Hamburger Kunsthalle Honey, I rearranged the collection
#3 Bouncing in the Corner

Die Vorstellung des Raums als ein leeres Gebilde ist nicht nur in der Wissenschaft längst überholt. Die Ausstellung mit dem Titel „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ zeigt zentrale Werke von rund 25 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Raum auseinandersetzen.

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Ausstellung "Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums"

Kunsthalle

Termin/e
16. Februar 2018 bis 13. Januar 2019
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Montag: geschlossen
Donnerstag an/vor Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
Eintritt
Regulär: 14 Euro | ermäßigt: 8 Euro |
Donnerstag 17:30 bis 21 Uhr: 8 Euro | ermäßigt: 5 Euro
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei
Weitere Ermäßigungen finden Sie auf der Homepage der Kunsthalle
Weitere Infos
Hamburger Kunsthalle

Bouncing In The Corner

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Werke von rund 25 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit dem Raum auseinandersetzen. Dabei gehen unter anderen Nevin Aladağ (*1972), Hreinn Friðfinnsson (*1943), Jan Köchermann (*1967) und Sara Sizer (*1967) den Fragestellungen auf den Grund, wie wir Raum wahrnehmen, welche Rolle hierbei unsere Handlungen, Erfahrungen, Erinnerungen und Vorstellungen spielen und welchen Platz der Mensch im Raum einnimmt. Wichtige Werke aus der Sammlung und bisher noch nicht gezeigte Neuzugänge behandeln neben diesen Fragestellungen zudem den Aspekt der Manifestation von gesellschaftspolitischen (Macht-)Strukturen im Raum. 

Politische und soziale Grundlagen von Räumen

Dass der Raum als solches heute nicht länger als leeres, dreidimensionales Gebilde verstanden wird, sondern in Relation zum menschlichen Körper, seiner Bewegung und Wahrnehmung entsteht, zeigt sich auch in der Entwicklung der Wissenschaft. Mit dem Wandel von Einsteins Relativitätstheorie über den sogenannten spatial turn der Kultur- und Sozialwissenschaften scheint man sich mittlerweile darüber einig zu sein, dass die soziale Dimension des Raums von Handlungen, Konstellationen und Situationen definiert wird. Gleichzeitig lag den Räumen schon immer eine politische Basis zugrunde, weshalb Prozesse der Gestaltung, Eroberung und Kontrolle diese maßgeblich beeinflussen. Architekturmodelle und physikalische Vermessungen, mentale Übungen, introspektive Erkundungen und gesellschaftspolitische Manifeste stellen allesamt Ergebnisse des Raums oder der Räume dar, in denen wir leben. 

Namhafte Künstler

Die Vielfältigkeit unserer Vorstellung von Räumen spiegelt sich in den Skulpturen, Objekten, Installationen, Filmen und Fotografien der Ausstellung wieder und reicht von Werken Nevin Aladağs, Christian Boltanskis, Stanley Brouwns, Hreinn Friðfinnssons bis hin zu Arbeiten von Isa Genzken, Mona Hatoum, Rebecca Horn, Jan Köchermann, Gordon Matta-Clark, Michaela Melián, Olaf Metzel, Bruce Nauman, Dennis Oppenheim und Manfred Pernice. 

Weitere namhafte Künstler: Sigmar Polke, Gerhard Richter, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Sara Sizer, Monika Sosnowska, Annette Streyl, Rosemarie Trockel und Jane & Louise Wilson.

Weitere Informationen zur Ausstellung: Honey, I rearranged the collection #2 Bouncing in the Corner

 

Honey, I rearranged the collection<br>#3 Bouncing in the Corner
Die Vorstellung des Raums als ein leeres Gebilde ist nicht nur in der Wissenschaft längst überholt. Die Ausstellung mit dem Titel „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ zeigt zentrale Werke von rund 25 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Raum auseinandersetzen.
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