Bäume sind Zeitzeugen
Hamburgs vermutlich ältester Baum steht im Jenischpark. Die knorrige alte Stieleiche ist etwa 500 Jahre alt und beeindruckt mit einem Stammumfang von rund 7,5 Metern.
(bsu)
So entstammen die 200 Jahre alten Eichen, Buchen und Linden des Hammer Parks einem historischen englischen Garten, den die Familien Sieveking und de Chapeaurouge im 19. Jahrhundert auf dem „Hammer Hof“ anlegten. Die Ursprünge des Jenischparks gehen zurück auf die Ländereien Caspar Voghts: Er hatte dort Ende des 18. Jahrhunderts ganze Schiffsladungen voller ausländischer Bäume anpflanzen lassen – unter anderem den mit 200 Jahren wohl ältesten Ginkgo-Baum Norddeutschlands. Die Wurzeln der 500 Jahre alte Stieleiche im Jenischpark aber gehen noch weiter zurück. Sie ist eine Überlebende der hier im 16. Jahrhundert betriebenen Waldwirtschaft.
Ein Baum-Methusalem muss viele Stürme überstehen
(bsu)
Einen besonderen Aderlass für Hamburgs Baumbestand bedeutete der Zweite Weltkrieg. Nach Schätzungen verkohlten etwa 100 000 Straßenbäume in den Feuersbrünsten der Luftangriffe oder wurden in den bitterkalten Wintern der ersten Nachkriegsjahre als Brennholz verheizt.

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