Hamburger Kunsthalle Art and Alphabet

Welche Rolle spielen Buchstaben und Alphabete in Bildern? Wie werden sprachliche Zeichen in der Kunst transfomiert und manipuliert? Die Ausstellung "Art and Alphabet" beschäftigt sich mit dem vielschichtigen Wechselverhältnis von Schrift und Bild. 

1 / 1

Art and Alphabet

Kunsthalle

Adresse
Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
Telefon
040 428 131 200
E-Mail
info@hamburger-kunsthalle.de
Termin/e
21. Juli bis 29. Oktober 2017
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Montag: geschlossen
vor Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
Eintritt
Wochentags: 12 Euro | ermäßigt: 6 Euro |
Wochenende & feiertags: 14 Euro | ermäßigt: 7 Euro |
Donnerstag 18 bis 21 Uhr: 4 Euro
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei
Weitere Ermäßigungen finden Sie auf der Homepage der Kunsthalle

Transformierte Schrift

Ob in Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Filmen, Videos, Fotografien, Installationen und performativen Arbeiten - Sprachen und Alphabete spielen in der Gegenwartskunst eine große Rolle. Ab Mitte Juli beschäftigt sich die Hamburger Kunsthalle in der Ausstellung "Art an Alphabet" mit dem Spannungsverhältnis von Bild und Schrift in der Kunst. Dabei wird diese Beziehung gleich von mehreren Perspektiven beleuchtet. Künstler unterschiedlicher Kulturkreise, die Alphabete wie das Lateinische, Arabische oder Armenische nutzen, nähern sich dem Thema multimedial. Die rund 20 internationalen Künstler manipulieren und transformieren Schrift in ihren Werken. Schrift wird übereinandergeschichtet oder in einzelne Elemente zerlegt. Buchstaben werden zu Soundeinheiten intoniert oder mit dem eigenen Körper nachgestellt. So wird unter anderem auch die kulturidentitätsstiftende Funkion von Alphabeten hinterfragt und der Fokus vom Lesen auf das Sehen und vom Entziffern auf das Wahrnehmen verlagert. 

Beteiligte Künstler

Die Ausstellung umfasst vorwiegend künstlerische Positionen der letzten 10 Jahre, wobei einzelne Werke speziell für die Präsentation erschaffen wurden. Zudem spannen einzelne Exponate aus den 1960er und 1970er Jahren einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Diese Künstler nehmen unter anderem an der Ausstellung teil: Mounira Al Solh, John Baldessari, Marcel Broodthaers, Paul Chan, Natalie Czech, Ayşe Erkmen, Friederike Feldmann, Mekhitar Garabedian, Camille Henrot, Katie Holten, Bethan Huws, Janice Kerbel, Rivane Neuenschwander, Paulina Olowska, Martha Rosler, Michael Sailstorfer, Harald Stoffers, Philippe Vandenberg. Eine Erweiterung der Künstler ist möglich.

Weitere Informationen: Art and Alphabet