Barmbek-Süd – viel Grün in einem bevölkerungsreichen Viertel
Barmbek-Süd ist ein Stadtteil im Nordosten der Freien und Hansestadt Hamburg. Er gehört zum Bezirk Hamburg-Nord und hat knapp 31.000 Einwohner, die sich auf 3,1 Quadratkilometer verteilen. Begrenzt wird der Stadtteil durch Barmbek-Nord und Winterhude im Norden, durch Dulsberg im Osten, durch Eilbek im Süden und durch Uhlenhorst im Westen. Der Name Barmbek wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt und leitet sich von einem Barnebeke genannten Bach ab. Das einstige Rundlingsdorf wurde 1871 ein Vorort der Hansestadt.
Ab 1900 entwickelte sich Barmbek-Süd zu einem Wohnviertel für Arbeiter, geprägt von engen Mietskasernen und zahlreichen Eckkneipen. Die bei älteren Bewohnern noch heute verbreitete Bezeichnung "Barmbek basch", das sogenammte freche Barmbek, verweist auf diese Zeit. Die KPD hatte hier einen starken Rückhalt, und der Stadtteil war 1923 Zentrum des blutig niedergeschlagenen "Hamburger Aufstands". Im Zweiten Weltkrieg war Barmbek-Süd heftigen Luftangriffen ausgesetzt, die vor allem im Juli 1943 zu großflächigen Zerstörungen führten. In den 1950er Jahren begann der Wiederaufbau. Das Gesicht des Stadtteils wandelte sich von Grund auf. In Barmbek-Süd entstanden Grünflächen und Wohnhäuser mit charakteristischen Backsteinfassaden.
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