Besser scheitern. Film + Video

Scheitern: Das große Tabu der Moderne

In der Ausstellung "Scheitern in der Kunst" werden vom 1. März bis 11. August 2013 in der Hamburger Kunsthalle rund 20 Video- und Filmarbeiten gezeigt.

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Adresse
Glockengießerwall 1, 20095 Hamburg
Telefon
040 428131200
E-Mail
info@hamburger-kunsthalle.de
Homepage
Hamburger Kunsthalle
Ausstellungsdauer
1. März bis 11. August 2013
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr
Montag geschlossen
Pfingstmontag geschlossen

Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag 10 bis 18 Uhr

1. Mai / Tag der Arbeit 12 bis 18 Uhr

Aspekte des Scheiterns

International bekannte Künstlerinnen und Künstler setzen sich in bewegten Bildern mit dem vielschichtigen Phänomen des Scheiterns auseinander. Das geschieht spielerisch, lustvoll, trauernd oder überraschend. Es sind rund 20 Video- und Filmarbeiten von den 60er Jahren bis heute zu sehen.

In der Kunst ist das Scheitern schon immer eng mit dem künstlerischen Schaffungsprozess verbunden. "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern", schrieb der irische Schriftsteller Samuel Beckett über den künstlerischen Misserfolg.

Scheitern als Tabu der Moderne

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat das Scheitern einmal als das große Tabu der Moderne bezeichnet. Mehr denn je ist in unserer Gesellschaft Erfolg, Leistung und Karriere gefragt. Für Niederlagen, Misserfolg, Verlust, Ernüchterung und Desillusionierung bleibt wenig Raum.