Beachvolleyball Vorspiel für die World Finals

Das Tennisstadion am Rothenbaum verwandelte sich Mitte August wieder zur Beachvolleyballarena. Bei der smart Beach Tour vom 18. bis 20. August 2017 zeigten sich die besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands in der Hansestadt. In diesem Jahr macht die Tour einen Bogen um Hamburg.

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Beachvolleyball in Hamburg

Die Techniker Beach Tour 2018

Die Techniker Beach Tour 2018 umfasst in diesem Jahr neun Stationen. Hamburg ist erstmals seit 2010 nicht dabei. Der Grund: Hier findet bereits das Weltfinale der Major-Serie statt (14. bis 18. 9. 2018). Doch kein Grund zur Panik für die Norddeutschen Fans: Immerhin wird die Deutsche Meisterschaft 2018 weiterhin in Timmendorf gespielt (30. 8. bis 2. Spetember). Zudem wird die sechste Station der Tour in St. Peter Ording (20. bis 22. Juli) ausgetragen.

Die Termine der Techniker Beach Tour
8. bis 10. Juni 2018: Münster (Schlosspark)
15. bis 17. Juni 2018: Dresden (Altmarkt)
22. bis 24. Juni 2018: Düsseldorf (Burgplatz)
29. Juni bis 2. Juli: Nürnberg (Hauptmarkt)
13. bis 15. Juli 2018: Kühlungsborn (Am Bootshafen)
20. bis 22. Juli 2018: St. Peter Ordng (Übergang Ording)
27. bis 29. Juli 2018: Leipzig (Augustusplatz)
10. bis 12. August 2018: Zinnowitz (Insel usedom)

Der Turniermodus in Münster war neu

Die Serie bekam einen neuen, umstrittenen Modus, der nach dem Turnier in Münszter bereits wieder abgeschafft wurde: Je zwölf Frauen- und Männer-Teams spielen in vier Dreiergruppen vier Gruppensieger aus. Diese trafen im Viertelfinale auf die vier top gesetzten Teams. Jedes Turnier ist mit 25.000 Euro dotiert.
ProSieben überträgt an Stelle von Sky von allen Turnieren live. Der Onlinedienst Sportdeutschland.tv sendet durchgend live. Ab Mitte Juli Sendet ProSieben Maxx live am Sonnabend und Sonntag, ran.de geht sonnabends und sonntags auf Sendung.

So ist es nach Münster
Freitagmorgen beginnt die Qualifikation. Am Abend startet dann das Hauptfeld: 16 Frauen- und Männerteams spielen in vier Teams à vier Gruppen. Die jeweils drei besten Duos kommen in die K.o.-Phase.

Weitere Informationen: Techniker Beach Tour

Die Finalspiele 2017

Im Finale der Männer standen sich am Sonntag Tim Holler und Clemens Wickler (beide DJK TuSA 06 Düsseldorf) sowie die Außenseiter Paul Becker und Jonas Schröder gegenüber. Und Becker/Schröder gewannen in einem furiosen Finale in 2:1 Sätzen. Es war die fünfte Medaille in diesem Jahr für die beiden, die sich gerne als Außenseiter sehen: „Wenn man die Ziele nicht so hoch setzt, spielt es sich leichter“ ist ihr Motto.

Im Endspiel der Frauen spielten Melanie Gernert und Tatiana Zautys gegen die an zwei gesetzten Sandra Ittlinger und Teresa Mersmann und verloren in zwei Sätzen. Sandra Ittlinger fand es „einfach nur cool“. Gegnerin Melanie Gernert analysierte: „Ich hab vergessen zu spielen. Die Niederlage geht auf meine Kappe. Ihre Partnerin sah die Schuld bei sich: „Es waren meine Scheißpässe“

smart beach tour 2017 in Hamburg

2017 fand die nationale „smart beach tour" vom 18. bis zum 20. August statt. Dafür wurde im Stadion am Rothenbaum wieder ordentlich Sand geschaufelt, denn das Tennisstadion verwandelte sich in eine Beach-Arena. Das Turnier in Hamburg war dabei als „smart super cup" eingestuft – das bedeutet mehr Preisgeld für die Teilnehmer. Im Rahmen der „smart beach tour" wurden vier „smart super cups" gespielt (Münster, Kühlungsborn, Binz, Hamburg). Das Turnier in Hamburg war zudem der letzte Härtetest vor der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand (31. August bis 3. September 2017).

Die „smart beach tour“ (jetzt: Techniker Beach Tour) ist die ranghöchste deutsche Beachvolleyball-Serie. Insgesamt 88 Spiele wurden am Wochenende ausgetragen, jeweils 44 bei den Männern und den Frauen. Der Eintritt war dabei frei. Los ging es am Freitag mit der Qualifikationsrunde, am Sonnabend folgten die Hauptfeldspiele und am Sonntagnachmittag standen sie dann fest: die „smart super cup"-Gewinner von Hamburg. Zudem fungierte die „smart beach tour" in diesem Jahr als Vorspiel für die Swatch World Tour Finals (22. bis 27. August 2017), bei denen die besten Spieler und Spielerinnen der Welt, darunter die Hamburgerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, um den letzten Titel der Saison kämpften.

Der Hamburger Rothenbaum hatte sich als Austragungsort bewährt, nachdem das Turnier in den Jahren zuvor an unterschiedlichsten Orten in der Stadt stattgefunden hatte, zum Beispiel auf dem Rathausmarkt, im Rahmen des Harburger Binnenhafenfestes oder auf der Moorweide.

Weitere Informationen: Techniker Beach Tour

Vorspiel für die World Finals
Das Tennisstadion am Rothenbaum verwandelte sich Mitte August wieder zur Beachvolleyballarena. Bei der smart Beach Tour vom 18. bis 20. August 2017 zeigten sich die besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands in der Hansestadt. In diesem Jahr macht die Tour einen Bogen um Hamburg.
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