Doppelausstellung in Hamburg
"Alberto Giacometti. Begegnungen" und "Giacometti. Die Spielfelder"
Das Bucerius Kunst Forum präsentiert bis Mitte Mai 2013 die Ausstellung "Alberto Giacometti. Begegnungen" mit seiner umfassenden Portraitkunst, während die Hamburger Kunsthalle "Giacometti. Die Spielfelder", surrealistische Frühwerke des Künstlers zeigt.
"Begegnungen"
- Adresse
- Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg
- Telefon
- 040 3609960
- info@buceriuskunstforum.de
- Homepage
- Bucerius Kunst Forum
- Ausstellungsdauer "Begegnungen"
- 26. Januar 2013 bis 20. Mai 2013
- Öffnungszeiten
- Montag bis Sonntag 11 Uhr bis 19 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
Portraitkunst
Der Ausgangspunkt und Zentrum Giacomettis Werk ist die Portraitkunst, die seine Persönlichkeit und künstlerische Weltauffassung wie kein anderer Bereich seines Schaffens zeigt. Davon ausgehend entwickelte der Künstler alle weiteren Überlegungen und Formfindungen, welche dem Besucher in rund 120 Plastiken, Gemälden und Zeichnungen dargeboten werden. Die unablässige Auseinandersetzung mit dem Gegenüber brachte ihn schließlich zu den anonymen schlanken Figuren.
Figurative Darstellung
Während Giacomettis gesamten Künstlerlebens fertigte er Portraitköpfe und sitzende oder stehende Portraitfiguren in den verschiedensten Medien, von allen ihm nahestehender Personen. Er arbeitete immer aufs Neue an Bildnissen seiner Familie, Schriftstellern und Philosophen seines Freundeskreises im Paris der Nachkriegszeit. Seine Werke zeigen wie er das Wesen und die Lebensenergie der Menschen ins Bild setzte. Giacometti rang um die Erfassung der existentiellen Gegenwart des Menschen und übertrug diese auch in seine anonymen Bildnisse. Seine überlangen schlanken Figuren sind frei von Zuordnungen zu konkreten Personen und stellen die Essenz seiner "Suche nach dem Absoluten" (Sartre, 1948) dar.
"Die Spielfelder"
- Adresse
- Glockengießerwall 1, 20095 Hamburg
- Telefon
- 040 428131200
- info@hamburger-kunsthalle.de
- Homepage
- Hamburger Kunsthalle
- Ausstellungsdauer
"Die Spielfelder" - 25. Januar 2013 bis 19. Mai 2013
- Öffnungszeiten
- Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
Giacomettis Traum
Alberto Giacometti träumte fast 40 Jahre lang davon, seine Skulpturen in einer Gruppe an einem öffentlichen Platz zur Schau zu stellen, so dass sich Kunst und Leben treffen. Die Ausstellung ist die erste, welche sich Giacomettis Traum annimmt. Die Ausstellung ermöglicht mit zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Fotografien aus verschiedenen Schaffensperioden teils bisher ungesehene Einblicke in diesen außergewöhnlichen Produktions- und Präsentationsort. Denn auch das Atelier war Giacomettis "Spielfeld": Es wurde zur Bühne, auf welcher der Künstler sich selbst und seine Schöpfungen inszenierte. Dieser zu Recht zum Mythos gewordene Arbeitsraum wird in seiner räumlichen Gedrängtheit und zugleich ideellen Bedeutung in der Ausstellung erstmals erlebbar.
Unbekannte Werke
Die Hamburger Kunsthalle wirft einen neuen Blickwinkel auf die Kunst von Alberto Giacometti. Sie stellt in Deutschland unbekannte surrealistische Frühwerke aus und zeigt die Folgen für das berühmte Nachkriegswerk an. Außerdem erklärt die Ausstellung, warum das Werk Giacomettis bis heute wegweisend ist.





