Ausstellungen in Hamburg
Als Kitsch noch Kunst war - Farbdruck im 19. Jahrhundert
Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt rund 200 Farbendrucke aus der Zeit vor dem Jugendstil. Der Titel „Als Kitsch noch Kunst war“ ist wörtlich zu nehmen: Viele der oft süßlichen Chromolithografien des 19. Jahrhunderts gelten heute als Kitsch, doch sahen die meisten Zeitgenossen in ihnen Kunst und die Möglichkeit das Heim zu schmücken.
- Ausstellungsdauer:
- 11. Januar bis 17. März 2013
Ausstellung
Der Farbdruck gehörte zu damals zu den innovativen Techniken und die Entwickl der Druckerei- und Verlagswesen ist mit der digitalen Revolution von heute zu vergleichen. Zeitschriften, Bücher und Werbung verbreiteten sich explosionsartig. Überall gab es Bilder die unterhielten oder informierten. Sie zeigten schöne Damen, liebliche Kinder, Märchenillustrationen, Stadt- und Fabrikansichten oder Schiffsbilder. Bevor Künstler wie Henri de Toulouse-Laurec sich an die moderne farbige Künstlergrafik wagten, stand die Chromolithographie auf dem Siegertreppchen. Farbige Kinderbücher Illustrationen, Sammelbilder und Wandbilder waren ein sehr beliebte Farbdrucke. Die Ausstellung erzählt diese Geschichte.
Künstler
George Auriol, Paul Beckert, Hans Bohrdt, Ludwig Burger, Jules Chéret, Walter Crane, Godefroy Engelmann, Tony Faivre, Kate Greenaway, Peter Herwegen, Theodor Hosemann, David Levy-Elkan, Ludwig Lindenschmit, Henri Rivière, Edgardo Saporetti, Caspar Scheuren, Paul Signac, Heinrich Soltau, Henri de Toulouse-Lautrec, Bernhard Zickendraht und andere.








