Beachvolleyball Finale der World Beach Tour in Hamburg

Hamburg wird 2017 zur Hochburg im Beachvolleyball. Bereits seit mehreren Jahren ist die World Tour in der Hansestadt zu Gast. In diesem Jahr hat Hamburg den Zuschlag für das Finale der Welt-Serie bekommen. Damit haben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst die Chance, den Titel in ihrer Heimatstadt zu verteidigen.

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World Beach Tour - swatch Major Series

World Tour Finals / Stadion am Rothenbaum

Adresse
Hallerstraße 89, 20149 Hamburg
Termin/e
22. bis 27. August 2017
Eintritt
Der Eintritt ist frei

smart Major Hamburg

Die besten Spielerinnen und Spieler der Welt spielen den Titel der Major Series in diesem Jahr vom 22. bis zum 28. August in Hamburg aus. Damit findet einer der beiden Höhepunkte des Beachvolleyballjahres in der Hansestadt statt. Die World Finals sind im Jahreskalender als Abschluss der Saison und rund drei Wochen nach der Weltmeisterschaft in Wien gesetzt. Für die Spiele geht es wieder in das Tennisstadion am Rothenbaum, das sich im vergangenen Jahr als idealer Austragungsort erwiesen hat und eine fantastische Kulisse für die Partien im Sand bietet.

Amtierende Gewinnerinnen der Major Series der Frauen sind Laura Ludwig und Kira Walkenhorst vom Hamburger SV. Nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio holten sich die beiden im vergangenen Jahr auch den Titel der Weltserie. Damit bietet sich in diesem Jahr die Chance, diesen in ihrer Heimatstadt zu verteidigen. Schon 2016 gewannen Ludwig/Walkenhorst das Turnier am Rothenbaum. Nun geht es dort aber um den ganz großen Titel, um den die zwölf besten Teams des Jahres spielen werden. Und um bedeutend mehr Preisgeld – insgesamt sind 800.000 Euro im Topf.

Die FIVB Beach World Tour

Das erste Turnier der Weltserie findet bereits vom 17. bis 19. März 2017 in Sydney statt. Zum ersten Mal nach Europa geht es vom 23. bis 28. Mai, wenn die World Tour in Luzern Station macht. Das Turnier in Hamburg ist das einzige, das in Deutschland stattfindet. 

Die World Tour ist eine internationale Turnierserie, die sich zu Beginn der 1990er-Jahre aus einzelnen Turnieren entwickelt hat. Sie besteht aus Majors (800.000 Dollar Gesamt-Preisgeld), Grand Slams (drei Turniere innerhalb der Serie/800.000 Euro), Open (150-000 Dollar) und dem World Tour-Finale mit den je sechs besten Damen- und Herren-Teams. Alle zwei Jahre finden Weltmeisterschaften mit je 48 Damen- und Herrenpaaren im Hauptfeld statt (Gesamt-Preisgeld: 1 Million Euro).

So lief das smart Major Hamburg 2016

Ludwig/Walkenhorst siegen im Finale
Für das Deutsche Damen-Duo Kira Walkenhorst und Laura Ludwig lief alles nach Plan: Die Gruppenspiele-Spiele gegen die Kasachinnen Mashkova/Tsimbalova, die Argentinierinnen Gallay/Klug und die Spanierinnen Elsa/Liliana gewannen sie jeweils mit 2:0. Damit waren sie als Gruppenerste für die K.o.-Runde qualifiziert. Dort gewannen sie mit 2:0 gegen die Kanadierinnen Humana-Parades/Pischke mit 2:0 und standen ohne Satzverlust im Viertelfinale. Den ersten Satzverlust gab es beim 2:1 im Halbfinale gegen die Amerikanerinnen Ross/Walsh. Den krönenden Abschluss gab es beim 2:1 über die brasilianischen Weltmeisterinnen Agatha/Barbara. Es war der esrte Erfolg für die beiden bei einem Major-Turnier und insgesamt der fünfte Turniersieg. Ludwig/Walkenhorst erhielten in Hamburg ein Preisgeld von 57 000 Dollar.

Ludwig/Walkenhorst gehören bei den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro nun zu den Medaillenkadidaten. Außerdem qualifizierten sich die Stuttgarterinnen Britta Büthe und Karla Borger für die Olympischen Sommerspiele in Rio.

Böckermann/Flüggen fahren nach Rio
Zunächst lief es für Markus Böckermann und Lars Flüggen weniger gut: Sie gewannen 2:1 gegen die Italiener Raghieri/Carambula und verloren mit 0:2 gegen Alison/Bruno Schmidt aus Brasilien sowie mit 1:2 gegen die Norweger Horrem/Eithun. Trotzdem belegten sie in ihrer Gruppe den zweiten Platz, standen ebenfalls in der K.o.-Runde. Dort haben sie gegen die Berliner Erdmann/Matysik mit 2:0 gewonnen. Damit standen Böckermann/Flüggen im Achtelfinale und waren für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert. Im Achtelfinale besiegten sie die Polen Fijalek/Prudel mit 2:0, im Viertelfinale traten sie wegen einer Patellasehnen-Verletzung von Böckermann nicht mehr an.

Das Turnier der Männer haben die US-Amerikaner Lucena/Dalhausser gegen die Holländer Brouwer/Meeuwsen mit 2:0 gewonnen und sind nun 57 000 Dollar reicher.

Finale

Männer
Lucena/Dahlhausser (USA) – Brouwer/Meeuwsen (NED) 2:0 (29:27, 21:12)
Frauen
Ludwig/Walkenhorst (D) – Agatha/Barbara (BRA) 2:1 (21:19, 19:21, 15:12)

Spiel um Platz drei

Männer
Alison/Bruno Schmidt (BRA) – Semenov/Krasilnikov (RUS) 1:2 (21:15, 20:22, 10:15)
Frauen
Ross/Walsh (USA) – Larissa/Talita (BRA) 0:2 (15:21, 17:21)

Halbfinale

Männer
Brouwer/Meeuwsen (NED) – Semenov/Krasilnikov (RUS) 2:0 (21:18, 21:16)
Alison/Bruno Schmidt (BRA) – Lucena/Dahlhausser (USA) 0:2 (16:21, 15:21)
Frauen
Ludwig/Walkenhorst (D) – Ross/Walsh 2:1 (21:23, 26:24, 15:8)
Agatha/Barbara (BRA) – Larissa/Talita (BRA) 2:1 (19:21, 21:18, 15:11)

Viertelfinale

Männer
Alison/Bruno Schmidt (BRA) – Virgen/Ontiveros (MEX) 2:1 (21:23, 21:14, 15:8)
Gibb/Patterson (USA) – Lucena/Dahlhausser (USA) 0:2 (20:22, 18:21)
Brouwer/Meeuwsen (NED) – Herrera/Gavira (ESP) 2:1 (18:21, 23:21, 15:13)
Semenov/Krasilnikov (RUS) – Böckermann/Flüggen (D) 2:0 (Verletzung)
Frauen
Ludwig/Walkenhorst (D) – Juliana/Lima (BRA) 2:0 (21:13, 22:20)
Ross/Walsh (USA) – Elsa/Liliana (ESP) 2:0 (21:17, 21:14)
Agatha/Barbara (BRA) – Bawden/Clancy (AUS) 2:1 (21:23, 26:24, 15:8)
Meppelink/Van Iersel (NED) – Larissa/Talita (BRA) 0:2 (18:21, 12:21)

Achtelfinale

Männer
Alison/Bruno Schmidt (BRA) – Kadziola/Szalankiewicz (POL) 2:1 (21:18, 19:21, 15:13)
Plavins/Regza (LAT) – Virgen/Ontiveros (MEX) 0:2 (18:21,19:21)
Gibb/Patterson (USA) – Nummerdor/Varenhorst (NED) 2:1 (19:21, 21:12, 15:13)
Lucena/Dalhausser (USA) – Krou/Rowlandson (FRA) 2:0 (22:20, 21:15)
Brouwer/Meeuwsen (NED) – Ranghieri/Carambula (ITA) 2:0 (23:21, 21:15
Herrera/Gavira (ESP) – Pedro Solberg/Evandro (BRA) 2:0 (21:15, 30:28)
Semenov/Krasilnikov (RUS) – Samoilovs/Smedins J. (LAT) 2:0 (21:19, 21:12)
Fijalek/Prudel (POL) – Böckermann/Flüggen (D) 0:2 (19:21, 18:21)

Frauen
Ludwig/Walkenhorst (D) - Humana-Parades/Pischke (CAN) 2:0 (21:18, 21:16)
Juliana/Lima (BRA) – Gallay/Klug (ARG) 2:1 (18:21, 21:14, 16:14)
Pavan/Bansley (CAN) – Ross/Walsh (USA) 0:2 (22:24, 16:21)
Lili/Maria Antonelli (BRA) – Elsa/Liliana (ESP) 0:2 (22:24, 16:21)
Agatha/Barbara (BRA) – Menegatti/Orsi Toth (ITA) 2:0 (21:10, 21:17)
Bawden/Clancy (AUS) – Duda/Elize Maia (BRA) 2:0 (21:19, 21:15)
Borger/Büthe (D) – Meppelink/Van Iersel (NED) 0:2 (11:21, 21:23)
Larissa/talita (BRA) – Matauatu/Pata (VAN) 2:0 (21:17, 21:16)

K.o.-Spiele, Runde 1

Männer
Guto/Saymon (BRA) – Kadziola/Szalankiewicz (POL) 0:2 (13:21) 19:21)
Álvaro Filho/Vitor Felipe (BRA) – Virgen/Ontiveros (MEX) 0:2 (9:21, 16:21)
Nummerdor/Varenhorst (NED) – Binstock/Schachter (CAN) 2:0 (21.18, 21:13)
Doppler/Horst (AUT) – Krou/Rowlandson (FRA) 1:2 (20:22, 25:23, 11.15)
Allen/Brunner (USA) – Ranghieri/Carambula (ITA) 0:2 (17:21, 9:21)
Pedro Solberg/Evandro (BRA) – Schalk/Saxton (CAN) 2:0 (21:19, 21:8)
Samoilovs/Smedins J. (LAT) – Koekelkoren/van Walle (BEL) 2:0 (21:19, 21:14)
Böckermann/Flüggen (D) – Erdmann Matysik (D) 2:0 (21:17, 21:18)

Frauen
Holtwick/Semmler (D) – Humana-Parades/Pischke (CAN) 0:2 18.21, 17:21)
Gallay/Klug (ARG) – Sweat/Fendrick (USA) 2:1 (21:12, 17:21, 18:16)
Ross/Walsh (USA) – Broder/Valjas (CAN) 2:1 (21:17, 12:21, 15:5)
Heidrich/Zumkehr (CH) – Elsa/Liliana (ESP) 0:2 (20:22, 16:21)
Ukolova/Birlova (RUS) – Menegatti/Orsi Toth (ITA) (BRA) 0:2 (16:21, 11:21)
Laboureur/Sude (D) – Duda/Elize Maia (BRA) 1:2 (24:22, 19:21, 17:19)
Meppelink/Van Iersel (NED) – Wang/Yue (CHN) 2:1 (21:17, 19:21, 15:8)
Matauatu/Pata (VAN) – Forrer/Vergé-Dépré (CH) 2:0 (21:18, 21:16

Weitere Informationen zur Beachvolleyball-Weltserie: FIVB Beach World Tour

Finale der World Beach Tour in Hamburg
Hamburg wird 2017 zur Hochburg im Beachvolleyball. Bereits seit mehreren Jahren ist die World Tour in der Hansestadt zu Gast. In diesem Jahr hat Hamburg den Zuschlag für das Finale der Welt-Serie bekommen. Damit haben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst die Chance, den Titel in ihrer Heimatstadt zu verteidigen.
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