Beatles-Platz Hamburg Die Beatles auf St. Pauli

In Hamburg wurde zu Ehren der Beatles ein Platz in der Mündung zur Großen Freiheit eingeweiht – die wohl größte begehbare Vinylscheibe der Welt.

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 Beatles-Platz

Adresse
Reeperbahn 174, 20359 Hamburg
Öffentliche Verkehrsmittel
U3 Haltestelle St. Pauli
S1, S3 Haltestelle Reeperbahn
Buslinie 112 Haltestelle U St. Pauli
Parkplätze
Reeperbahn-Garagen, Spielbudenplatz 5


Die Beatles und die Große Freiheit

Das Jahr 2008 verbindet der Beatles-Fan nicht unbedingt mit Hamburg und fünf Musikern aus Liverpool – andere Jahreszahlen kommen einem da schon eher in den Sinn. Etwa 1960, als die Beatles, allen voran John, Paul und George, das erste Mal in kleinen Clubs wie dem Indra oder dem Star-Club entlang der Großen Freiheit in St. Pauli auftraten.

Doch so unscheinbar die Jahreszahl 2008 auch sein mag, für Hamburg hat sie eine nicht unerhebliche Bewandtnis: Nach einem Spendenmarathon wurde der ersehnte Beatles-Platz eingeweiht – und somit ein Stück Liverpool in die Hansestadt geholt.

In unmittelbarer Nähe zur Attraktion finden sich zudem die Reeperbahn, der Hamburger Berg und der Hans-Albers-Platz. Einen kurzen Fußweg entfernt kann der Jüdische Friedhof Altona besichtigt, der Park Fiction in Augenschein genommen und die Hafenstraße abgelaufen werden. 

Fünf Beatles auf einer Schallplatte

Eine kreisrunde Fläche von knapp 30 Metern Durchmesser wurde – natürlich ausgangs der Großen Freiheit – zu einer überdimensionalen Schallplatte umfunktioniert. Besonders die lebensgroßen metallenen Umrisse der damals noch fünfköpfigen Band am Rande des Platzes bieten eine ideale Kulisse für Erinnerungsfotos. Dass sich manch einer in der Silhouette als vermeintlicher Ringo Starr ablichten lässt, obwohl doch vielmehr Pete Best, Drummer der Anfangszeit, gemeint ist, spielt da keine große Rolle – Hauptsache ein Beatle!

In den goldenen Rillen des Platzes wurden die Lieder der bekanntesten Pilzköpfe der Welt eingraviert. Die Hits ab dem Jahr 1962 spielte die Combo bereits ohne den fünften Beatle ein. Stuart Sutcliffe widmete sich da schon seiner Kunst.

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