Altonaer Museum Anton Melbye - Maler des Meeres

Der dänische Maler Anton Melbye (1818 - 1875) war eine Spezialist für Seestücke. Die Ausstellung zeigt spektakuläre Ölgemälde sowie virtuose Kohle-, Kreide- und Federzeichnungen. 

1 / 1

Anton Melbye - Maler des Meeres

Altonaer Museum

Adresse
Museumstraße 23, 22765 Hamburg
Telefon
040 4281350
E-Mail
info@altonaermuseum.de
Termin/e
20. September 2017 bis 4. Februar 2018
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr
Eintritt
Einzelbesucher: 8,50 Euro |
Gruppenbesucher ab 10 Personen: 6 Euro |
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei
Weitere Ermäßigungen finden Sie auf der Homepage des Altonaer Museums

Tosendes Meer und sanfte Sonnenuntergänge

Peitschende Meeresstürme, Schiffe, die sich dem starken Wellengang während eines dunklen Wolkenbruchs widersetzen, aber auch ruhige und helle Sommertage auf See, feuerrote Sonnenuntergänge und zarte Küstenlandschaften: Der dänische Künstler Anton Melbye hat das Meer in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit malerisch festgehalten. Zu seinem 200. Geburtstag widmet ihm das Altonaer Museum die erste museale Einzelausstellung. Zu sehen sind neben Leihgaben aus deutschen und dänischen Museen, dem dänischen Königshaus sowie aus Paris und den Niederlanden zahlreiche Werke aus Privatsammlungen. Viele davon sind erstmals öffentlich zu bewundern. 

Spezialist für Seestücke

Dass sich Anton Melbye (1818-1875) als Spezialist für Meereslandschaften etablierte und die Aufmerksamkeit zahlreicher privater Sammler aus ganz Europa auf sich zog, kam nicht von ungefähr. Er wurde 1818 in der Hafenstadt Kopenhagen geboren und begeisterte sich schon früh für den Schiffsbau und begann eine Ausbildung als Schiffszimmermann. Im Alter von 20 Jahren wandte er sich der Malerei zu, wurde Privatschüler von Christoffer Wilhelm Eckersberg, dem Vater des "Goldenen Zeitalters" dänischer Malerei. Anders als sein Vorbild Eckersberg hat Anton Melbye keine von Nüchternheit geprägte Kunst- und Naturauffassung, sondern verschreibt sich einer romantisierenden Wahrnehmung der Natur. Seine Bilder sind daher von Emotionalität durchdrungen. Während seiner Zeit in Paris lernte er nicht nur seine Ehefrau Alice Dupré kennen, sondern nahm insgesamt vier Mal an der Pariser Weltausstellung teil. Beeinflusst von den künstlerischen Strömungen der Metropole Paris, experimentierte er mit neuen Techniken und Gattungen und entdeckte die Binnenlandschaft für sich als neues Motiv seiner Werke. Auch solche Bilder wie "Flusslandschaft im Burgund im Abendlicht,1865" sind in der Ausstellung zu sehen und unterstreichen die große künstlerische Bandbreite des Dänen. 

Anton Melbye und Hamburg

Schon früh entstand eine starke Verbindung zwischen Hamburg und Anton Melbye. Ab den 1840er Jahren baute sich der Künstler in der Hansestadt und dänisch Altona einen Sammlerkreis auf. Von 1860 bis 1871 hatte er - unterbrochen von einigen Aufenthalten in Paris - seinen Wohnsitz in Hamburg. Kaufleute, Bankiers, Reeder und Schiffsbauer waren die privilegierten Abnehmer seiner Werke. Zwischen 1872 und 1900 wurden mehrere Einzelausstellungen in Hamburg ausgerichtet. Die Ausstellung im Altonaer Museum dokumentiert so auch einen Teil der deutsch-dänischen Verbindungen. 

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm mit Sonntags-Matinee, Seebären-Wochenenden für Kinder, Familienführungen, Ausstellungsgesprächen und mehr. 

Weitere Informationen zur Ausstellung: Anton Melbye - Maler des Meeres



Anton Melbye - Maler des Meeres
Der dänische Maler Anton Melbye (1818 - 1875) war eine Spezialist für Seestücke. Die Ausstellung zeigt spektakuläre Ölgemälde sowie virtuose Kohle-, Kreide- und Federzeichnungen. 
http://www.hamburg.de/image/9457746/1x1/150/150/9c331076ba40dbedb1fc220346fcd14f/Pj/anton-melbye--ankunft-des-lotsenbootes--oel-auf-leinwand-1867--privatsammlung.jpg
20170911 17:12:01