Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern
Zunächst gibt es wöchentlich mindestens zwei Unterrichtsstunden, möglichst am Tag nach dem PraxisLerntag, in denen die Erfahrungen aufgegriffen und bearbeitet werden, die die Schülerinnen und Schüler in der vorhergehenden Praxisphase gemacht haben. Dies ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den Lernorten Betrieb und Schule, an der die Praxiserfahrungen mit dem schulischen Lernen verbunden werden.
Die Schülerinnen und Schüler berichten über ihre Erfahrungen am Praxislernort, über Erfolge, aber auch über Schwierigkeiten und Probleme, die sie im Betrieb hatten. Gemeinsam mit der Klassenleitung und den anderen Schülerinnen und Schülern bearbeiten sie die eingebrachten Fragestellungen, sie beraten sich gegenseitig und entwickeln Strategien für Problemlösungen.
Darüber hinaus führen die Klassenleitungen regelmäßig terminierte individuelle Beratungsgespräche mit den Schülerinnen und Schüler sowohl am Praxislernort als auch im Unterricht über den gesamten Zeitraum des Praktikums. Die individuelle Beratung bezieht sich zielorientiert auf die Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Verhaltensweisen der Schülerinnen und Schüler am Praxislernort und im Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler werden auf der Basis von Selbstreflexion verantwortlich in die individuellen Beratungsgespräche einbezogen und formulieren ihre Entwicklungsziele eigenständig. Hier ist auch Zeit und Raum für die Beratung zur Besonderen betrieblichen Lernaufgabe und zum Bewerbungsprozess.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer richten nach Möglichkeit für individuelle Beratungsgespräche außerhalb des Unterrichts eine wöchentliche Sprechstunde ein.Die Ergebnisse der individuellen Beratungsgespräche können in einer Lernvereinbarung dokumentier und im Lernportfolio aufgenommen werden, so dass sie in nachfolgenden Beratungen zur Zielüberprüfung zur Verfügung stehen.

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