Die fachtheoretischen Anteile umfassen insgesamt 24 Monate.

Der Studiengang schließt mit dem Grad Bachelor of Arts ab.

Modulübersicht Dienstzweig Schutzpolizei

Eine Übersicht zu den Modulen und den entsprechenden Lehrinhalten finden Sie unter www.akademie-der-polizei.hamburg.de

Perspektiven

Der Polizeiberuf bietet jedem Polizeibeamten die Möglichkeit, sich für den Aufstieg bis in die Laufbahn des höheren Dienstes zu qualifizieren - ganz gleich, ob Sie im mittleren oder im gehobenen Dienst anfangen. So entscheidet nicht allein Ihre bisherige schulische Laufbahn, sondern auch Ihre ganz persönlichen Fähigkeiten über Ihr Fortkommen. Der höhere Dienst besteht aus Leitungspositionen, in denen Sie sowohl polizeiliche Grundsatzangelegenheiten, als auch abteilungsübergreifende Koordinierungen organisieren können. Beispiel hierfür sind Leiter/innen von Polizeikommissariaten oder kriminalpolizeilichen Fachdienststellen im Landeskriminalamt. Diese Arbeit wird natürlich auch dementsprechend höher vergütet.

Darstellung der möglichen Aufstiegsmöglichkeiten: 
Nach der bestandenen Laufbahnprüfung I beginnen Sie mit der Besoldungsstufe A7 und dem Dienstgrad der/ des Polizeimeisterin/ Polizeimeisters. Abhängig von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sind Beförderungen über A8 / Polizeiobermeister, A9 / Polizeihauptmeister, A9 / Polizeikommissar, A10 / Polizeioberkommissar bis zum A11 / Polizeihauptkommissar möglich oder
nach mindestens drei Jahren Bewährung im polizeilichen Außendienst ist die Teilnahme am Auswahlverfahren für den Laufbahnabschnitt II möglich. Der Zugang zur Kriminalpolizei erfolgt ausschließlich über das Studium an der Hochschule der Polizei.

Es folgen:
2 Jahre Studium an der Hochschule der Polizei mit abschließender Laufbahnprüfung II. Nach der bestandenen Laufbahnprüfung II bekleiden Sie die Besoldungsstufe A9 und den Dienstgrad der/ des Polizeikommissarin/ Polizeikommissars. Anschließend ist nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung ein Aufstieg über A10 / Polizei-/Kriminaloberkommissar, A11/12 / Polizei-/Kriminalhauptkommissar bis A13 / Erster Polizei-/ Kriminalhauptkommissar möglich.

Weitere Aufstiegsmöglichkeiten:
Nach 4 Jahren Bewährung im Laufbahnabschnitt II ist die Teilnahme am Auswahlverfahren für den Laufbahnabschnitt III (höherer Dienst) möglich.
Es folgen 2 Jahre Ausbildung : ein Jahr an einer Polizeischule
ein Jahr an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster/Hiltrup
Abschluss mit der Laufbahnprüfung III.
Im höheren Polizeivollzugsdienst nehmen Sie  leitende Tätigkeiten in verschiedenen Verwendungen und Dienststellen wahr. Nach erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung III beginnen Sie mit dem Dienstgrad des Polizeirates/ Kriminalrates (Besoldungsstufe A 13) und haben die Möglichkeit des Aufstieges bis zum leitenden Polizeidirektor (Besoldungsstufe B4).

Verdienst

Sie absolvieren Ihre Ausbildung (Laufbahnabschnitt I) vom ersten Tag an mit einem guten Verdienst. Nach Abschluss der Ausbildung/des Studiums richtet sich der Verdienst nach dem Familienstand und den Erfahrungsstufen.

Zu Ihren monatlichen Bezügen (siehe: angefügte Beispiele) erhalten Sie nach Abschluss der Ausbildung / des Studiums vermögenswirksame Leistungen, ein jährliches Urlaubsgeld von 400 Euro (brutto- bis zur Besoldungsgruppe A 8). Im Krankheitsfall werden Ihre Bezüge uneingeschränkt fortgezahlt.

Als Polizeibeamter auf Widerruf haben Sie während der Ausbildung / des Studiums Anspruch auf Heilfürsorge, d.h. Ihr Dienstherr - die Freie und Hansestadt Hamburg - kommt grundsätzlich für die ärztliche Versorgung auf, ohne dass Ihrerseits finanzielle Leistungen zur Krankenversicherung erbracht werden müssen (Ausnahmen sind z.B. Kostenzuschüsse für Brillengestelle). Dieser Anspruch erlischt mit dem Abschluss der Ausbildung. Nach dem Fortfall der Heilfürsorge werden Sie selbst für einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz verantwortlich sein. Sie werden die Möglichkeit bekommen, Beihilfe in Anspruch zu nehmen. Der Abschluss einer Pflegeversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und von den Beamten (auch bereits in der Ausbildung) finanziell selbst zu tragen.

Polizeibeamte zahlen keine Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Es erfolgen keine Dezember-Sonderzahlungen. Beamte mit berücksichtigungsfähigen Kindern erhalten für den Monat Dezember eine Sonderzahlung von 300 Euro (brutto) für jedes Kind.


 

Mittlerer Dienst (Laufbahnabschnitt I)

Ihr monatlicher Verdienst als Polizeimeisteranwärter/in (mittlerer Dienst) während der Ausbildungsjahr (ledig St. Kl. I): 

  • ca. 1015,- € netto

Ihr monatlicher Verdienst als Polizeimeister/in (mittlerer Dienst) nach Abschluss der Ausbildung (angenommenes Alter 21 Jahre, ledig St. Kl. I):

  • ca. 1.975,- € netto

Die Berechnung der Netto- Verdienste erfolgte beispielhaft unter Berücksichtigung von kirchensteuerpflichtigen in Hamburg gemeldeten Bezügeempfängern.

Laufbahnabschnitt II (gehobener Dienst)

Zu Ihren monatlichen Bezügen (siehe: angefügte Beispiele) erhalten Sie nach Abschluss des Studiums vermögenswirksame Leistungen. Im Krankheitsfall werden Ihre Bezüge uneingeschränkt fortgezahlt.

Als Polizeibeamter auf Widerruf haben Sie während des Studiums Anspruch auf Heilfürsorge, d.h. Ihr Dienstherr - die Freie und Hansestadt Hamburg - kommt grundsätzlich für die ärztliche Versorgung auf, ohne dass Ihrerseits finanzielle Leistungen zur Krankenversicherung erbracht werden müssen (Ausnahmen sind z.B. Kostenzuschüsse für Brillengestelle). Dieser Anspruch erlischt mit dem Abschluss des Studiums. Nach dem Fortfall der Heilfürsorge werden Sie selbst für einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz verantwortlich sein. Sie werden die Möglichkeit bekommen, Beihilfe in Anspruch zu nehmen. Der Abschluss einer Pflegeversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und von den Beamten (auch bereits während des Studiums) finanziell selbst zu tragen.

Polizeibeamte zahlen keine Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Es erfolgen keine Dezember-Sonderzahlungen. Beamte mit berücksichtigungsfähigen Kindern erhalten für den Monat Dezember eine Sonderzahlung von 300 Euro (brutto) für jedes Kind.

Ihr monatlicher Verdienst als Polizeikommissaranwärter/in (ledig St. Kl. I):

  • ca. 1060,- € netto

Ihr monatlicher Verdienst als Polizeikommissar/in nach Abschluss des Studiums:

(angenommenes Alter 21 Jahre, ledig St. Kl. I):

  • ca. 2.175,- € netto 

Die Berechnung der Netto- Verdienste erfolgte beispielhaft unter Berücksichtigung von kirchensteuerpflichtigen in Hamburg gemeldeten Bezügeempfängern.

Downloads