Christian Rohlfs

Die Magie der Farben

Vom 14. April bis zum 14. Juli 2013 zeigt das Ernst Barlach Museum über 80 Werke des bedeutenden deutschen Expressionisten Christian Rohlfs. Präsentiert werden ausgewählte Arbeiten aus Aquarellen, farbigen Zeichnungen und Ölgemälden.

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Adresse
Mühlenstraße 1, 22880 Wedel
Telefon
04103 918291
E-Mail
kontakt@ernst-barlach.de
Homepage
Ernst Barlach Museum Wedel
Ausstellungsdauer:
So, 14.04.2013 bis So, 14.07.2013
Öffnungszeiten:
Di bis So 11-18 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen 9-19 Uhr

Farbenspiel

Christian Rohlfs ist dafür bekannt, mit Farb- und Lichtkompositionen zu experimentieren. Um die lichte und transparente Wirkung der Farben zu erforschen, tauchte er seine Bilder in vielfache Wasserbäder und kratzte die oberste Farbschicht mit einer Drahtbürste ab – die darunter liegenden Farbtöne erhielten dadurch ein besonderes Leuchten.

Später Wandel 

Rohlfs gab in den 1920er Jahren die Ölmalerei zugunsten frei gestalteter Aquarell- und Temperaarbeiten auf. Während seines Aufenthaltes am Lago Maggiore in der Schweiz befasste er sich intensiv mit der bildnerischen Darstellung von Licht und Farbe. Das Inhaltliche seiner Bilder trat zugunsten einer flammenden Kolorierung fast völlig zurück und er entwickelte sich von der Genremalerei des Naturalismus hin zum Expressionismus.

Das Ernst Barlach Museum Wedel dokumentiert Christian Rohlfs mit über 80 Arbeiten, Wassertempera, Aquarellen, farbige Zeichnungen und Ölgemälde aus zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Es werden Werke aus allen Schaffensphasen von Rohlfs gezeigt, der Schwerpunkt der Ausstellung liegt besonders auf seinen farbenprächtigen Arbeiten der 1920er und 1930er Jahren.  

Christian Rohlfs

Christian Rohlfs (1849-1938) gilt als einer der wichtigen deutschen Maler der Moderne und des Expressionismus. Ausgebildet an der Weimarer Akademie, fand Rohlfs seine Inspiration bei Cézanne, van Gogh und Munch. Er lehrte an der renommierten Folkwang-Schule in Hagen und arbeitete als freischaffender Künstler.
Während des Nationalsozialismus erhielt Rohlfs in 1937 Malverbot und wurde posthum auf der Documenta 1 im Jahr 1955 in Kassel durch die Ausstellung seiner Werke geehrt.