Museum für Kunst und Gewerbe
Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks
Über Geschmack lässt es sich bekanntlich nicht streiten - Das Ausstellungsprojekt greift die Diskussion um guten und schlechten Geschmack trotzdem auf. Die Besucher werden dazu eingeladen, sich über eine Tauschbörse an der Debatte aktiv zu beteiligen.
- Adresse
- Steintorplatz 1, Museum für Kunst und Gewerbe, 20099 Hamburg
- Telefon
- 040 428134-880
- service@mkg-hamburg.de
- Homepage
- Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
- Ausstellungsdauer
- 16. Mai bis 15. September 2013
- Öffnungszeiten
- Di. bis So. 10:00 - 18:00 Uhr
Do. 10:00 - 21:00 Uhr - Preise
- Erwachsene 10 €, Do. ab 17 Uhr 7 €
Ermäßigt 7 €
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks
Die Ausstellung "Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks" ist der Ausgangspunkt des Ausstellungsprojektes. Sie basiert auf der Publikation "Guter und schlechter Geschmack im Kunstgewerbe" von Gustav E. Pazaurek von 1912. Die Ausstellung "Böse Dinge" zeigt unter anderem über 60 Objekte von Pazaurek und vergleicht diese mit aktuellen Designobjekten. Die Anwendung der historischen Kriterien auf die zeitgenössischen Produkte bietet viel Stoff für Diskussionen.
Tauschbörse
Im Rahmen der Ausstellung können die Besucher sich aktiv an der Diskussion beteiligen. Es können für einen selber "böse" Dinge mitgebracht werden und gegen ein anderes getauscht werden. Die Dinge dürfen höchstens 30x30x30 cm groß sein und sollten irgendwie schräg sein. Dies können unmodische Deko-Stücke, Souvenirs, verunglückte Designobjekte oder Kitsch-Artikel sein. Ausgeschlossen sind Objekte, die leben, leuchten, laut sind, Schmutz verursachen, schlecht werden können oder zum Anziehen sind.
Name That Thing
Parallel wird das Projekt "Name That Thing" der Musthesius-Kunstschule Kiel gezeigt. Dabei beschäftigen sich die Studierenden mit dem Thema der Kitschkunst und nehmen dabei auch das Museum als geschmacksbildende Instanz in Visier.









