Basketball Hamburg: Jeder Korb zählt!
Basketball in Hamburg
Wer gerne Baketball spielt, ist in Hamburg bestens aufgehoben. Es gibt in fast allen Stadtteilen Spielfelder, die mit Körben ausgestattet sind, ob nun in Parks, auf Spielplätzen oder in Hinterhöfen. Oft gibt es zwar nur einen Korb, das tut dem Spaß aber nur wenig Abbruch. Beim sogenannten Streetball wird ohnehin nur auf einen Korb gespielt. Wer Basketball professionell betreiben will, sollte unter den rund 50 Hamburger Vereinen einen in seiner Nähe finden. Weitere Informationen: Hamburger Basketball Verband
Rollstuhlbasketball in Hamburg
Diese Sportvariante ist mittlerweile weltweit bekannt. Wie beim "Fußgänger"-Basketball wird gedribbelt und werden Körbe geworfen - die auf der selben Korbhöhe hängen. Sportangebote in dieser Disziplin finden Sie beim Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg. Und Hamburg ist dabei sehr erfolgreich: so konnten Nadine Bahr und Annette Kahl große Erfolge bei den Paralympics in Beijing erzielen, und Heidi Kirste trainiert die Nationalmannschaft.
Historie
Naismith suchte für seine Studenten nach einem Mannschaftssport mit geringem Verletzungsrisiko, doch keiner genügte seinen Ansprüchen. Eines Tages ließ er deshalb Körbe (engl. Baskets) an den 10 Fuß (3,05 Meter) hohen Emporen der Sporthalle seiner Schule aufhängen, in welche seine Schützlinge einen Spielball befördern sollten. Dabei durfte der Schütze im Augenblick des Wurfes vom Gegenspieler nicht berührt werden. Diese Regel gilt bis heute, ebenso wie die damals zufällig entstandene Aufhängehöhe der Körbe. Und auch die durch Naismith flugs erdachten Grundregeln haben noch immer Bestand.
Obwohl das von Naismith erfundene Spiel technisch extrem anspruchsvoll war, begann der Basketball schon kurze Zeit später seinen Siegeszug durch die US-Colleges. Im Jahre 1946 wurde mit der "Basketball Association of America" (BAA) die erste Profiliga gegründet, welche 1949 in die „National Basketball Association“ (NBA) umbenannt wurde. Bis heute ist die NBA die stärkste Basketball-Liga der Welt.
Basketball genießt heute in vielen europäischen und südamerikanischen Ländern einen hohen Stellenwert. Er fristet in Deutschland zwar mitnichten ein Mauerblümchen-Dasein, ist in Spanien, Griechenland, Serbien, Kroatien oder Russland aber ungleich populärer. Diese Länder spielen auch bei Weltmeisterschaften sehr erfolgreich, nicht zuletzt deshalb weil die USA regelmäßig nicht ihre besten Spieler zu den Turnieren entsenden.
Die wichtigsten offiziellen Regeln
Punkte: Ein erfolgreicher Korbwurf zählt zwei Punkte. Befindet sich der Schütze außerhalb der "Drei-Punkte-Linie", werden drei Punkte gezählt. Die Drei-Punkte-Linie ist 6,75 Meter vom Mittelpunkt des Korbes entfernt (NBA: 7,24 Meter).
Korb: Höhe des Rings 3,05 Meter, Durchmesser 45 Zentimeter.
Basketball: Aus synthetischem Material oder Leder. Umfang 749–780 Millimeter, Gewicht 567–650 Gramm (bei Damen etwas leichter und kleiner).
Mannschaft: Fünf Spieler, in der Regel ein "Center" sowie "Forwards" (Angreifer) und "Guards" (Verteidiger). Der "Center" ist meist der größte und körperlich stärkste Spieler. Er soll die "Rebounds" gewinnen, also die Fehlwürfe der Gegner aus der Luft pflücken.
Spieldauer: Vier Viertel à 10 Minuten (NBA 12 Minuten). Bei jeder Spielunterbrechung wird die Zeit angehalten.
Fouls: Basketball gilt als „körperloser“ Sport, dies trifft aber nur bedingt zu. Nur im Augenblick des Wurfs ist die Berührung des Gegenspielers nicht erlaubt. Ansonsten muss der Schiedsrichter entscheiden, ob eine Berührung zu einem unfairen Vorteil geführt hat.
Schrittfehler: Der Spieler muss dribbeln, wenn er sich fortbewegt, er muss den Ball mit einer Hand ständig auf den Boden tippen. Tut er dies nicht, wird auf Schrittfehler entschieden. Hört der Spieler auf zu dribbeln, darf er noch zwei Schritte machen, bevor er einen Pass spielen oder auf den Korb werfen muss.
Die Superstars
Die besten Basketballer der Welt spielen seit jeher in der NBA, und verdienen schon mal 30 Millionen Euro pro Jahr. Namen wie Michael Jordan, Earvin "Magic" Johnson, Wilt Chamberlain, Larry Bird oder Kareem Abdul-Jabbar kennt in den USA jedes Kind. Den Namen Dirk Nowitzki kennt auch in Deutschland jeder: Der gebürtige Würzburger spielt seit 1998 in der NBA für die Dallas Mavericks. Als erster Europäer wurde er in der Saison 2006/2007 zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt. 2011 gewann er mit den "Mavs" als erster Deutscher die NBA-Meisterschaft.
Streetball
Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs, die sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Meistens wird unter freiem Himmel drei gegen drei auf nur einen Korb gespielt. Wegen der geringeren Anzahl von Spielern gibt es viele direkte Zweikämpfe.

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