Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Projektablauf Von der Idee zur Planung

Am Anfang einer Baugemeinschaft steht oft der Wunsch von Freunden, Bekannten oder Kolleginnen und Kollegen, miteinander nachbarschaftlich zu wohnen – und dafür ein gemeinsames Bauvorhaben zu realisieren.

Von der Idee zur Planung

vergrößern Familie (Bild: BSU) Oft geht die Initiative von einer kleinen Gruppe aus, die sich weitere Mitstreiter im Bekanntenkreis, unter Arbeitskollegen oder durch Kontakte in Vereinen, Kindertagesstätten und Schulen sucht.

Zunächst geht es meistens um Ihre Wünsche und Wohnträume, um individuelle Bedürfnisse und Interessen. Es werden erste Pläne geschmiedet und beraten, wie diese umgesetzt werden könnten. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Größe der Baugemeinschaft. Für die Umsetzung von Bauvorhaben in Gemeinschaft haben sich pragmatische Gruppengrößen bewährt – das sind Gruppen, in denen ein guter persönlicher Kontakt und kurze Entscheidungswege möglich sind. Meist variiert die Größe zwischen drei und zwanzig Haushalten.

Sie können sich bei der Agentur für ein städtisches Grundstück bewerben.  Wenn Sie z. B. planen, zwölf Wohnungen zu bauen, ist es ratsam, bis zur Planungsphase mit etwas weniger Haushalten zu beginnen. Ihr Architekt kann prüfen, ob alle auf einem Grundstück Ihren Wünschen gemäß Platz finden. Nach der Phase der Vorplanung kann die „Startgruppe“ erweitert werden. Es hat sich für die Gruppen bewährt, Listen mit Interessenten zu führen, die nachrücken, wenn jemand abspringt.

Zu bedenken ist, dass auch die Planungsphase bereits Kosten verursacht. Spätestens bei der Ausführungsplanung sollte die Gruppe vollständig sein. Die finanziellen Belastungen für die Startgruppe sind sonst zu hoch. Nicht vergebene Wohnungen vorzuhalten ist teuer – denn die gesamten Baukosten müssen von den vorhandenen Nutzern vorfinanziert werden.

Mehr… (Organisation einer Baugemeinschaft)

Downloads