Beachvolleyball Vorspiel für die World Finals

Das Tennisstadion am Rothenbaum verwandelte sich Mitte August wieder zur Beachvolleyballarena. Bei der smart Beach Tour vom 18. bis 20. August 2017 zeigten sich die besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands in der Hansestadt.

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Beachvolleyball in Hamburg

smart beach tour // Stadion am Rothenbaum

Adresse
Hallerstraße 89, 20149 Hamburg
Termin/e
18. bis 20. August 2017
Eintritt
Der Eintritt ist frei

Die Finalspiele

Im Finale der Männer standen sich am Sonntag Tim Holler und Clemens Wickler (beide DJK TuSA 06 Düsseldorf) sowie die Außenseiter Paul Becker und Jonas Schröder gegenüber. Und Becker/Schröder gewannen in einem furiosen Finale in 2:1 Sätzen. Es war die fünfte Medaille in diesem Jahr für die beiden, die sich gerne als Außenseiter sehen: „Wenn man die Ziele nicht so hoch setzt, spielt es sich leichter“ ist ihr Motto.

Im Endspiel der Frauen spielten Melanie Gernert und Tatiana Zautys gegen die an zwei gesetzten Sandra Ittlinger und Teresa Mersmann und verloren in zwei Sätzen. Sandra Ittlinger fand es „einfach nur cool“. Gegnerin Melanie Gernert analysierte: „Ich hab vergessen zu spielen. Die Niederlage geht auf meine Kappe. Ihre Partnerin sah die Schuld bei sich: „Es waren meine Scheißpässe“

smart beach tour 2017 in Hamburg

In diesem Jahr findet die nationale „smart beach tour" vom 18. bis zum 20. August statt. Dafür wird im Stadion am Rothenbaum wieder ordentlich Sand geschaufelt, denn das Tennisstadion verwandelt sich in eine Beach-Arena. Das Turnier in Hamburg ist dabei als „smart super cup" eingestuft – das bedeutet mehr Preisgeld für die Teilnehmer. Im Rahmen der „smart beach tour" werden vier „smart super cups" gespielt (Münster, Kühlungsborn, Binz, Hamburg). Das Turnier in Hamburg ist zudem der letzte Härtetest vor der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand (31. August bis 3. September 2017).

Die „smart beach tour“ ist die ranghöchste deutsche Beachvolleyball-Serie. Insgesamt 88 Spiele werden am Wochenende ausgetragen, jeweils 44 bei den Männern und den Frauen. Der Eintritt ist dabei frei. Los geht es am Freitag mit der Qualifikationsrunde, am Sonnabend folgen die Hauptfeldspiele und am Sonntagnachmittag stehen sie dann fest: die „smart super cup"-Gewinner von Hamburg. Zudem fungiert die „smart beach tour" in diesem Jahr als Vorspiel für die Swatch World Tour Finals (22. bis 27. August 2017), bei denen die besten Spieler und Spielerinnen der Welt, darunter die Hamburgerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, um den letzten Titel der Saison kämpfen.

Der Hamburger Rothenbaum hat sich als Austragungsort bewährt, nachdem das Turnier in den Jahren zuvor an unterschiedlichsten Orten in der Stadt stattgefunden hatte, zum Beispiel auf dem Rathausmarkt, im Rahmen des Harburger Binnenhafenfestes oder auf der Moorweide.

Weitere Informationen: smart beach tour 

Der Zeitplan

Freitag, 18. August
13 bis 19 Uhr: Qualifikation der Frauen & Männer
Sonnabend, 19. August
9 bis 19.45 Uhr: Hauptfeldspiele der Frauen & Männer
Sonntag, 20. August
ab 8.30 Uhr: Spielbeginn der Frauen & Männer
ca. 14.00 Uhr, Finale der Männer: Holler/Wickler – Becker/Schröder (live auf Sky Sport HD und Sky Sport News HD)
ca. 15.15 Uhr, Finale der Frauen: Gernet/Zautys – Ittlinger/Mersmann (live auf Sky Sport HD)

Die smart beach tour 2017 im Überblick 

5. - 7. Mai: Münster (smart super cup)
26. - 28. Mai: Nürnberg (smart beach cup)
16. - 18. Juni: Dresden (smart beach cup)
23. - 25. Juni: Kühlungsborn (smart super cup)
30. Juni - 2. Juli: Duisburg (smart beach cup)
14. - 16. Juli: Binz/Rügen 8smart super cup)
28. - 30. Juli: St. Peter-Ording (smart beach cup)
18. - 20. August: Hamburg (smart super cup)

Der Turniermodus

Jeweils 16 Frauen- und 16 Männerteams treten im Hauptfeld der „smart beach tour“ an. In jeder der beiden Konkurrenzen sind die neun beziehungsweise zehn besten Teams der DVV-Rangliste automatisch gesetzt. Zusätzlich können bis zu drei Wild Cards durch den DVV an Nachwuchsteams, internationale Auswahlteams oder Kaderathleten vergeben werden.

Die restlichen vier Plätze werden in der Qualifikation am Freitag ausgespielt. Bei der „smart beach tour“ wird im Hauptfeld nach dem doppelten K.o.-System (Double Elimination) gespielt. So haben die Teams auch bei einer frühen Niederlage noch die Möglichkeit, sich über die „Verliererrunde“ für das Halbfinale zu qualifizieren. Erst bei einer zweiten Niederlage ist das Team endgültig ausgeschieden.

Ab den Halbfinalspielen wird im einfachen K.o.-System (Single Elimination) gespielt. Die unterlegenen Teams kämpfen im kleinen Finale um den dritten Podiumsplatz.

Das Preisgeld

Für die besten deutschen Beach-Volleyballteams der Frauen und Männer geht es um wichtige Ranglistenpunkte und ein Gesamt-Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro. Für die Deutschen Meister der Frauen und Männer hat der Hauptsponsor zusätzlich zwei smart Automobile ausgelobt. Die vier „smart super cups" sind jeweils mit 40.000 Euro und die vier „smart beach cups" mit 10.000 Euro dotiert. Bei jedem „smart super cup" fließen 2.500 Euro in den Bonuspool für die DVV-Nationalteams, der flexibel ausgeschüttet werden kann.

Finalspiele 2016

Männer
Poniewaz/Walkenhorst (1) – Holler/Poniewaz (2) 2:0 (21:18, 23:21)

Frauen
Gernert/Zautys (12) – Mersmann/Schneider (1) 0:2 (16:21, 5:21)

Weitere Informationen: smart beach cup 2017

Vorspiel für die World Finals
Das Tennisstadion am Rothenbaum verwandelte sich Mitte August wieder zur Beachvolleyballarena. Bei der smart Beach Tour vom 18. bis 20. August 2017 zeigten sich die besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands in der Hansestadt.
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