Hamburg-Mitte
ABC-Straßen-Ensemble
Das Ensemble ABC-Straße 50 und 51 und Neue ABC-Straße 1-3 und 5-7 dokumentiert die Bauweise des frühen 19. Jahrhunderts in Hamburg. »
Adenauerallee 28-33, Pulverteich 24-30, Lindenstraße 15-31, Böckmannstraße 1a, 11-14, 19-22, 26/27 und 48-54
Die Ensembles spiegeln die Entwicklung St. Georgs in der Zeit zwischen 1835-1900 vom unbebauten Gartengelände zur fertig bebauten Vorstadt wider. »
Australiastraße 12, Australiastraße Schuppen 50 a, b; 51a, b; 52 a, b
Das Ensemble repräsentiert den Höhepunkt der Schuppen- und Kaizungenarchitektur in der Kaiserzeit in Hamburg. »
Baumwall 3, Steinhöft 11, 17: Kontorhauskomplex am Hafenrand (Slomanhaus)
Der zu seiner Zeit größte Kontorhauskomplex am Hafenrand wurde 1908 nach Plänen des Rathausarchitekten Martin Haller errichtet und 1923 nach Entwürfen von Fritz Höger erweitert. »
Brennerstr. 81: Mischung aus Funktionalität und Repräsentationsgestus
Als Folge der Pockenepidemie war 1872 die Staatsimpfanstalt am Gänsemarkt gegründet worden, die später in den 1901/1902 entstandenen Neubau an der Brennerstraße verlegt wurde. Die Planung verantwortete Baudirektor Carl Johann Christian Zimmermann. »
Burchardstraße 16-20, Mohlenhofstraße 2-10, Steinstraße 21: Wohnkomplex in der Innenstadt
Der in mehrere Abschnitte unterteilte Wohnkomplex entstand 1935/36 nach Plänen des Architekten Rudolf Klophaus. Die einzelnen Backsteinbauten mit Satteldach, teilweise noch mit Art-Deco-Dekoration, lehnen sich eng an den Gesamtcharakter des Kontorhausviertels aus den 20er Jahren an. »
Burchardstraße 19, 21: Kontorhaus
Der Gebäudekomplex wurde 1954/55 von den Architekten Puls und Richter erbaut und besteht aus einem neungeschossigen Eckbau und zwei unterschiedlich langen Flügelbauten. »
Burchardstraße 24, Kattrepel, Steinstraße 27: Geschäftshaus Hubertus in der Innenstadt
Der hochhausartige Eckbau des Geschäftshauses Hubertus in der Innenstadt, Steinstraße 27, Kattrepel, Burchardstraße 24 im Kontorhausviertel entstand 1930/31 und wurde von Max Bach und Fritz Wischer errichtet. »
Curienstraße 1, Domstraße, Kattrepel 14, Speersort 1: Pressehaus am Speersort
Das 1938 nach Plänen von Rudolf Klophaus für das "Hamburger Tagblatt" errichtete Geschäfts- und Kontorhaus bildet den westlichen Abschluss des Kontorhausviertels. »
Curienstraße 8, Kattrepel, Schopenstehl 15: Miramar-Haus in der Innenstadt
Das Miramar-Haus in der Innenstadt, Schopenstehl 15, Kattrepel, Curienstraße 8, ist ein 1921/22 nach Plänen von Max Bach für die Handelgesellschaft Miramar gebautes Kontorhaus. »
Droopweg 33, Wichernsweg 16: Röhrenbunker - "Bunkermuseum"
Der unterirdische Röhrenbunker wurde 1940/41 erbaut. Er bot mit seinen vier Röhren insgesamt 200 Menschen Schutz. »
Esplanade 14, 15, 16: klassizistische Architektur des 19. Jahrhunderts
Die drei Gebäude Esplanade 14, 15, 16 entstanden 1828/30 an der neu angelegten Prachtstraße Esplanade. »
Grabenstraße, Laeiszstraße, Vorwerkstraße: Ensemble des ehemaligen Quarantänestalls
Der Viehhandel hatte in St. Pauli Tradition: Ab 1865 wurde dort ein Viehhof eingerichtet, an den heute noch der Quarantänestall und die Einfriedung davor erinnern. Diese, 1887/88 nach Plänen der Baudeputation errichtet, wurden von der Kulturbehörde in die Denkmalliste eingetragen. »
Hiobs-Hospital in der Bürgerweide unter Denkmalschutz gestellt
(kb) Das Hiobs-Hospital in der Bürgerweide 25 gilt als Repräsentant der Stiftsarchitektur des 19. Jahrhunderts. Aufgrund seiner großen historischen Bedeutung wurde es jetzt in die Denkmalliste aufgenommen. »
Horner Weg, Ensemble Dreifaltigkeitskirche, Stadtteil Hamm-Nord
Das aus der nach Plänen des Architekten Richard Riemerschmid 1956/57 erbauten Kirche, dem zugehörigen Friedhof sowie dem Grabmal der Familie Sieveking bestehende Ensemble wurde in die Denkmalliste eingetragen. »
Hühnerposten 1: ehemaliges Postamt im neuen Glanz
Das ehemalige Postamt am Hühnerposten 1 entstand in den Jahren 1902-1906 unter der Leitung des Geheimbaurats Schuppan im historisierenden Stil, angelehnt an Formen mittelalterlicher Backsteinbauten. Es war als Zentralpostamt dem neuen Hauptbahnhof zugeordnet. »
Jungfernstieg 34: "Heine-Haus"
Das Wohn- und Geschäftshaus "Heine-Haus", Jungfernstieg 34, wurde 1903 nach Plänen von Ricardo Bahre erbaut. Die Benennung erfolgte nach dem Vorgängerbau, dem 1843 errichteten und ab 1900 abgerissenen Wohnhaus von Salomon Heine. »
Karolinenstraße 2a, 3: Haus 1, 2, 4, 5
Der Wohn- und Gewerbehof entstand nach und nach in den Jahren 1870 bis 1900 und veranschaulicht als eines der seltenen gut erhaltenen Beispiele die Nutzungsstrukturen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. »
Lübecker Straße 54: Ehemalige Polizeiwache in Hohenfelde
Das zweigeschossige Gebäude mit dem auffallenden Eingangsportal wurde 1913/14 nach einem Entwurf von Fritz Schumacher errichtet. »
Magdeburger Straße 1: Kaispeicher B
Der imponierende Speicher am Brooktor- und Magdeburger Hafen entstand 1878/79 nach Plänen der Architekten Hanssen und Meerwein. Es ist das älteste erhaltene Bauwerk im Freihafen und wird noch heute als Lagerhaus genutzt. »
Marckmannstraße 195: Luftschutzhaus getarnt als Bestandteil der Wohnbebauung
Das fünfgeschossige, bombensichere Luftschutzhaus wurde Ende 1942 von den Architekten Ernst Köbcke und Ernst Küntzel nach Plänen des „Führer-Sofortprogramm“ errichtet. Herausforderung war, den Bunker so der Wohnumgebung anzupassen, dass er aus der Fliegerperspektive nicht als Bunker zu erkennen war. »
Neuer Jungenfernstieg/ Ecke Esplanade: Ehemaliges „Essohaus“ an der Binnenalster unter Schutz
(Foto vorh.) Das sogenannte „Essohaus“ stellt mit seinen zwei Haupt-Bauphasen ein anschauliches Objekt für bauhistorische Betrachtungen dar. Der L-förmige Ursprungsbau der Architekten Rambatz & Jolasse von 1908 ist mit einer Jugendstilfassade aus Backstein mit Sandstein-Schmuckelementen noch als Seitenflügel an der Fehlandstraße erhalten. Das "Essohaus" ist das erste Gebäude an dem die Denkmalplakette angebracht wurde. »
Neßdeich 6: Traditionelles Finkenwerder Fischerhaus mit berühmtem Bewohner
Das 1880 errichtete Haus steht in der Tradition der kleinen Finkenwerder Fischerhäuser. 1892 bezog es die Familie Kinau, deren berühmtester Sohn Johann Wilhelm Kinau als niederdeutscher Schriftsteller 'Gorch Fock' Berühmtheit erlangte. »
Niedernstraße 10: Ehemaliges Postgebäude
Das Kontorhaus wurde 1924 bis 1926 nach Plänen des Postbaurats Thieme im damaligen Sanierungsgebiet der südlichen Altstadt für die Reichspost erbaut. »
Niedernstraße 8, Burchardstraße 17, Burchardplatz 3: Kontorhaus Mohlenhof
Das Gebäude Mohlenhof entstand 1928 nach Plänen der Architektengemeinschaft Klophaus, Schoch, zu Putlitz. »
Otzenstraße 19: Friedenskirche in St. Pauli
Der berühmte Kirchen-Architekt Johannes Otzen wurde 1890 für die Planung der Friedenskirche beauftragt. »
Peutestraße: Rundturmbunker von Typ „Zombeck“
Der 1940 erbaute Rundturm stellt ein sehr gut überliefertes Beispiel für den Rundturmtyp Zombeck dar und dokumentiert den Entwicklungsstand des zivilen Luftschutzes zu Beginn des Zweiten Weltkriegs »
Pilatuspool 5, 5a, 11, 11a, Poolstraße 34: Symbiose zwischen Wohnen und Gewerbe im frühen 20. Jahrhundert
1910 erwarb der Architekt F.A.B. Schröder das 3193,5 qm große Gelände auf dem das o. g. Ensemble heute steht. Er fungierte als Bauherr für die modernen Wohngeschäftshäuser an den Straßen und den sechsgeschossigen "Werkstellengebäude" im Hof. »
Pilatuspool 7, 7 a, 9 (Ensemble) und Poolstraße 36: Beispiel für die Großstadterweiterung
(mit Foto) Das Gebäudeensemble Pilatuspool 1, 3 und Poolstraße 30, 31 und 32 wurde als eindrucksvolles Beispiel für die hohe Verdichtung in der expandierenden Großstadt Hamburg Anfang des 19. Jahrhunderts unter Denkmalschutz gestellt. »
Poolstraße 11, 12, 13, 14: Ehemalige Synagoge mit Wohnhäusern
Zwischen 1842 und 1844 wurden auf der Ostseite der Poolstraße im Hof ein Tempel sowie straßenseitig vier Wohnhäuser errichtet. Die Pläne stammten von dem Architekten Johann Hinrich Klees-Wülber. »
Prielstraße 9: Rundturmbunker des Typs „Zombeck“
Der 1941 erbaute Rundturm ist nach dem Patent des Dortmunder Ingenieurs Paul Zombeck erbaut worden. »
Rüschweg vor Nummer 1: 1941 entstandener Rundbunker
Praktisch unveränderter, 1941 für den zivilen Luftschutz entstandener zylindrischer Bau mit flachem Kegeldach. »
Steckelhörn 12: "Gotenhof"
Der als "Gotenhof" bezeichnete, dreiflügelige, achtgeschossige Komplex wurde 1929/30 nach Plänen des Architekten Carl Stuhlmann errichtet. Entsprechend der Entwicklung im Kontorhausbau handelt es sich um ein Stahlbetongebäude auf Pfahlgründung. »
Steinstraße 23: Haus Gülden Gerd in der Innenstadt
Das Gebäude Gülden Gerd in der Innenstadt, Steinstraße 23 wurde 1898 durch die Architekten Schaar und Hinzpeter als Kontorhaus erbaut, dann aber an das Warenhaus Heilbuth vermietet. »
Steinstraße 25, Buchardstraße 22: Kontorhaus in der Altstadt
Das Gebäude wurde 1930/31 nach Plänen des Architekten Emil Neupert für R.E. Rodewald als Geschäfts- und Kontorhaus errichtet. »
Sternstraße 2: Schlachthofgelände mit Tradition
Das gut erhaltene Ensemble besteht aus dem Pförtnerhäuschen mit dem Rest der Schlachthofmauer, dem eingeschossigen Hunde- und Pferdeausspann von 1897, sowie der Rinderschlachthalle von 1913 mit dem Standbild ‚stürzender Stier’ vom Künstler Martin Ruwoldt und dem zum Teil erhaltenen Hofpflaster. »
Stockmeyerstraße 39: Oberhafen-Kantine
Die Oberhafen-Kantine hinter den Deichtorhallen, ein kleiner, aber auffälliger Bau aus dem Jahre 1925, ist das letzte noch existierende Beispiel für expressionistische Gebrauchsarchitektur im Hafen und gilt heute als Hamburgensie. »
Vorsetzen 70: Rundturm-Bunker des Typs "Zombeck"
Der Rundturm steht südlich neben dem Hochbahnviadukt zwischen den Stationen Baumwall und Landungsbrücken. Er wurde 1940 nach Plänen von Baurat Dr. Hinrichsen erbaut. »




