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Zur Ausstellung: Die Fabrik der Künste präsentiert eine für Norddeutschland außergewöhnliche und einmalige Ausstellung von Dr. Cornelia Mensdorff-Pouilly mit einhundert Meisterwerken: Gemälde, Skulpturen und Grafiken von Ernst Fuchs. Die Ausstellung hat einen retrospektiven Charakter und gibt einen Überblick über 65 Schaffensjahre des großen Meisters der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Die Auseinandersetzung mit weltberühmten Werken wie der Miniatur „tabula smaragdina“, 1952, der Bronze „Golem“, 1969 und dem Gemälde „Der Pfau“, 1985 entführen den Besucher in eine Welt voller Visionen, Mythologie und kosmischen Denkens.
Zum Künstler: Ernst Fuchs, 1930 in Wien geboren, schuf schon ab 1945 ein Oeuvre phantastischer Kunst, das sich, um Abstraktion und Moderne unbekümmert, aus alten Mythologien speist und nahtlos an Surrealismus und Symbolismus anknüpft. Frühe Fuchs-Werke erinnern an Max Ernst, anderes ist deutlich durch Gustave Moreau inspiriert. An den Jugendstil erinnern vor allem die Skulpturen des Malers, der sich auch der Architektur , Literatur und Musik widmet. Zwölf Jahre lebte Ernst Fuchs in Paris, lernte dort Picasso, Max Ernst, Jean Paul Sartre und seinen Freund und Mentor Salvador Dali kennen. Ernst Fuchs – in Fachkreisen als „Malerfürst“ bezeichnet – hat 16 Kinder mit 7 Frauen und lebt in Wien und Monaco.
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