Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Erhöhung des Wohngeldes Sozialbehörde passt Miethöchstgrenzen an

Grundlage für die Anpassung ist der Mietenspiegel 2015

Ab 1. März 2016 wird es neue Miethöchstwerte für Leistungsberechtigte nach den Sozialgesetzbüchern II und XII sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz geben. Die Höchstwerte zu den Kosten der Unterkunft werden an den Mietenspiegel 2015 angepasst.

Sozialbehörde passt Miethöchstgrenzen an

vergrößern Haustürschlüssel und Kleingeld (Bild: colourbox.de) Derzeit übernimmt die Hamburger Sozialbehörde für rund 224.000 Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung sowie für ca. 3.400 Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz die Kosten für Miete und Heizung. Das entspricht rund 140.000 Haushalten. Die Aufwendungen hierfür beliefen sich im Jahr 2015 auf rund 668 Millionen Euro.

Die Höchstwerte zu den Kosten der Unterkunft sind in den Fachanweisungen zu § 22 SGB II und zu § 35 SGB XII geregelt. Beide Fachanweisungen stehen online in der Infoline Sozialhilfe unter http://www.hamburg.de/basfi/aktuelles/ zur Verfügung. Die Steigerungsraten der anhand des Mietenspiegels 2015 berechneten Höchstwerte liegen zwischen 4,3 % und 14,6 %.

Übersicht der Miethöchstwerte ab 1. März 2016

HaushaltsgrößeAktuelle HöchstwerteNeue HöchstwerteSteigerung
1 Person 348,50 Euro 373,50 Euro + 7,2 %
2 Personen 418,20 Euro 448,20 Euro + 7,2 %
3 Personen 524,25 Euro 546,75 Euro + 4,3 %
4 Personen 594,15 Euro 619,65 Euro + 4,3 %
5 Personen 709,07 Euro 812,86 Euro + 14,6 %
6 Personen 796,79 Euro 913,42 Euro + 14,6 %
Jede weitere Person 87,72 Euro 100,56 Euro + 14,6 %

Rückfragen der Medien:

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
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