7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 Breaking Point. Searching For Change

"Breaking Point. Searching For Change" lautet das Motto der Triennale der Photographie 2018. Viele hochkarätige Ausstellungen werden zu diesem Thema die gesamte Bandbreite fotografischer Techniken und Stile präsentieren.

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7. Triennale der Photographie in Hamburg

Triennale der Photographie Hamburg

Termin/e
Juni bis September 2018
Eröffnungswoche
7. bis 17. Juni 2018
Orte
Hamburger Kunsthalle, Altonaer Museum, Deichtorhallen Hamburg, Kunstverein in Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museum für Völkerkunde Hamburg, Bucerius Kunst Forum, Kunsthaus Hamburg, Museum der Arbeit und viele weitere Orte der [OFF] Triennale 2018.

Tastaturbefehle als roter Faden

Die gesellschaftliche, politische und soziale Wirklichkeit ist von Veränderungen, Krisen und kritische Momenten gekennzeichnet. Ob technologische Neuerungen, ökologische Katastrophen, demographischer Wandel oder Kriegsgebiete, in denen die Menschen Konflikten ausgeliefert sind und deren Ausgang unvorhersehbare Auswirkungen haben kann - die Welt befindet sich in einer Umbruchsituation. In der diesjährigen Triennale der Photographie geht es um die Fragestellung, welches Verhältnis die Fotografie zu dieser sich verändernden Wirklichkeit hat. Spiegelt die Fotografie sie nur wider? Kann sie die Wahrnehmung der Menschen verändern und vielleicht sogar Lösungsansätze liefern? Wie schreiben sich Bilder in das kollektive Gedächtnis ein, wenn sie viral über soziale Medien verbreitet werden? In Anlehnung an unterschiedlichste Funktionen der heutigen Fotografie, bedient sich die Triennale der Steuerungssymbolik auf der Computertastatur und setzt Analogien. 

[ENTER] - Festivalzentrum auf dem Deichtorhallen-Vorplatz

Die Ausstellung [ENTER] präsentiert 15 Künstler, deren Arbeiten sich intensiv mit den sozialen, politischen und ökologischen Narrativen unserer Welt auseinandersetzen. Ihre Arbeiten hinterfragen mit Nachdruck gesellschaftliche Strukturen, aber auch deren Machtmissbrauch.

Laufzeit: 7. bis 17. Juni 2018 Festivalzentrum auf dem Deichtorhallen-Vorplatz
Weitere Infos: [ENTER]

[OFF] Triennale

Erstmalig wird 2018 in der Eröffnungswoche auch die [OFF] TRIENNALE ausgerichtet. Fotografen aus der ganzen Welt haben sich auf den Open Call beworben, aus denen 15 Künstler ausgewählt wurden und an Off-Locations in ganz Hamburg, d.h. an Orten außerhalb der an der Triennale teilnehmenden Museen, ausgestellt werden.

Laufzeit: 7. bis 17. Juni 2018 an verschiedenen Orten
Weitere Infos: [OFF] Triennale

[ESCAPE] - Völkerkundemuseum 

[ESCAPE] ist ein Projekt mit offenem Ausgang. Verschiedene Künstler sind eingeladen, die künstlerische Praxis zu hinterfragen und über Kultur, Nachhaltigkeit und Ökologie zu diskutieren.

Laufzeit: 7. Juni bis 17. Juni 2018 im Völkerkundemuseum
Weitere Infos: [ESCAPE]

[RETURN] Fotografie in der Weimarer Republik - Altonaer Museum

In den wechselvollen Jahren der Weimarer Republik war die Fotografie steter Begleiter ihrer politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und industriellen Entwicklungen. Dabei erfindet sich das Medium wie auch die junge Republik in vielerlei Hinsicht neu, was die zusammengestellte Bildauswahl aus dem Archiv des Altonaer Museums anschaulich zeigt. Die Ausstellung setzt sich unter dem Thema "Breaking Point. Searching For Change" mit Wurzeln, Erbe und dem Lernen von der Vergangenheit auseinander und ist zugleich Teil des Veranstaltungsprogramms der Stadt Hamburg zum "Gedenkjahr 1918/19: Aufbruch in die Demokratie".

Laufzeit: 8. Juni bis 13. August 2018 im Altonaer Museum
Weitere Infos: [RETURN] Fotografie in der Weimarer Republik

[CONTROL] NO CONTROL - Hamburger Kunsthalle

Mit [CONTROL] NO CONTROL werden unter der 7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 rund 80 Werke aktueller künstlerischer Positionen aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, aus Privatbesitz und anderen Museen gezeigt. Die ausgewählten Arbeiten werden ins Verhältnis zueinander gesetzt oder nähern sich dem Kernthema der Macht durch Kontrolle in der Konfrontation. Dabei werden künstlerische Strategien sichtbar, die der Überwachung Widerstand leisten oder den Kontrollverlust als positiven Faktor einsetzen.

Laufzeit: 8. Juni bis 26. August 2018 in der Kunsthalle
Weitere Infos: [CONTROL] NO CONTROL

[HOME] - Altonaer Museum

Die Gruppenausstellung [HOME] setzt sich auf kritische Weise mit dem Ort und dem Gefühl des „Zuhauseseins“ auseinander. Die gezeigten Arbeiten widmen sich neben alternativen Entwürfen zu unserer Normalvorstellung des Wohnens auch der zunehmenden Verdrängung, Verdichtung, Verteidigung und Zerstörung vieler Formen des Zuhauseseins.

Laufzeit: 8. Juni bis 30. August 2018 | Öffentlicher Raum
Weitere Infos: [HOME]

[SHIFT] - Kunstverein 

Das Künstlerduo Calla Henkel & Max Pitegoff nutzt die Fotografie als medialen Ausgangspunkt für ihre Arbeit, mit der sie räumliche, wirtschaftliche, strukturelle und auch persönliche Veränderungen in der heutigen Lebensrealität untersuchen. Für ihre jüngste Ausstellung bei Cabinet in London haben die beiden eine Maschine konstruiert, die Bilder in einer fortwährenden Schleife zeigt.

Laufzeit: 8. Juni bis 9. September 2018 im Kunstverein
Weitere Infos: [SHIFT]

[SPACE] Street. Life. Photography. - Haus der Photographie | Deichtorhallen Hamburg

Die unmittelbar erfahrbare städtische Lebenswelt ist eines der beliebtesten Themen in der Fotografie. Die Ausstellung im Haus der Photographie widmet sich mit rund 50 fotografischen Positionen in etwa 350 Arbeiten aus der Sammlung F.C. Gundlach, der Sammlung Falckenberg und aus zahlreichen Leihgaben dem "urban space". Im direkten und lebendigen Dialog treffen zeitgenössische und junge Fotografen wie Maciej Dakowicz, Mohamed Bourouissa und Ahn Jung auf Ikonen der Fotografiegeschichte wie Diane Arbus, Robert Frank und Lee Friedlander.

Laufzeit: 8. Juni bis 21. Oktober 2018 im Haus der Photographie | Deichtorhallen Hamburg
Weitere Infos: [SPACE] Street. Life. Photography.

[DELETE] - MKG 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Bildjournalismus und konkret der Frage, wie eine Fotografie ihren Weg in die Medien findet. Der Fokus liegt dabei gerade auf den Bildern, die nicht gezeigt oder abgedruckt wurden. Beleuchtet werden die Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Aufnahmen die Leserschaft zu sehen bekommt und wie dadurch die öffentliche Meinungsbildung beeinflusst wird. 

Laufzeit: 8. Juni bis 25. November 2018 im MKG
Weitere Infos: [DELETE] 

[2BOATS] Übermut Project 

Unter der Flagge des "Übermut Projects" und der "Triennale der Photographie" reisten die beiden Fotografen Claudius Schulze (Hamburg) und Maciej Markowicz (Berlin) bereits viele Monate vor Beginn des eigentlichen Festivals mit zwei Booten durch Europa und brachten ihre Leidenschaft für die Fotografie "übermütig" aufs Wasser. Dabei bereisten sie Ende 2017 Fotografie-Events wie die "Unseen Amsterdam" und die "Paris Photo", andererseits bieten die beiden Künstler mit ihren Booten eine schwimmende Fotografie-Plattform. Unter dem Motto „ Die Eroberung des Unwahrscheinlichen“ versteht Claudius Schulz sein Boot als ein Community Hub für Treffen, Workshops, Artist Talks und Diskussionen, während das Schiff von Maciej Markowicz als schwimmende Camera Obscura und Kunstinstallation zu Flussfahrten einlädt.

Besichtigungen: 7. bis 15. Juni 2018

SPECIAL SHOWS

[ANTON CORBIJN]

Die Ausstellung "The Living and the Dead" ist dem niederländischen Fotografen Anton Corbijn gewidmet und untersucht die Frage, wann Fotografie Kunst wird. 

Laufzeit: 7. Juni bis 16. September 2018 im Bucerius Kunst Forum
Weitere Infos: [ANTON CORBIJN] 

[JOAN FONTCUBERTA]

Erstmalig werden Werke von Joan Fontcuberta in Hamburg ausgestellt. Die Ausstellung "Photography: Crisis of History" zeigt Werke aus seiner 25-jährigen Schaffenszeit. Die Bilder regen dazu an, die Vorstellung von Geschichte und Kunst zu erweitern und in Frage zu stellen. 

Laufzeit: 8. Juni bis 17. Juni 2018 in der Barlach Halle K
Weitere Infos: [JOAN FONTCUBERTA]

[SHIRANA SHAHBAZI]

Ohne jegliche digitale Eingriffe erschafft Shirana Shahbazi gegenwärtige Ästhetiken, in denen sie das Sehen mit und durch Farbe erforscht. Dabei macht sie deutlich, wie sehr der Wahrnehmung immer schon eine Konstruktion von Wirklichkeit vorausgeht. 

Laufzeit: 7. Juni bis 26. August 2018 im Kunsthaus Hamburg
Weitere Infos: [SHIRANA SHAHBAZI]

7. Triennale der Photographie Hamburg 2018

Die Triennale der Photographie in Hamburg widmet sich alle drei Jahre aktuellen Themen und Fragestellungen. Unter der künstlerischen Leitung von Krzysztof Candrowicz, umfasst das diesjährige Festival eine große Anzahl von Fotoausstellungen zum Motto „Breaking Point. Searching for Change“ und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen durch den Blickwinkel der Fotografie. Begleitet wird das Fotofestival von Künstlergesprächen, fachspezifischen Diskussionen, Vorträgen und Portfolio-Sichtungen. Die Eröffnungswoche wird vom 7. bis 17. Juni 2018 mit großem Rahmenprogramm gefeiert.

Triennale der Photographie: Historie und Bedeutung

Die Triennale der Photographie Hamburg geht auf eine Initiative des Fotografen und Sammlers Prof. F. C. Gundlach zurück. Seit 1999 findet das Fotofestival alle drei Jahre in Zusammenarbeit mit den großen Hamburger Museen, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern in Hamburg statt. Die Triennale ist mittlerweile ein bedeutendes Fotoevent von internationalem Rang. Mit zahlreichen Fotoausstellungen jeweils unter einem gemeinsamen Motto, wird die gesamte Bandbreite fotografischer Techniken und Stile präsentiert. 

Weitere Informationen: Triennale der Photographie Hamburg

Breaking Point. Searching For Change
"Breaking Point. Searching For Change" lautet das Motto der Triennale der Photographie 2018. Viele hochkarätige Ausstellungen werden zu diesem Thema die gesamte Bandbreite fotografischer Techniken und Stile präsentieren.
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