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17:32 - Tierische Rasenmäher

340 Schafe und ein Arbeitsplatz im Naturschutzgebiet. Ute Pelka ist Hamburgs einzige Stadtschäferin

 

Schäferin
(Bild: Samuel Zuder)

17:32 Uhr Wenn Ute Pelka mit ihren Schnucken aus der Fischbeker Heide heimkehrt, dann herrscht Gedrängel und Getrappel. Sollte in der Woge aus Wolle und Hörnern eines der Tiere versuchen, aus der Reihe zu tanzen, zwingen Kira und Easy, die Hütehunde, den Ausreißer schnell wieder zurück in die Herde.

Im äußersten Südwesten Hamburgs, wo die Geest die flachen Marschen ablöst, steht das reetgedeckte Fachwerkhaus. Hoch genug, um über das Elbtal bis nach Altona zu schauen, weit genug weg vom Trubel und nur vierzig Busminuten von der Innenstadt entfernt: Mit dem 250er geht es durch den Elbtunnel nach Neugraben, die letzten Kilometer zur Endstation bergauf. Gleich dahinter beginnt die Fischbeker Heide, das drittgrößte Naturschutzgebiet der Stadt, und man kann wandern bis in die Nordheide um Buchholz.

Mit den Lämmern ist sie heute zum ersten Mal unterwegs. An die hundert schwarze Heidschnucken sind in den vergangenen Monaten zur Welt gekommen, macht mit den Einjährigen und den Muttertieren gut 340 Tiere. Ute Pelka, 44, geschieden, zwei erwachsene Kinder, ist Hamburgs einzige Stadtschäferin und liebt die Einsamkeit. Sie muss niemals hetzen, denn nichts braucht ein guter Hirte mehr als Ruhe und Geduld. Die Schnucken darf man nicht antreiben. „Sonst klappt es mit der Heidepflege nicht“, sagt Pelka. Denn wenn die Triebe der Besenheide kurz geknabbert werden, dann blüht sie im Spätsommer umso prächtiger.

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17:32 Uhr - Tierische Rasenmäher
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