Per Kirkeby Ausstellung
Das komplexe Universum des Malers, Bildhauers und Dichters
Kunstfreunde können vom 4. November 2012 bis zum 3. März 2013 rund 80 Werke des dänischen Malers, Bildhauers und Dichters Per Kirkeby im Museum in Wedel der Ernst Barlach Museumsgesellschaft bestaunen.
- Adresse
- Mühlenstraße 1, 22880 Wedel
- Telefon
- 04103 918291
- kontakt@ernst-barlach.de
- Homepage
- Ernst Barlach Museum Wedel
- Ausstellungsdauer:
- So, 04.11.2012 bis So, 03.03.2013
- Öffnungszeiten:
- Di bis So 11-18 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen 9-19 Uhr
Ich bin ein Maler und ich habe ein Bild gemalt.
Und mehr möchte ich dazu wirklich nicht sagen. Ein Bild erschließt sich nicht aufgrund seines Titels oder aufgrund von Erklärungen, sondern man hat sich damit abzufinden, dass es „angeschaut“ werden muss.
(Per Kirkeby, 1991)
Naturnahe Exponate
Möglichkeiten des Betrachtens der Gemälde, Zeichnungen aber auch Skulpturen Per Kirkebys bieten sich bei über 80 Exponaten zur genüge. Ohne Zweifel ist das primäre Thema in seinen Bildern die Natur, welche wird mit verschiedensten Materialien und Techniken erforscht wird. Die großformatigen, geradezu monumentalen Gemälde sind mehr als abstrakte Landschaftsdarstellungen. Satt, leuchtende Farbkombinationen sowie eine dynamische Pinselführung und ein machtvoller pastoser Farbauftrag erobern den Blick des Betrachters.
Bei den plastischen Arbeiten war die Gestaltung der Oberfläche von besonderer Bedeutung, sodass das Motiv dem Ausmodellieren der Struktur untergeordnet wird. Der Künstler strebt an, sich den Wahrheiten anzunähern, die sich im Motivschen allein nicht ergründen lassen.
Herausragender Künstler
Per Kirkeby ist einer der herausragenden europäischen Künstler und der bedeutendste Vertreter der dänischen Gegenwartskunst. Obwohl er ausgebildeter Naturwissenschaftler ist, sieht er sich vorrangig als Maler. Seine Erfahrungen als Geologe spiegeln sich jedoch aufs Lebendigste in seinem Schaffen und sind im Werkprozess gegenwärtig.
Insgesamt bewegen sich Per Kirkebys Arbeiten zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, entziehen sich offenkundigen Deutungen und lassen Widersürche aufkommen.








