Jenisch Haus Peter Dammann - Fotografien aus St. Petersburg

Der Hamburger Fotograf wurde durch seine sozial engagierten Reportagen bekannt. Als er in den 1990er Jahren nach St. Petersburg reiste, dokumentierte er das Schicksal von Straßen- und Bahnhofskindern, die in sozialen Projekten neuen Halt fanden. Die rund 120 Fotografien der Ausstellung erzählen von diesen hoffnungsvollen Projekten. 

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Peter Dammann

Jenisch Haus

Adresse
Baron-Voght-Straße 50, 22609 Hamburg
Telefon
040 82 87 90
E-Mail
info@altonaermuseum.de
Termin/e
12. Dezember 2017 bis 22. April 2018
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr
ab Januar 2018: Montag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr, Dienstag geschlossen
Eintritt
Erwachsene: 6,50 Euro | ermäßigt: 4 Euro |
Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: frei | Weitere Ermäßigungen auf der Homepage des Jenisch Haus

"Hinter dem Palast steht noch ein Haus"

"Hinter dem Palast steht noch ein Haus" lautet der Untertitel der aktuellen Ausstellung im Jenisch Haus. Gezeigt werden Fotografien von Peter Dammann, der Anfang der 1990-er Jahre das damalige Leningrad bereiste und die Schicksale von Kindern und Erwachsenen festhielt, die abseits der prachtvollen Fassaden St. Petersburgs ihr Dasein fristeten. Damals in der sich auflösenden Sowjetunion waren zehntausende vernachlässigter Kinder auf den Straßen und Bahnhöfen unterwegs. Peter Dammann beschäftigte sich mit den hoffnungsvollen Projekten, die während des gesellschaftlichen Übergangs ins Leben gerufen wurden. Zu sehen sind Schwarzweißporträts von Kindern in der Krohnstädter Kadettenschule, der Behinderteneinrichtung in Peterhof und Pawlowsk, im Rimski-Korsakow Konservatorium und in der Waganowa-Ballettakademie. Die Ausstellung wird anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft von Hamburg und St. Petersburg ausgerichtet. 

Sozial engagierte Fotografie: Peter Dammann

Kennzeichnend für das fotografische Werk von Peter Dammann (1950-2015) sind seine sozial engagierten Reportagen. Zusammen mit Hilfsorganisation und Institutionen insbesondere in osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Rumänien, Russland und der Ukraine realisierte er Reportagen, die die Situation von Straßen- und Bahnhofskindern darstellen. Seit 1999 begleitete der fast 15 Jahre lang Wladimir und Vitali Klitschko lange bevor sie zu weltberühmten Boxern wurden. Seit 2004 beschäftigte er sich zudem mit Musik-Projekten für Jugendliche. Er dokumentierte den Aufbau eines palästinensischen Jugendorchesters, die Jugendorchesterbewegung El Sistema in Venezuela und die Ausbildung hochbegabter Kinder in einer Musikschule in Tbilisi in Georgien. Ausgezeichnet wurde Peter Dammann u.a. mit dem World Press Photo Award und dem Lead Award. 

Führungen durch die Ausstellung

Sonntag, 21. Januar und Sonntag, 15. April 2018, 15 Uhr: Die Hamburger Fotografin Pro. Heike Ollertz führt durch die Ausstellung, Dauer: 2 Stunden, Museumseintritt
Sonntag, 25. März 2018, 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Vertretern von Perspektiven e.V. St. Petersburg und BHH Sozialkontor Hamburg. Beide Vereine engagieren sich in St. Petersburg seit Jahren für die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen, Dauer: 2 Stunden, Museumseintritt.
Weitere Führungen für Gruppen können über den Museumsdienst gebucht werden. 

Weitere Informationen zur Ausstellung: Peter Damman - Fotografien aus St. Petersburg

Peter Dammann - Fotografien aus St. Petersburg
Der Hamburger Fotograf wurde durch seine sozial engagierten Reportagen bekannt. Als er in den 1990er Jahren nach St. Petersburg reiste, dokumentierte er das Schicksal von Straßen- und Bahnhofskindern, die in sozialen Projekten neuen Halt fanden. Die rund 120 Fotografien der Ausstellung erzählen von diesen hoffnungsvollen Projekten. 
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