Fabrik der Künste "Das Licht des Nordens"

Inspiriert von der Natur, ihrer Atmosphäre, dem Licht und vor allem dem Wetter entstehen die Landschaftsbilder von Christopher Lehmpfuhl immer direkt vor Ort und unter freiem Himmel. Die Ölfarbe trägt er pastos mit den Händen auf die Leinwand auf, wodurch die reliefartigen Abbildungen ihre eigene Dynamik bekommen.

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"Das Licht des Nordens" - Ausstellung des Malers Christopher Lehmpfuhl

Fabrik der Künste

Adresse
Kreuzbrook 10 - 12, 20537 Hamburg
Telefon
040 86685717
E-Mail
h.werner@fabrikderkuenste.de
Termin/e
1. bis 26. November 2017
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Eintritt
frei

In der Natur zu Hause

Eine Straßenecke in Charlottenburg, die schneebedeckten Gebirge der Alpen oder ein Rapsfeld in der Uckermark: Alle Motive in Christopher Lehmpfuhls Werken hat der Künstler selbst gesehen, als Sujet erkannt und anschließend im Bild verwirklicht. Als sogenannter Pleinair-Maler setzt er all seine Arbeiten direkt vor Ort um, das Bild entsteht also vor dem Motiv. Die auf den ersten Blick eher unscheinbaren und oberflächlichen Abbildungen leben jedoch von ihrer Dynamik - Ruhe und Stillstand wird man in Lehmpfuhls Bildern vergeblich suchen. Ruhe ist für den in Berlin geborenen Künstler und damaligen Meisterschüler von Klaus Fußmann grundsätzlich ein Fremdwort, denn fast täglich malt er mehrere Stunden. Getrieben von der Faszination des Lichts und der Natur reiste der Berliner bereits in die unterschiedlichsten Gegenden und Länder, unter anderen in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Dänemark oder Australien. In der umfassenden Ausstellung in der Fabrik der Künste werden insbesondere nordische Landschaftsbilder und Stadtlandschaften aus Hamburg und Berlin gezeigt.

Dick aufgetragen

Auf seinen Malreisen schränken ihn Wind und Wetter nicht ein, ganz im Gegenteil: Im ständigen Dialog mit der Natur lässt Christopher Lehmpfuhl sie zum Teil seines Malprozesses werden. Regen, Wind und Hitze nimmt er mit allen Sinnen wahr und macht sie für den Betrachter greifbar, indem er die dicke Ölfarbe direkt mit den Händen sehr pastos auf die Leinwand aufträgt. Durch die so entstandene reliefartige Oberfläche des Bildes, zu der sich Grashalme, Blätter, Sand, Schneekristalle und Einschläge von Regentropfen gesellen, erhalten seine Werke eine spannende Dynamik, die dem Betrachter eine Nachempfindung der witterungsbedingten Umstände ermöglicht. Ohne Pinsel und Spachtel hat Christopher Lehmpfuhl mit diesem handwerklichen Stil seine eigene Handschrift entwickelt, die sich in jedem seiner Werke wiederfindet. 

Zeitgemäßer Impressionismus

Christopher Lehmpfuhl studierte an der Hochschule der Künste in Berlin und war Meisterschüler des deutschen Malers und Grafikers Klaus Fußmann, der seinen Malstil maßgeblich beeinflusste und wesentliche Grundsteine für seine Existenz als Künstler legte. Bereits in jungen Jahren war Lehmpfuhl von der Technik der Impressionisten fasziniert. Der Künstler sieht sich zwar in der Tradition der Impressionisten mit expressionistischen Ausbrüchen, doch versucht er in seiner Malerei eine zeitgemäße Antwort zu finden. Seit 2003 ist der Berliner Mitglied in der Gruppe der Norddeutschen Realisten.

Nähere Informationen unter: Das Licht des Nordens

"Das Licht des Nordens"
Inspiriert von der Natur, ihrer Atmosphäre, dem Licht und vor allem dem Wetter entstehen die Landschaftsbilder von Christopher Lehmpfuhl immer direkt vor Ort und unter freiem Himmel. Die Ölfarbe trägt er pastos mit den Händen auf die Leinwand auf, wodurch die reliefartigen Abbildungen ihre eigene Dynamik bekommen.
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