Getränke aus Hamburg Hanseatische Erfrischung

Ob altbewährt oder ganz modern, Hamburg ist die Heimat vieler leckerer Erfrischungsgetränke. Auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind fritz-kola und LemonAid. Gerade in den letzten Jahren sind viele Getränke in Hamburg entstanden. Ob neu aufgelegte Klassiker oder moderne Kreationen: erfrischen tun sie alle.

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Getränke aus Hamburg

Hamburg.de empfiehlt

Alkoholfreie Originale aus Hamburg

1337 Mate
Herkunft: Rotherbaum
Viel Koffein, weniger Zucker und keine Farb- und Konservierungsstoffe – das ist die 1337 Mate von Daniel Plötz und Claudius Holler. Die beiden Brüder entwickelten ihre eigene Nerdlimo. Der Nummerncode steht dabei für „Leet“ also „Elite“ und ist in der Gamerszene sehr populär. Eine Besonderheit von 1337 Mate ist das Flaschenetikett, für das immer neue Designs entwickelt werden.

Ali cola
Herkunft: Hummelsbüttel
Wer Ali trinkt, setzt sich gleichzeitig für die Integration ein. Der Hamburger Aydin Umutlu gründete die Marke 2013, weil er sich damals über die aufkeimende Integrationsdebatte ärgerte. So schuf Umutlu die Integrations-Cola, von deren Gewinn ein Teil an die Organisation Kiron gespendet wird, die geflüchteten Menschen eine Hochschulbildung ermöglicht. Neben der Cola gibt es auch noch Ali exotik mit Orange, Passionsfrucht und Pfirsich sowie Ali gazoz, eine Limonadenbrause.

Anjola
Herkunft: Billbrook
Direkt aus den 50ern kommt Anjola, die Ananas-Limonade. Erstmals kam die Limo 1953 auf den Markt, auch damals kam die Idee für das Getränk aus Hamburg. Im Jahr 2008 wurde die Produktion eingestellt, doch die Anjola-lose Zeit währte nur bis Ende 2015, bis die fritz-kulturgüter GmbH die Markenrechte erwarb und die Limo neu auflegte. Geschmacklich etwas aufgefrischt kommt Anjola aber immer noch in der klassischen Flasche in Ananas-Form daher – auch die Frucht-Stückchen am Boden der Flasche sind geblieben. Zur Ursprungssorte mit Ananas haben sich heute noch vier weitere Sorten gesellt.

Brausé
Herkunft: Barmbek-Nord
Anders als andere Limonadenhersteller setzt Brausé vollkommen auf Stevia-Extrakt als Süßungsmittel. Der Fruchtanteil der drei kohlensäurehaltigen Getränke liegt zwischen 38 und 40 Prozent. Knallrot, gelb und grün sind die Getränke in der Flasche mit dem nostalgisch anmutendem Etikett.

Caté
Herkunft: St. Pauli
Das Erfrischungsgetränk für eine bessere Welt. Caté wird aus der Kaffeekirsche hergestellt, der Frucht, die die Kaffeebohne umschließt – eigentlich ein Abfallprodukt bei der Kaffeeherstellung. Die beiden Hamburger Bastian Muschke und Bastian Senger hatten die Idee, dieses Produkt zu nutzen. Bei der Herstellung von Caté setzen die beiden auf Nachhaltigkeit: Das koffeinhaltige Getränk wird mit erneuerbaren Energien produziert, so wird der ökologische Kreislauf nicht zerstört, zudem geht ein Teil der Erlöse an die Kaffeebauern, von denen die Kaffeebohnen bezogen werden.

ColaRebell
Herkunft: Fuhlsbüttel, abgefüllt in Bayern
Der Rebell unter den Cola-Getränken will mit dem Extra-Kick für wache Augen sorgen. Neben erhöhter Koffeindosis gegenüber normaler Cola sorgt der Zusatz von Schärfe für Stimulation. Die dreistufige Skala reicht von Ingwer-Schärfe über eine ausgewogene Chili-Schärfe bis zu "Maxx-Chilli". Die rebellische Cola gibt es auch als Feststoff in Bonschenform.

CowCow
Herkunft: St. Pauli
Klein geraspelte Schokoladensplitter werden geschmolzen, mit Milch verrührt, bis beide Zutaten sich zu einer feinen Creme verbinden – fertig ist die wahre Trinkschokolade. Unter dem Namen CowCow findet der Schokodrink aus St. Pauli den Weg in die Bäuche der Menschen. Neben der Variante mit geschmolzener Zartbitter-Schokolade gibt es noch die Sorten White Chocolate und White Chocolate Moccha mit einem Schuss Espresso.

Cucumis
Herkunft: Osdorf
Schon Netflix-Anwalt Saul Goodman genoss immer gerne das eine oder andere Gurkenwasser – Cucumis würde ihm mit Sicherheit schmecken. Die Limo als bloßes Gurkenwasser zu bezeichnen, würde dem Getränk jedoch nicht gerecht werden. Das Produkt aus Hamburg ist das erste Erfrischungsgetränk auf Gurkensaftbasis und sehr erfrischend. Die Gurkenlimonade ist mit Fruktose gesüßt und zusätzlich mit einem Hauch Basilikum verfeinert – ein völlig neuer Geschmack. Cucumis hat aber nicht nur die Gurkenlimonade geschaffen, sondern noch ein zweites Produkt entwickelt, das eine Premiere auf dem Markt bedeutet: eine Lavendel-Limo.

Die Hoppe
Herkunft: Sternschanze
Herb, fruchtig und erfrischend ist Die Hoppe, dass neue Getränk aus dem Hause leev. In jeder 0,33 Literflasche Hoppe verbindet sich der Geschmack der Altländer Apfelsorten Boskoop und Holsteiner Cox sowie dem Craft-Beer-Hopfen Cascade, ein blumiger Hopfen mit Zitrus- und Birnennote. Nun könnt man bei Hopfengetränk schnell an Bier denken, doch Die Hoppe kommt komplett ohne Alkohol aus – es bleibt die reine Erfrischung. 

Flora Power
Herkunft: Ottensen
Flora Power basiert auf einem Mate-Tee, nimmt für die Rezeptur aber weniger Zucker als vergleichbare Hersteller und addiert mehr Koffein. Der Geschmack der Mate ist daher säuerlich bitter mit einer herb-rauchigen Note. Diese kommt von gerösteten Mate-Teeblättern. Durch diese Rezeptur wirkt die Flora Power erfrischend und belebend.

 fritz-kola
Herkunft: gegründet in Othmarschen
Eine Kola, die besser ist als herkömmliche Cola der großen Brausekonzerne – das war das erklärte Ziel der Erfinder der fritz-kola. 2003 kamen die ersten 170 Kisten fritz-kola auf den Markt. Das Sortiment wurde seither stetig erweitert: Apfelschorle, Apfel-Kirsch-Schorle, Melonenbrause, Zitronenlimonade, Orangenlimonade, Kaffee-Kola-Brause, fritz-kola mit Stevia, Kola-Orangen-Limonade MISCHMASCH und fritz-mate gehören mittlerweile zur Familie. Fritz-kola gibt es mittlerweile in den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Spanien und Polen. Nach der fritz-kola gibt es auch Bio-Schorlen in den Geschmacksrichtungen Apfel, Traube und Rhabarber. Die Erfinder möchten neue Maßstäbe für die Limonaden-Branche setzen und verwenden daher nur natürliche Aromen und Farbstoffe. 

Haji Cola
Herkunft: Hammerbrook
Die Haji Cola wird nach islamischen Reinheitsvorschriften produziert und ist dadurch halal. Erfunden hat sie der Hamburger Ali Eghbal, der eine Alternative zu anderen Cola-Sorten schaffen wollte. Haji Cola ist süßer, fruchtiger, gleichzeitig aber weniger prickelnd als die Konkurrenz, da bei der Herstellung auf Phosphorsäure und Industriezucker verzichtet wird. Dafür wird sie mit dem Geschmack der Dattel abgerundet. Als Basis der Haji Cola dient Wasser aus einer Quelle im Husumer Marschland.

Herbal Moscow
Herkunft: Hammerbrook
Über ein Jahr wurde an der Rezeptur für Herbal Moscow geschraubt, bis Gründer Hesam Montazer die gewünschte Geschmacksexplosion erreicht hatte. Die spielt sich im Mund ab, wenn die verschiedenen Zutaten ihr Tête-à-Tête mit dem Gaumen beginnen. Der Geschmack ist der eines Moscow Mule, also das Zusammenspiel von Ingwer, Limette und Gurke. Herbal Moscow macht den Cocktail nun alltagstauglich und lässt einfach den Alkohol weg. So kann man nun jederzeit in den Genuss eines Herbal Moscow Mule kommen.

Leev Apfelsaft
Herkunft: Sternschanze
Das besondere am Saft von leev: Alle Äpfel werden sortenrein gepresst und nicht wie bei den meisten anderen Herstellern gemischt vermostet und abgefüllt. Dadurch bleibt der unverkennbare Geschmack jeder Sorte erhalten: Boskoop (auch als Schorle), Elstar oder Holsteiner Cox, jeder schmeckt einzigartig anders. Oder wie es leev selber formuliert: Schmeckt ganz schön juhu!

LemonAid und ChariTeas
Herkunft: Karoviertel
Limette, Maracuja und Blutorange sind die drei Sorten von LemonAid. 100 Prozent biologisch angebaut und aus fairem Handel bezogen sind die Produkte, die dafür verwendet werden. LemonAid wurde von drei Freunden gegründet, die sozialen Wandel aktiv mitgestalten wollten. "Trinkend die Welt verändern" lautet das Motto. Mit jeder verkauften Flasche wird der Lemonaid & ChariTea e.V. unterstützt. ChariTea ist in vier Sorten erhältlich: schwarzer Tee mit Zitrone, roter Tee mit Passionsfrucht, grüner Tee mit Ingwer und Honig und Mate-Tee mit Zitrone, Orange und viel Koffein.

Limonair
Herkunft: Billstedt
Limonair ist der Durstlöscher für entschleunigte Momente, so zumindest hat es sich Enrico Jilkova gedacht, der die Limonade entwickelt hat. Neben einem Tritt auf die Bremse und dem Genuss – entweder in der Sorte Lemongras & Ingwer oder in Hibiskus & Limette – legte Jilkova aber auch Wert auf neuen Schwung und so wurde den Limos zusätzlich ein Koffein-Kick verpasst.

Morleschorle
Herkunft: Eimsbüttel, Altes Land
Die morleschorle aus dem Hause Elbler ist wie ihre Cider-Geschwister frei von jeglichen Zusätzen und Konzentraten. Die Bio-Apfelschorle hat einen hohen Anteil an naturtrübem Direktsaft von heimischen Obstbauern. Neben der Variante mit Apfel pur gibt es auch einen erfrischenden Mix aus Apfel und Johannisbeere.

Mr. Lemonade
Herkunft: Hohenfelde
Erfrischend aber ohne Kohlensäure sollte sie sein, die perfekte Limonade, die zwei Hamburger entwickelt haben. Ihr Mr. Lemonade ist fruchtig leicht, aus Direktsäften hergestellt und absolut vegan. Als Sorten stehen Wassermelone & Zitrone, Erdbeere & Zitrone sowie Limette & Zitrone in den Regalen zahlreicher Hamburger Supermärkte, die die Limonade bereits in ihr Sortiment aufgenommen haben. Die fruchtige Limonade eignet sich zudem bestens zum Mischen leckerer Longdrinks.

Nena Limonade
Herkunft: Winterhude
Nimm dir die Zeit, für ein bisschen Spritzigkeit: nicht 99, aber zumindest vier Limonaden-Kreationen hat Popstar Nena auf den Markt gebracht. Zusammen mit Kim Weisswange, eine der führenden Duftkreateure der Welt, hat die Hamburgerin die Limo-Kollektion entworfen, auf deren Flaschen das Konterfei der Sängerin abgebildet ist. Die Limo gibt es in den Sorten Orange & Zitrone, Apfel & Birne Orangenblüte sowie Granatapfel und Traube, alles frei von Zucker und Kohlenhydraten.

Premium-Cola
Herkunft: Hamburg
Die mit 250mg/Liter Koffein starke Premium-Cola wurde von enttäuschten Konsumenten einer anderen Cola-Marke gegründet. Sie schmeckt weniger süß und ihr Geschmack ist voller und kräftiger als bei anderen Colas. Die Premium-Cola ist Teil des Premium-Netzwerkes, das auch Getränke wie Bier, Holunder und Mate vertreibt. Ziel dessen ist es aufzuzeigen, dass Moral und Wirtschaft sich nicht ausschließen müssen. Das zeigt sich auch im Firmenkonzept: Verträge werden nur auf Hamburger Art mit Handschlag gemacht. Seit mehr als 15 Jahren Betrieb hat Premium-Cola nun rund 1.700 Vertriebspartner aber keinen einzigen Vertrag auf Papier – auch so funktionieren heutzutage also noch erfolgreiche Partnerschaften.

Seicha
Herkunft: St. Georg
Die zwei Hamburger Brüder Benjamin und Felix Böning schufen eine Limonade auf Teebasis zum wach machen. Der japanische Matcha Tee wurde schon im alten Kaiserreich getrunken, um die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und findet sich nun auch in der Hamburger Limonade, die es unter dem Markennamen Seicha in den Sorten Limette und Grapefruit gibt – die Erfrischung soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Neben der flüssigen Form in der Glasflasche gibt es Matcha auch als Pulver zum selber zubereiten.

Hanseatische Erfrischung
Ob altbewährt oder ganz modern, Hamburg ist die Heimat vieler leckerer Erfrischungsgetränke. Auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind fritz-kola und LemonAid. Gerade in den letzten Jahren sind viele Getränke in Hamburg entstanden. Ob neu aufgelegte Klassiker oder moderne Kreationen: erfrischen tun sie alle.
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20170425 17:09:57