Ausstellung in Hamburg
Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt
Das Museum für Kunst und Gewerbe thematisiert das globale Problem der Meeresverschmutzung.
- Adresse
- Steintorplatz 1, Museum für Kunst und Gewerbe, 20099 Hamburg
- Telefon
- 040 428134-880
- service@mkg-hamburg.de
- Homepage
- Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
- Ausstellungsdauer:
- 18. Dezember 2012 bis 31. März 2013
Ausstellung
Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt als erste Station die internationale Wanderausstellung „Endstation Meer? Das Plastikmüll Projekt“ des Museums für Gestaltung Zürich. Zwei Themen behandelt die Ausstellung, Plastik im Meer und Plastik im Alltag. Das Zentrum der Ausstellung bildet ein gigantischer Berg aus Plastikmüll, welcher aus den drei Weltmeeren zusammengetragen wurde. Die Ausstellung bietet mit Filmen, Fotografien, Zeichnungen, Objekten, Installationen, Cartoons und Konsumartikeln Einblick in das Problem Plastik, klärt auf und will zum Nachdenken und Handeln anregen. Außerdem werden die verbreiteten Kunststoffe vorgestellt und hinterfragen den Konsum und seine Folgen.Begleitend gibt es ein umfangreichendes Vermittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die angesehenen Möbel- und Produktdesigner Florian Borkenhagen, Silvia Knüppel, Eva Marguerre und Marcel Besau zeigen in drei Workshops, wie man aus Fundstücken und Müll Designobjekte und wahre Kunstwerke schaffen kann.
Unser Alltag ist voller Plastik
Heute werden weltweit jede Sekunde 8000 kg Kunststoff hergestellt. Plastiktüten, Kinderspielzeug, PET-Flaschen, Lebensmittelverpackungen und vieles mehr sind aus dem Erdöl-basierten Material. Seit dem 20. Jahrhundert regiert Plastik unsere Konsumwelt. Es ist preiswert, nimmt fast jede gewünschte Eigenschaft an und ist einfach in der Verarbeitung. Doch das Problem ist die Entsorgung des Plastiks. Ein großer Teil des Materials landet unkontrolliert in der Natur und auch in unseren Meeren. 6,4 Millionen Tonnen Abfall gelangen jährlich in unsere Ozeane. 80 Prozent dieser Abfälle kommen vom Land.
Es gibt heute keinen einzigen Quadratkilometer Meerwasser mehr ohne Plastik
Nur ein kleiner Teil des Plastiks treibt an der Oberfläche, trotzdem bilden sich riesige Plastikstrudel. Die derzeit größte dieser schwimmenden Inseln befindet sich im Pazifik und hat bereits die Größe von Mitteleuropa erreicht. Da herkömmliches Plastik nicht biologisch abbaubar ist, wird es in immer kleinere Stücke aufgebrochen und gelangt schließlich sogar in die Nahrungskette. So findet der Mensch den Müll am Ende auf dem Teller wieder, mit gravierenden Konsequenzen für die Gesundheit.








