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Geburtsurkunden Neugeborene

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Geburtsurkunden Neugeborene

Zuständig für die Beurkundung der Neugeburt ist das Standesamt des Ereignisortes (Geburtsstandesamt).

In einigen Krankenhäusern werden die erforderlichen Unterlagen und Gebühren für die Beurkundung bereits im Krankenhaus bei den Eltern abgefordert, vorbereitet und zusammen mit der Geburtsanzeige direkt an das zuständige Standesamt gesandt. Dort wird dann die Beurkundung vorgenommen.

Bei den Krankenhäusern, die nicht so verfahren, wird die Geburtsanzeige direkt zum Standesamt geschickt. ERST wenn die Geburtsanzeige im Standesamt vorliegt, können die Eltern mit den weiteren, erforderlichen Unterlagen (s. Erforderliche Unterlagen) die Geburt ihres Kindes anzeigen.

Bei ausländischer Beteiligung ist zudem die persönliche Vorsprache wegen Klärung der Staatsangehörigkeit und der Namensführung zwingend erforderlich. In diesem Fall vereinbaren Sie bitte mit Ihrem zuständigen Standesamt einen Termin.

Im Rahmen der Erstbeurkundung von Neugeborenen erhalten die Eltern, zusätzlich zur kostenpflichtigen Geburtsurkunde für die eigenen Unterlagen, insgesamt drei kostenfreie Urkunden für unterschiedliche Zwecke (Elterngeld, Kindergeld und Krankenkasse).

Zu beachten

Im Zusammenhang mit der Geburtsbeurkundung nehmen die Standesämter auch Vaterschaftsanerkennungen entgegen, jedoch keine Sorgeerklärungen. Diese können nur im Jugendamt abgegeben werden. Vaterschaftsanerkennungen nimmt das Jugendamt ebenfalls entgegen  (s. Link - Beistandschaften - ).

Die Geburtsbescheinigung wird von der Hebamme ausgestellt und dem zuständigen Standesamt direkt übersandt (außer bei Hausgeburten).

Den Vordruck für die Vornamensanzeige erhalten die Eltern im Krankenhaus oder auch im zuständigen Standesamt.

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweise oder Reisepässe mit letzten Meldebescheinigungen
  • Urkunden über den Familienstand der Mutter
  • Geburtsbescheinigung
  • Vornamenszettel
  • Geburtsurkunden beider Elternteile
  • Sofern es schon Geschwister zu dem Neugeborenen gibt, bitte auch deren Geburtsurkunden einreichen.

Abholung auch mit Vorlage einer Vollmacht möglich. Verwandte in gerader Linie (Vater/Mutter oder Tochter/Sohn) erhalten die Urkunde auch ohne Vollmacht.

Gebühren

12 EUR für die Geburtsurkunde incl. vier Bescheinigung für Elterngeld, Kindergeld, Krankenkasse und religiöse Zwecke, jede weitere Urkunde im gleichen Bearbeitungsgang 6 EUR. Urkunden für Rentenzwecke sind gebührenfrei. Bei schriftlicher Bestellung (Post, Fax, E-Mail) werden die Gebühren per Nachnahme erhoben (zzgl. Postgebühren).

Suchbegriffe: Anmeldung der Geburt, Geburteneintrag, Geburtsanmeldungen, Geburtsbescheinigung, Neugeborene, Geburtsbeurkundungen

Stand der Information: 24.11.2014