Hamburger Kunsthalle Neuland: Jose Dávila

Mit dem jährlich wechselnden Ausstellungsformat "Neuland" stellt die Hamburger Kunsthalle Werke internationaler Künstler vor, die sich mit Themen wie Migration, Identität und Verortung beschäftigen. 2017 ist der Mexikaner Jose Dávila mit raumgreifenden Skulpturen und Installationen zu Gast.  

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Jose Dávila - Neuland

Jose Dávila - Neuland

Adresse
Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
Telefon
040 428 131 200
E-Mail
info@hamburger-kunsthalle.de
Termin/e
2. Juni 2017 bis 10. Juni 2018
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Montag: geschlossen
vor Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
Eintritt
Wochenende und feiertags: 14 Euro
wochentags: 12 Euro
Donnerstag 18 bis 21 Uhr: 8 Euro
zahlreiche Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Gruppen usw.
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre: frei


Skulpturen aus Beton und Stein

Ein Spanngurt hält einen fast runden Naturstein zwischen zwei kantigen Betonblöcken fest. Der Stein kann nicht fliehen, der Betonklotz oberhalb des Steins kann nicht fallen. Skulpturen dieser Art sind charakteristisch für das Werk des mexikanischen Künstlers Jose Dávila. Raumgreifende Installationen, Skulpturen, die spannungsvoll das Verhältnis von physikalischen Kräften ausloten und dabei mit Balance und Masse spielen - Jose Dávila erschafft Werke, die nur im Mit- und Gegeneinander gegensätzlicher Material- und Formkombinationen in ihrer Ganzheit Stabilität erlangen. 

Solche und weitere Skulpturen erwarten die Besucher in der Hamburger Kunsthalle. Speziell für die Ausstellung hat der 1974 in Guadalajara geborene Künstler ganz neue Werke konzipiert. Neuland ist ein Ausstellungsformat der Hamburger Kunsthalle, mit dem im jährlich wechselnden Rhythmus im gleichnamigen Projektraum Positionen internationaler Künstler/innen vorgestellt werden. Ihnen gemeinsam ist, dass sie sich in ihrem Werk mit globalen Veränderungsprozessen, mit Fragen von Migration, Identität und Verortung beschäftigen.

Zitate aus der Kunst des 20. Jahrhunderts

Jose Dávila ist studierter Architekt. Parallel zu seinem Architekturstudium besuchte er Kurse für Skulptur und Fotografie am Institute of Fine Arts in San Miguel de Allende.  Gerade in seinen Fotografien und Installationen sind deutliche Referenzen auf die Kunst- und Architektur-Avantgarde des 20. Jahrhunderts zu erkennen. Vorbilder findet Dávila im amerikanischen Minimalismus und seinen europäischen Vorläufern mit Bezugsgrößen wie Richard Serra, Dan Flavin, Donald Judd, Josef Albers oder den Architekten Luis Barragán und Mathias Goeritz. 

Mehr Infos zur Ausstellung: Jose Dávila - Neuland

Neuland: Jose Dávila
Mit dem jährlich wechselnden Ausstellungsformat "Neuland" stellt die Hamburger Kunsthalle Werke internationaler Künstler vor, die sich mit Themen wie Migration, Identität und Verortung beschäftigen. 2017 ist der Mexikaner Jose Dávila mit raumgreifenden Skulpturen und Installationen zu Gast.  
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